Über Stefanie Buller

As a movement coach I support musicians to find their own voice through their instrument.

Kein Stress für Streicher – 4 Tipps / No Stress for Strings – 4 Tips

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Wenn Streicher irgendetwas gar nicht brauchen können, dann ist das Stress.

Regine Brunke

Am Samstag war ich in einem zauberhaften Konzert der „Bremer Hausmusikwoche“. Und es hatte Wirkung auf mich – den ganzen Tag hindurch – so dass ich meine Gedanken mit dir teilen möchte.

Gitarrenschüler, Hobby-Cellistinnen und ihre Lehrer präsentierten ihre Musik, ihre Leidenschaft, die Ergebnisse ihres Unterrichts. Aber gleichzeitig präsentierten sie noch so viel mehr: Ihren Stolz und ihre Scham, ihre Nervosität und ihre Selbstsicherheit.

Wer auf der Bühne ist, wird sichtbar.

Und darin liegt eine große Ambivalenz – denn was möchte ich denn von mir zeigen? Und was lieber nicht? Es geht immer der ganze Mensch auf die Bühne – die ganze Geschichte, alle Erfahrungen. Alle müssen mit. Der Versuch, etwas davon auszublenden oder verbergen zu wollen (die zitternde Bogenhand), fügt der ohnehin schon vorhandenen Anspannung noch eine zusätzliche dazu: den Anspruch, anders zu sein, als ich gerade bin.

Auf einmal wird spürbar, wie wenig Kontrolle ich habe: über den Moment, meine Körperfunktionen, darüber, was andere über mich denken. Und auch mein Selbstbild funktioniert nicht mehr. Ich dachte, ich bin so selbstsicher. Ich dachte, das macht mir nichts aus.

Ich dachte,…

Selbstbegegnung.

Amateurstreicher-Vorspiele können ganz schön schrecklich klingen – wenn man die gängigen, durch akustisch perfekte Musikaufnahmen geprägten Maßstäbe ansetzt. Gute Intonation unter Anspannung ist eben einfach verdammt schwer.

Manchmal finde ich es schwierig, im Publikum Zeugin dieser Bemühungen zu sein. Ich schwitze mit und manchmal kommt es auch zum Phänomen des „Fremdschämens“. In diesem Konzert aber konnte ich mich im Publikum herrlich entspannen.

Auch in diesem Konzert gab es „Fehler“ und „Aussetzer“, sowohl bei den Gitarristen als auch bei den Cellistinnen. Aber die Musik hat darunter nicht gelitten. Die Intonation der 11-köpfigen Cellogruppe war richtig klasse (größtenteils Erwachsene, die auch als Erwachsene mit dem Cellospiel begonnen haben). Es lag eine freundliche Ernsthaftigkeit in der Luft, die noch immer in mir nachklingt.

Was war hier – bei diesem kleinen Konzert – so besonders?

Mein Eindruck ist, dass die beiden Lehrer – abgesehen von anscheinend gutem Unterricht – einen wunderbar entspannten Rahmen geschaffen haben (was sicherlich mit viel Arbeit und Umsicht verbunden war).

Hier ein paar der herzerwärmenden Momente:

  • Die Gitarristen saßen in 5er-Gruppen im Halbkreis auf der Bühne, spielten ein Stück zusammen, dann jeder ein Stück allein, dann wieder alle gemeinsam. Es musste also nie jemand ganz allein auf der Bühne sein. Die Unterstützung, Solidarität, Konzentration und der Rückhalt der anderen war mit Händen zu greifen. Hier zitterten auch Finger, aber nie entstand das Gefühl des „Bloßgestellt“- Seins.
  • Die Lehrer, die auch durch das Programm führten, strahlten – zumindest in der Außenwirkung – große Ruhe aus. Das Konzert begann pünktlich. Es kam kein Gefühl von Zeitdruck auf. Und das Programm war so schlank, dass das bis zum Ende auch so blieb.
  • Der Cello-Lehrer gab seiner Gruppe vor jedem Stück die Zeit, die „Töne auf dem Griffbrett zu suchen“ und anzuspielen – in aller Ruhe. Das ist unüblich, aber sehr hilfreich. Denn wenn der erste Ton schon nicht stimmt, wird es im Laufe des Stückes nur immer schlimmer. Das Beste war aber, dass der Mann in der Reihe hinter mir schon nach diesen Einspieltönen sagte: „Hach, das klingt einfach so schön.“. Dann erst begann das Stück.

Warum widme ich diesen Kleinigkeiten so viel Raum und Gedanken?

Wenn Streicher irgendetwas gar nicht brauchen können, dann ist das Stress.“ 

Regine Brunke

Die Selbstbegegnung auf der Bühne, das „Sich-Ausliefern“ an den gegenwärtigen Moment – und das unter Zeugen – ist in sich eine Spannung, ein Stress – im positiven Sinne. Er gibt uns die Aufmerksamkeit und Wachheit, die wir in diesem Moment auch brauchen. Und vielleicht suchen wir auch deshalb diese Selbstbegegnung immer wieder bewusst auf…

Je unterstützender das Umfeld ist, in dem diese Begegnung geschieht, umso stärkender kann die Erfahrung werden.

In meiner Arbeit – und auch in meinem persönlichen Leben – geht es immer um diese Frage: „Was braucht es für eine gute Erfahrung? Was braucht es nicht? Und wie können wir das, was schon da ist als Unterstützung nutzen?

Unterstützung reduziert Stress. Unterstützung können wir immer brauchen. Immer.

Manchmal fliegt uns Unterstützung einfach zu: in Gestalt achtsamer, kompetenter Lehrer*innen, verständiger Eltern und respektvoller Kolleg*innen. Manchmal müssen wir darum bitten oder sie regelrecht anfordern: einen nicht wackelnden Stuhl, die Zeit zum Stimmen oder jemand, der uns zum Konzert fährt. Und manchmal müssen wir lernen, die Unterstützung zu erkennen und bewusst zu nutzen, die sowie so immer da ist: die Stützkraft der Erde, die Stabilität unserer Knochen, die Verbundenheit mit lieben Menschen.

Hier ein paar Ideen, wie du dir ganz konkret Unterstützung organisieren – aber auch Unterstützung für andere sein kannst:

  1. Du bereitest dich gerade auf Prüfungen oder Vorspiele vor?
    Gib dir während der Vorbereitung die Zeit, dir in deinem Kopfkino die „ideale Prüfung“ zu drehen. Was taucht in diesem Tagtraum auf? Was erlebst du als unterstützend?
  2. Dein schlimmster Stressfaktor sind deine Pultnachbarn oder der/die Dirigent*in?
    Das ist der Härtefall und es gibt keine 08/15 Antwort. Für mich ist zur Richtschnur geworden:

    Was ich mir von anderen wünsche, gebe ich mir zu allererst selbst.“

    Danke an Bärbel Lonczyk für diesen weisen Rat.

  3. Du bist aufgeregt und hast auch etwas Angst?
    Umgib dich bewusst mit den Menschen, die du als unterstützend empfindest und meide die anderen. Das ist nicht unhöflich sondern vernünftig. Kritiker*innen und blöde Ratschläge braucht vor, während und direkt nach einem Konzert wirklich niemand. Jemand ist der Meinung, du quietscht und äußert das auch? NICHT einladen! Zum Umtrunk danach: Herzlich willkommen!
  4. Du hast ein musizierendes Kind und willst es unterstützen?
    Das Zauberwort heißt „Zeit“.Ich weiß, ich hab´ leicht reden: Aber kann – wenn dein Kind an einem musikalischen Ereignis teilnimmt – Ruhe und Zeit Vorrang haben? Zeit, alles zusammen zu packen und rechtzeitig am Ort des Geschehens zu sein. Zeit, vorher noch was zu essen und ohne Stress aufs Klo zu gehen. Zeit, nach dem Konzert in Ruhe einzupacken – das wird noch länger dauern, als davor! Vielleicht verpasst du deine Lieblingssendung oder die Nachrichten – aber du bekommst kostbare „high quality – time“ mit deinen Lieben geschenkt! Und vor allem, Zeit und Raum die ganze Geschichte das Abenteuers zu hören. Dein Kind ist inneren Ängsten begegnet und hat sich ihnen tapfer gestellt. Da hat man was zu erzählen! Feiert zusammen die geglückte Heimkehr des / der Held*in, egal welche Federn er oder sie bei dem Ritt lassen musste!

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Schulkonzerte, Klassenvorspiele, Prüfungen und Orchestervorspiele hinterlassen bleibende Spuren. Du kannst als Lehrer*in, Elternteil, Kolleg*in oder einfach als erwachsener Mensch für dich selbst mitgestalten, wie diese Spuren aussehen.

Möchtest du deine Gestaltungsspielräume erweitern? Unten rechts ist ein graues Feld „Follow“ mit gelbem Stern. Trag dich ein und verpasse keine Tipps mehr!

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“If there´s anything strings players don´t need at all, it´s stress.”

Regine Brunke

I attended an enchanting concert at the “Bremer amateur music week” on Saturday. The impression it made lasted the whole day – so that I decided to share my thoughts with you.

Guitar students, amateur cellists and their teachers presented their music, passion and the results of their classes. And at the same time they presented so much more: their pride and their shame, their nervousness and their self-assuredness.

On stage one becomes visible.

And this implies a huge ambiguity – what do I really want to show of myself? And what would I prefer to hide? The whole person enters the stage – their history, their experiences. The whole lot has to come along. The attempt to fade out or cover some of them (the shaking bow hand…) add another tension to the already existing one: the requirement to be different than I am right now.

Suddenly I realize how little control I have over the moment, my body functions, over the opinions of others about me. My self-perception doesn´t work as before. I thought I was so confident. I thought I didn´t care so much…

I thought…

Self-encounter.

Amateur-string recitals can sound can sound pretty awful – if measured with the average standards of all the acoustically perfect recordings. Good intonation is so damn hard under pressure.

And sometimes I find it also hard to witness these efforts in the audience. I am also sweating and I sometimes experience the phenomenon of „substitutional embarrassment” (sorry for that, my English native friends). But in this concert nothing like that happened.

There were also “mistakes” and “blackouts” both along the guitar players and cellists. But the musical expression didn´t suffered from this. The intonation of the group of eleven cellists was really good (mostly adults who started to learn to play the cello as adults). There was a sense of friendly seriousness in the air which still resonates inside of me.

What was so special in this little concert?

In my impression the two teachers managed to create a wonderfully relaxed setting – besides good teaching. And I guess that this needed dedication and mindfulness.

Here I want to recall some of the heart-warming moments:

  • The guitarists sat in groups of five on stage in a half circle. They played one piece together, then each played his piece alone and then again they played together. So nobody had to sit on stage all alone. The support, solidarity, focus and the backing of the peers was palpable. Fingers trembled – but never a sense of embarrassment occurred.
  • The teachers expressed a great calmness as they led through the program (at least that´s what it appeared from the outside). The concert started on time. There was no feeling of haste and time-pressure. And this continued as the program was lean enough.
  • Before each piece the cello teacher gave his group the chance to find the first notes on the fingerboard and play them together to tune in – completely calm. This is very unusual but very helpful. Because when the first note is not in tune the anxiety builds up and continues to become worse over the course of the piece.

    But the true highlight was the man sitting in the row behind me who sais after this first preparing sounds: „Ahhh, it just sounds so nice.“. Then the piece began.

Why do I give these little events so much attention?

“If there´s anything strings players don´t need at all, it´s stress.” Regine Brunke

Encountering oneself on stage, surrendering to the present moment – and being witnessed at the same time by an audience – is an inner tension. It´s stress – in a positive sense. The stress gives us the alertness which we need in this situation. And maybe this is also why some are consciously revisit this moment of self-encounter over and over again.

The more supportive the field in which this encounter takes place the more empowering the experience can become.

In my work I am constantly questioning: „What does it need right now for a good experience? What is unnecessary? How can we use the support that is already present? “

To experience of support reduces stress. Support is always useful. Always.

Sometimes support just comes to us: as mindful, competent teachers, understanding parents and respectful colleagues. Sometimes we have to ask for it or request it: a stable chare, time to tune up or someone driving us to the venue. And sometimes we have to learn to recognize and consciously appreciate the support which is always present: the supporting force of the ground, the stability of our bones, the relationships with dear friends.

Here is some inspiration for you how to organise support for yourself and how to support others.

  1. Are you currently preparing for auditions or recitals?
    Shoot your own movie about “the perfect audition“ in your imagination. What appears in this daydream? What could be supportive?
  2. Your worst cause of stress is the musician sitting next to you or the conductor?
    This is a really tough case and there is no easy answer. My inner guideline is this wise advise of my coach Bärbel Lonczyk: „Whatever I wish from others I will primarily give to myself.“.
  3. You are excited and also scared?
    Search the company of supportive people and avoid the others. This is not rude. It is sensible. You really don´t need criticism and incompetent advice before or after the concert unless you ask for it. Someone thinks your sound is squeaky? DON´t invite that person! He or she can come to the after show party…
  4. Your child makes music and you want to support it?
    „Time“ is the magic word.I know – it easy for me to say that: But could calmness and time have priority on the day of the important musical event of your child? Enough time to pack everything and be at the venue early enough. Time to eat beforehand and time to visit the bathroom.  Time after the recital to pack again – because it will take longer than before. Maybe you´ll miss your favorite TV show or the news – but in return you receive real „high quality time“ with your loved ones. And – very important – time and space to listen to the whole story of your child’s adventure. Your child has encountered inner fears and had the courage to face them. There´s a lot to tell afterwards! Celebrate the happy return of the hero whatever accidents he/she had on the trip.

I can tell from experience: school recitals, auditions and public concerts leave traces. As teacher, parent or colleague – and especially as an adult for yourself – you can create a field in which this can become good memories – not scars.

Do you want to expand your performance comfort zone? At the bottom right is a gray field with a yellow star tagged „Follow“. Sign up and don´t miss a tip!

7 gute Gründe mit dem Sitzen Frieden zu schließen! – 7 good reasons for making peace with sitting!!

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Das einzig richtige Sitzhaltung als Reaktion auf den Biologieunterricht 1986

Sitzen kann tödlich sein! Sitzen ist das neue Rauchen!

Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!
Erich Kästner

Mein altes Biologieheft ist ein wahrer Fundus authentischen Materials, das dokumentiert, wie sich Glaubenssätze entwickeln und unsere Einstellung zu unserem Körper geprägt wird.

Ein spindeldürres Strichmännchen sitzt auf einem viel zu kleinen Stuhl. Die Beine sind gebeugt und haben keine Gelenke. Die Füßchen sind winzig und ohne Ferse, die Oberschenkel gehen direkt in die Wirbelsäule über und der Kopf – viel zu schwer für die dünne Wirbelsäule – liegt vorwärts auf dem Tisch. Ohren hat es nicht. Aber: es lächelt! Darüber ein roter Pfeil. Anklagend zeigt er auf die gerundete Wirbelsäule und konstatiert: „falsches Sitzen“.

So. Das ist also falsch. Aber was ist richtig? Hier überlässt mich das Schulsystem ratlos – zumindest mein Biologieheft gibt darüber keine Auskunft.

Zahlreiche Antworten auf diese Frage hat – hurra – die Wirtschaft! In Gestalt unzähliger Waren und Dienstleistungen bietet sie uns Rettung vor dem langsamenTod am Schreibtisch. „Bürostuhl gegen Rückenschmerzen“ ist eine besonders häufig in den Suchmaschinen eingebene Anfrage. Nicht nur Sex sells. Angst auch.

Angst ist eine schlechte Ratgeberin. Der freie Markt auch.

Ja, wir sitzen sehr viel, und natürlich hat das Auswirkungen auf unsere Körper. Wir ver-körpern unser Leben. Und der im Sitzen verbrachte Anteil hat sich erhöht. Der im Gehen verbrachte erheblich reduziert. Sind wir „damals“ hauptsächlich gegangen, können wir heute fast alles sitzend erledigen. Die Idee des menschlichen Organismus ist Bewegung, Sitzen ist der Inbegriff von Bewegungslosigkeit.

Wenn also der Mangel an Bewegung der Kern des Problems ist, liegen drei Lösungsansätze nahe:

  • Beim Sitzen bewegen. Das nennen wir „dynamisches Sitzen“ und produzieren wackelige Stühle, sitzen auf Bällen und wippen und pendeln und verspannen uns nur noch mehr.
  • Weniger Sitzen. Also produzieren wir Stehtische fürs Büro oder halten Besprechungen im Stehen.
  • Richtig Sitzen. Wir sitzen zwar seit der Einschulung im Alter von 6 Jahren, sind aber so inkompetent, dass wir nicht wissen, wie „richtig sitzen“ geht.

Hand aufs Herz: Funktioniert das bei dir? Bei mir nicht. Und so schleicht sich ein gemeines Schuldgefühl ein, willensschwach zu sein, zu undiszipliniert, zu schwach und blöde zum richtigen Sitzen. Wie dumm bin ich doch, wenn ich weiß, wie gefährlich Sitzen ist, und ich es weiterhin tue? Selbst Schuld, wenn ich einen Bandscheibenvorfall habe – hätte ich nur in der Rückenschule besser aufgepasst! Und mit diesem unverantwortlichen Sitzverhalten liege ich auch noch dem Gesundheitssystem auf der Tasche…

Angst macht bewegungslos und lässt uns zusammensacken.

„Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.“ Albert Einstein

Es gibt kein „schwarz-weiß“, „richtig und falsch“. Wir sind soziale Wesen, komplexe, lebendige Menschen und vielen Einflüssen ausgesetzt. Ich hoffe sehr, dass meine Liste für das Sitzen dir das Gefühl gibt,  dich in einer langen, spannenden Tradition des Sitzens zu befinden, die sich nicht „mal eben“ wegwischen lässt. Mich hat das sehr entlastet und mein Sitzen verändert. Vielleicht erleichtert es dich auch:

  1. Als stuhllose Nomanden zogen wir einst durch die Welt. Irgendwann wurden wir „seßhaft„, wir be-setzten Land, und wenn wir auf ihm saßen, „be-saßen“ wir es auch. Sitzen ist unsprüngliches „be-sitzen“ – im wahrsten Sinn des Wortes.
  2. Im alten Ägypten saß nur der Pharao. Er hatte den „Vor-sitz“. Gleichzeitig war er der einzige, der nie körperliche Arbeit leistete. Nur so konnte er als Wissensspeicher des Volkes dienen. Wer saß, herrschte.
  3. In der alten katholischen Kirche durfte nur der Priester sitzen, das niedere Volk stand in den Kathedralen. Wer als Mönch oder Nonne im Chorraum die Stehhilfen (Misericordien)  in Anspruch nahm, beging eine Sünde. Deshalb wurden unter den diesen Misericorien zur Abschreckung for dem Hinsetzen furchterregende Monster angebracht. Erst nach der Reformation ab 1517 gab es nach und nach auch Stühle für die Gemeindemitglieder. Wir dürfen also gerade mal seit 500 Jahren alle „auf einer Ebene sitzen“. Das ist eine Errungenschaft!
  4. Das stille Sitzen – die Fähigkeit, nicht jedem Bewegungsimpuls nachzugeben – ist eine enorme zivilisatorische Kulturleistung. Aber sie ermöglicht auch dem Geist, sich über den Körper zu erheben, komplexen Gedanken zu folgen, abstrake Zusammenhänge zu erkennen. Große Philosophische Werke und Literatur entstand sitzend am Schreibtisch. Und in vielen alten Traditionen wie dem Zen und Vipassana liegt Erkenntnis und Erleuchtung in der Praxis des Stillsitzens.
  5. Sitzen ist Entlastung für Füße und Beine. Das war während der Industrialisierung unfassbarer Luxus und damit Ausdruck von Status. Gearbeitet wurde stundenlang im Stehen, an Fließbändern und Maschinen. Selbst die Buchhaltung wurde an Stehpulten gemacht. Wer sitzen durfte, hatte Glück! Jeder Buchhändler und jede Schuhverkäuferin kann heute noch ein Lied davon singen.
  6. Sitzen schafft Augenhöhe, die Art des Sitzens schafft sozialen Zusammenhalt. Als Teenager „gerade zu sitzen“ ist uncool und würde den Rückhalt der Peer-Group gefährden.
  7. Sitzen schafft Vertrauen und Gemeinschaft. „Komm, wir setzen uns erstmal.“ Dieser Satz schenkt Ruhe und stabilisiert. Wenn wir uns „zusammensetzen“ signalisiert das, dass wir uns Zeit nehmen, das wir nicht im nächsten Moment aufspringen und wegrennen. Mit Lehne im Rücken fühlen wir uns sicherer als ohne Rückendeckung.
  8. Sitzen ist bequem, vielfältig und macht Spaß!

Lass dich von Hysterie und Angstmachern nicht anstecken. Lass dir kein schlechtes Gewissen einreden. Lass dich nicht verrücktmachen. Die einzige Person, die das Recht hat, über dein Sitzen zu urteilen, bist du selbst.

Also: Nimm Platz! Entspann dich und lass die Gedanken schweifen. Spür die Entlastung der Beine und fantasiere dich in ein Leben, in dem Sitzen kein Stress ist. Was brauchst du dafür? Möchtest du wirklich weniger sitzen? Oder einfach mehr Gehen? Dann dreh doch heute Abend einfach noch eine stille Runde um den Wohnblock.

Schließe Frieden mit dem Sitzen. Du bist in guter Gesellschaft!

Wenn Du eintauchen willst in die aufregende Geschichte des Sitzens, kann ich Dir nur wärmstens ans Herz legen: „Himmelsthron und Schaukelstuhl – Die Geschichte des Sitzens“ von Hajo Eickhoff ISBN 3-446-17376-5 (nur noch gebraucht verfügbar)

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Sitting will kill you! Sitting is the new smoking!

Let´s face it: The most dangerous threat to life is life itself!
Erich Kästner

My old biology book is a wonderful resource of authentic material documenting how set beliefs are developed and our attitude towards our bodies shaped.

A reed-thin stick figure ist sitting on a tiny chair. The bent legs have no joints. The feet are tiny and without heels, the thighs join directly into the spine and the head – far too heavy for the fragile spine – is laying face forward on the table. No ears. But: it smiles! Above is a red arrow. Accusingly it points toward the rounded spine, stating: „wrong way to sit“.

So. So that´s wrong. But what´s right? The school system leaves me helpless – at least my biology book refuses to give any advice.

But economy – hurray – offers numerous answers to this question. Countless products and services offer to rescue us from the slowly appoaching „death at the desk“. „Best office chair back pain“ ist entered very often into the search engines. Not only sex sells. Fear too.

Anxiety is a poor advisor. The free market too.

Yes, we do sit a lot and yes, it has consequences for our body. We in-corporate our lives. The amount of sitting has increased and the amount of walking decreased. Most of the things we had to walk for can now be accomplished with a mouse click. Yes: the idea of the human organism is movement. Sitting is the embodiment of motionlessness.

So if motionlessness is the core of the problem, there are three obvious ways of solving it: 

  • Move as you sit. We call it „dynamic sitting“ so we produce shaky chairs,  and sitting balls to rock and swing and only get more tense.
  • Sit less. So we produce adjustable high tables for offices and do our meetings standing.
  • Sit correctly. You have been sitting since the age of 5 but you are so incompetent, that you have no idea how to do it correctly.

Let´s face it: Does this work for you? Not for me. And so a sense of guilt creeps under my skin as I must be to weak-minded, not disciplined enough, too weak and too stupid to sit correctly.  How stupid I am, as I know how dangerous it is as I´m continuing to do it. Blame myself for the slipped disc – if I had only exercised more! And with this irresponsible sitting behaviour I am creating costs for the general public.

Anxiety makes us motionless and makes us slump..

A theory should be as simple as possible – but not simpler.“ Albert Einstein

There is no „black and white“, „right and wrong“. We are social beings, complex, alive and under many influences. I really hope that this „pro-sitting-list“ gives you a sense of feeling for the long, exciting history and tradition of sitting. This history is not something we can just wash away. Understanding the cultural importance of sitting was a relief for me and changed my way of sitting. What about you?

  1. As nomads we lived a chairless life moving through the countryside. As we settled we became sedenetary. By sitting on the land we literaly posessed it. The Latin root of all this words is „possidere“ which means „to sit on“.
  2. In old Egyptian times only one person sat: the pharao. He was the chair-man, the pre-sident. Being the only one who never did any physical labour he could serve as a knowledge-reservoir for the people. Who sits, reigns.
  3. In old catholic times only the priest was allowed to sit down. Common people had to stand in the cathedrals. Using the standing aids (Misericordien) a monk or nun in the sanctuary sinned. Therefore ugly monsters were attached beneath this misericordiae to deter sitting down. Only after the beginning of the reformation from 1517 onwards were chairs gradually provided for the parishioners. So it´s only for 500 years that we have all been allowed to sit at an equal level. What an achievement!
  4. Sitting still – the skill of not following every impulse to move – is a tremendous cultural achievement. It allows the mind to transcend over the body, to think complex thoughts, to recognise abstract relations. Important philosophical oeuvres and literature were created sitting at a desk. And in many old traditions as Zen or Vipassana understanding and enlightenment lies in the practise of sitting still.
  5. Sitting is a relief for feet and legs. During industrialization that was great luxury and expressed a high status. At machines and assembly lines work was done standing – for hours and hours. Even the accounting clerks had standing desks. One was very lucky if one could sit down! And every bookseller and shoe shop assistant can tell you about it.
  6. Sitting creates eye level and how you sit creates social bonds. Sitting up straight as a teenager is really not cool and would cost the support of the peer group.
  7. Sitting creates trust and community. „Let´s take a seat.“ This sentence calms and gives stability. Sitting together signals that we are taking time, that we won´t jump and run away in the next moment. The back of the chair is shelter, security and support.
  8. Sitting is comfortable, versatile and fun!

Don´t let yourself be infected by hysteria and scare mongers. Don´t let anyone give you a guilty conscience. Don´t let anyone drive you mad. The only person to judge your sitting is you.

So: Take a seat! Relax and let your mind wander. Sense the relief for your legs and dream yourself into a life without sitting-stress. What would that require? Do you really want to sit less? Or rather walk more? Then go for a quiet walk this evening – right now around the block.

Make peace with sitting. You´re in respectable company!

Vom Missverständnis zum Körperglück – From Misconception to body-blessing

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Wie 1980 an der Grundschule Anatomie unterrichtet wurde.

Wie 1986 an der Grundschule Anatomie unterrichtet wurde.

Immer wieder werde ich gefragt, woher eigentlich all diese Fehlannahmen über unseren eigenen Körper kommen.
Ich zeige dann gerne Bilder aus der Werbung, von Matratzenherstellern oder Pseudo-Orthopädie-Magazinen, die die seltsamsten Irrtümer streuen – mit denen sich hervorragend Pseudo-Hilfsprodukte verkaufen lassen. Was für ein Markt!

Beim Aufräumen fiel mir mein altes Schulheft in die Hände: „Sachkunde – 4. Klasse 1986“.

Der Unterricht bei Frau S. (Gott-hab-sie-selig) bestand Stunde für Stunde darin, dass sie Dinge an die Tafel malte – exakt nach ihren Vorlagen, die sie seit den 60er-Jahren benutzte – und wir das abmalten. Für die Notengebung wurden dann die Hefte kontrolliert. Fragen, die ihr „bewährtes“ Material in Frage stellten, wurden abgeschmettert. Aber dazu mehr – zu einem anderen Zeitpunkt.

Zeitsprung: Es muss 2010 gewesen sein. Im Rahmen meiner Ausbildung zur Lehrerin der Alexander-Technik stand sogenanntes „Body-Mapping“ auf dem Stundenplan. Der Inhalt besteht darin, das eigene Körperverständnis mit der anatomischen Realität abzugeleichen und den Effekt zu beobachten, den diese Korrektur bewirkt.

Und ich erinnere mich gut, wie ich die Augen nicht von diesem Wirbelkörper lassen konnte und immer wieder dachte: „Aber das Rückenmark? Wo ist denn das Rückenmark? Wenn doch das ganze Körpergewicht auf der Wirbelsäule lastet, dann wird doch das Rückenmark gestaucht!“

Es dauerte, bis ich verstand. Die Wirbelkörper mit den Bandscheiben sind stabile, tragende Elemente. Der Kanal für das Rückenmark ist weiter „hinten“ und knöchern ummantelt.

Der Effekt war grandios! Schließlich hatte ich – ganz unbewusst – mein Leben lang versucht, der Wirbelsäule nicht „soviel zuzumuten“, schließlich könnte das mein Rückenmark gefährden. Mein Selbstbild änderte sich schlagartig von unbewusster Vorsicht zu bewusstem Zutrauen in meinen Rücken. Die Bewegungen veränderten entsprechend die Qualität.

Und ich begann mich zu fragen, woher diese felsenfeste Überzeugung in mir kam, dass das Rückenmark durch die Bandscheiben verläuft. Heute weiß ich es. Und Du auch. Was für ein (Körper)-Glück!

Welche herrlichen Irrtümer hast Du zu bieten? Ich freue mich auf Deine Fragen und Anregungen!
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Time and time again I am asked where all these misconceptions about our own bodies come from.
I like to show pictures from advertising mostly. Advertisements from manufacturers of matrasses or pseudo-orthopädic-magazines, which spread strange misbeliefs  – which boost the sales of pseudo-healthproducts. What a market!

While tidying up one day I found an old school book of mine: „Biology 4th class – 1986“

The content of Mrs. S´s lessons (God have mercy on her soul) was that we had to copy from the board what she drew on it – copying it herself exactly from her material of the 60´s. Grads were based on the exercise books that were checked for „correct copying“. Any questions we had were rejected. But I will tell you more about this – at another time.

Leap in time: It must have been 2010. During my training as a teacher of the Alexander technique so-called „body mapping“ was on the schedule. The content of this class was to compare your own body concepts with the anatomical reality and to observe the effect, that this redefined knowledge produces.

I remember vividly how I just couldn´t let my eyes off the vertebra. I kept thinking: „What about the spinal cord? Where is the spinal cord? If the whole body weight weighs on the spinal column the spinal cord will be squeezed!“

It took a long time until I understood: The vertebrae together with the discs are stable, weight-bearing elements. The canal for the spinal cord is „further back“ and a bony structure.

The result was amazing! Unconsciously I had tried all my life not to burden my spine with too much weight, for in my belief it would be dangorous for the spinal cord. My self-perception shifted from unconscious cautiousness to conscious trust in my back. And the quality of all my movements shifted accordingly.

And I started asking myself where this rock-solid conviction originated: that my spinal cord runs right through the discs. Today I know. You too. What a (body-) blessing!

Which wonderful misconceptions do you have to offer? I am looking forward to hearing about it!

Vocabulary:
Rückenmarkkanal = spinal canal
Wirbelkörper = body of vertebra

Bücken – aber lecker! – am 16. Januar 2016

Herzlich willkommen im neuen Jahr!

Lange angekündigt kommt der Workshop „Bücken – aber lecker!“ nun endlich zu Stande! Es sind noch Plätze frei! ….eine prima Vorbereitung zum Ostereier-Sammeln!

Bücken ist leicht!Samstag, 16. Januar 2016 „Bücken – aber lecker!“:

… Gänseblümchen pflücken oder Erdbeeren ernten … Legosteine aufheben oder dreckige Socken einsammeln … die Spülmaschine ausräumen oder die Waschmaschine befüllen … die Strümpfe anziehen oder die Schuhe aus … eine gefallene Münze aufheben oder Scherben … Muscheln sammeln oder einen Käfer finden … Umzugskisten packen oder zum Meditieren setzen … die Katze füttern oder den Hund anleinen … runtergefallene Zettel einsammeln oder unter den Schrank gerollte Murmeln … für den Heiratsantrag auf die Knie gehen oder den Kindern die Schuhe schnüren …

Mit Hilfe der Alexander-Technik lernst Du Deinen Körper besser kennen. Du wirst die tragende, stützende Struktur Deines Körpers besser nutzen können, statt überforderte Gelenke und Muskeln weiter zu stressen.

Stell Dir nur all diese Situationen als wohlfühlige, elegante, kraftvolle, würdige Momente vor! Und noch mehr: Schönes Bücken ist wirklich sexy! Wenn Du jetzt Lust auf ein Styling Deiner „Bück-Bewegung“ hast, bist Du hier richtig!

Kursgebühr:

  • € 46 /Person pro Workshop bei Einzelanmeldung
  • € 42 /Person pro Workshop bei Anmeldung zu zweit

Zeit: 14:00 – 18:00 Uhr, inkl. Pause
Ort:
Gesundheitszentrum Harlekin, Beginenhof 1-7, 28201 Bremen
Anmeldung: Stefanie Buller, Tel: 0421 222 909 28, s.buller@leicht-bewegen.de

Die Alexander-Technik:
Ursprünglich vom Schauspieler F.M. Alexander entwickelt, um der drohenden Berufsunfähigkeit zu entgehen (Stimmverlust ohne „organische Ursache“), zeigte seine Methode bald wünschenswerte Nebenwirkungen: Erhöhtes Wohlbefinden, positive Ausstrahlung und optimalen Körpereinsatz.

Mit dem Körper rudern – statt gegen ihn

Das Alexander-Technik – Ruder-Projekt ist nun schon ein Jahr her – und wie ein Stein, der im Wasser Kreise zieht, verbreitet sich auch die Information in Ruderkreisen (bzw. „Quallen“).

S.Buller Rudern

Durch das stabile Becken kommt die Kraft der Beine in den Armen an!

Besonderer Dank gilt Dr. Wolfgang Fritsch von der Uni Konstanz, der nach meinem Bericht sofort überzeugt war, dass dieses Pilotprojekt in das „Trainingsspecial“ der Zeitschrift Rudersport gehört.

Den ganzen Artikel aus der Zeitschrift rudersport gibt es hier :

Ihr sucht neue Impulse für den Unterricht erwachsener Anfänger? Die Masters suchen neue Trainingsimpulse? Du hast eine individuelle Frage zu deinem Bewegungsablauf? Ich freue mich auf jede Frage, besonders auf die ganz kniffligen!!!

Herzlich, Stefanie

 

 

Schöner bewegen – Alexander-Technik in Bremen

Bücken ist leicht!Einfach schöner bewegen!

In dieser Workshop-Reihe verwandeln Du Alltagsbewegungen in Genussmomente!

Mit Hilfe der Alexander-Technik lernst Du Deinen Körper besser kennen. Du wirst die tragende, stützende Struktur Deines Körpers besser nutzen können, statt überforderte Gelenke und Muskeln weiter zu stressen.

Spielerisch erweiterst Du Deine individuellen körperlichen Möglichkeiten, es Dir selber beim Gehen, Sitzen oder Bücken leichter und „wohlfühliger“ zu machen. Denn Bewegungen die sich toll anfühlen, machen Lust auf mehr!

Samstag, 19. September 2015 „Schöner Gehen“:
Gehen ist unsere natürlichste Bewegungsform.Ist „Gehen“ trotzdem nicht Deine Lieblingsbewegung? Entdecke In diesem Workshop neue Möglichkeiten, aufrecht und balanciert durchs Leben zu gehen!

Samstag, 24. Oktober 2015 „Schöner Sitzen“:
Sitzen ist schön. Sitzen spart Kraft. Sitzen ist gesellig. Sitzen ist praktisch. Sitzen fühlt sich gut an – wenn Du Deinen Körper dabei gut „gebrauchst“, statt ihn zu „missbrauchen“. In diesem Workshop schauen wir, was Du brauchst, damit Sitzen ein Genuss ist.

Samstag, 21. November 2015 „Schöner Bücken“:
… Gänseblümchen pflücken oder Erdbeeren ernten … Legosteine aufheben oder dreckige Socken einsammeln … die Spülmaschine ausräumen oder die Waschmaschine befüllen … die Strümpfe anziehen oder die Schuhe aus … eine gefallene Münze aufheben oder Scherben … Muscheln sammeln oder einen Käfer finden … Umzugskisten packen oder zum Meditieren setzen … die Katze füttern oder den Hund anleinen … runtergefallene Zettel einsammeln oder unter den Schrank gerollte Murmeln … für den Heiratsantrag auf die Knie gehen oder den Kindern die Schuhe schnüren …

Stell Dir nur all diese Situationen als wohlfühlige, elegante, kraftvolle, würdige Momente vor! Und noch mehr: Schönes Bücken ist wirklich sexy! Wenn Du jetzt Lust auf ein Styling Deiner „Bück-Bewegung“ hast, bist Du hier richtig!

Kursgebühr:

  • € 46 /Person pro Workshop bei Einzelanmeldung
  • € 42 /Person pro Workshop bei Anmeldung zu zweit
  • € 122 /Person bei Anmeldung für alle drei Workshops

Zeit: Jeweils 14:00 – 18:00 Uhr, inkl. Pause
Ort:
Gesundheitszentrum Harlekin, Beginenhof 1-7, 28201 Bremen
Anmeldung: Stefanie Buller, Tel: 0421 222 909 28, s.buller@leicht-bewegen.de

Die Alexander-Technik:
Ursprünglich vom Schauspieler F.M. Alexander entwickelt, um der drohenden Berufsunfähigkeit zu entgehen (Stimmverlust ohne „organische Ursache“), zeigte seine Methode bald wünschenswerte Nebenwirkungen: Erhöhtes Wohlbefinden, positive Ausstrahlung und optimalen Körpereinsatz.

Alexander-Technik in Bremen: aktuelle Termine!!!!

Hier kommt eine Übersicht über nächsten Termine, bei denen Ihr die Alexander-Technik kennenlernen oder neu-entdecken könnt:

  • 30./31. Mai 2015:
    „Körperglück – Cello-Glück“ Ein Workshop für Amateur-CellistInnen
  • 7. Juni 2015:
    „Nia meets Alexander-Technik“ Ein Workshop gemeinsam mit Christina Spallek
    Nia ist ein Tanz-Bewegungs-Programm, bei dem man sich lustvoll tänzerisch auspowern kann. Gleichzeitig nimmt der Körper – quasi nebenbei – ganz viel Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer auf. Nia baut auf 9 Bewegungsprinzipien auf – eine davon ist die Alexander-Technik.

    In unserem Workshop können Nia-Begeisterte eine ihrer Bewegungsformen kennenlernen, Alexander-Technik-Fans ein nicht leistungsorientieres Wohlfühl-Workout kennenlernen und jeder der Lust hat, beides entdecken!

  • 6. Juli 2015:
    Vortrag „Wunderwerk Körper – vom achtungsvollen Umgang mit sich selbst“
    im Rahmen der Reihe „Kirche im Kommen“ in der Remberti-Gemeinde, Bremen

 

Einfach schöner bewegen – Alexander-Technik in Bremen

Liebe Leserinnen und Leser, hiermit lade ich Euch herzlich zu meiner neuen Workshop-Reihe ein! Das Verteilen dieser Einladung ist wärmstens erwünscht!

Ich freue mich auf Euch!
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Einfach schöner bewegen!

In dieser Workshop-Reihe verwandeln wir Alltagsbewegungen in Genussmomente!

Mit Hilfe der Alexander-Technik lernen Sie Ihren Körper besser kennen. Sie werden die tragende, stützende Struktur Ihres Körpers besser nutzen können, statt überforderte Gelenke und Muskeln weiter zu stressen.

Spielerisch erweitern Sie Ihre individuellen körperlichen Möglichkeiten, es sich selber beim Gehen, Sitzen oder Bücken leichter und „wohlfühliger“ zu machen. Denn Bewegungen die sich toll anfühlen, machen Lust auf mehr!

Samstag, 11.04.2015 „Schöner Bücken“:
Die Schuhe schnüren, die Spülmaschine ausräumen, Unkraut jäten – „Bücken“ ist eine der häufigsten – und un-geliebtesten – Bewegungen in unserem Alltag. Dabei ist sie vielfältig, umfasst den ganzen Körper und trainiert nebenbei eine tolle Figur! Gründe genug, diese Bewegung so angenehm zu machen, dass Sie davon gar nicht genug bekommen können!

Stand 22.03.2015: noch 5 Plätze frei

bereits stattgefunden hat:
Samstag, 14.02.2015 „Schöner Gehen“:

Gehen ist unsere natürlichste Bewegungsform. Trotzdem empfinden viele Menschen Gehen als mühsam, anstrengend oder schmerzhaft. In diesem Workshop entdecken Sie neue Möglichkeiten, aufrecht und balanciert durchs Leben zu gehen!
Stand 08.02.2015: ausgebucht, Warteliste und / oder Wiederholungstermin

Samstag, 21.03.2015 „Schöner Sitzen“:
Wir sitzen zu viel. Wir wissen alle, wie „richtig sitzen“ geht. Wir tun es aber nicht, weil es sich nicht gut anfühlt. In diesem Workshop schauen wir, was wir brauchen, damit Sitzen ein Genuss ist.
Stand 06.03.2015: ausgebucht, Warteliste und / oder Wiederholungstermin

Kursgebühr:

  • € 40 /Person pro Workshop bei Einzelanmeldung
  • € 36 /Person pro Workshop bei Anmeldung zu zweit
  • € 105 /Person bei Anmeldung für alle drei Workshops

Zeit: Jeweils 14:00 – 17:30 Uhr, inkl. Pause
Ort:
Gesundheitszentrum Harlekin, Beginenhof 1-7, 28201 Bremen
Anmeldung: Stefanie Buller, Tel: 0421 222 909 28, s.buller@leicht-bewegen.de

Die Alexander-Technik:
Ursprünglich vom Schauspieler F.M. Alexander entwickelt, um der drohenden Berufsunfähigkeit zu entgehen (Stimmverlust ohne „organische Ursache“), zeigte seine Methode bald wünschenswerte Nebenwirkungen: Erhöhtes Wohlbefinden, positive Ausstrahlung und optimalen Körpereinsatz.

Was zum Freuen!

Meine Tante machte immer zwei Geschenke, etwas „Nützliches“ und „Was zum Freuen“.

„Bewegungsluxus“ ist ein „All-in-one“ – Geschenk! Eure Beschenkten bekommen ein kompetentes Coaching, in dem es individuell um ihre Bewegungsfreude und -qualität geht. Ganz nach Wunsch! Und sie nehmen aus der Stunde konkrete Genuss-Tipps mit in den Alltag. Mit Spaß und ganz viel Herz!

S_Buller_Bewegungsluxus_2014    S_Buller_Bewegungsluxus_20142

… und es ist nachhaltig, produziert keinen Plastikmüll, ….

Einheit à 50 Minuten: € 55 ( erm. € 39) *** drei Einheiten: € 150 ( erm. € 105)
Einheit à 90 Minuten: € 84 ( erm. € 75) *** drei Einheiten: € 240 ( erm. € 210)

Ich wünsche Euch schöne Weihnachts-Winter-Familien-Freunde-Genuss-Zeit!

Eure Stefanie Buller