Alexander-Technik am Arbeitsplatz – laut „Zeit“ geeignet

Dear English speaking reader: this is about articles about the Alexander Technique in an important German newspaper. Sorry – but no translation available!

Wenn man bei www.zeit.de den Suchbegriff „Alexander-Technik“ eingibt, bekommt man immerhin 15 Ergebnisse. Das ist wirklich viel! Nun ja – warum sich die Gegner des Humboldt-Forums in Berlin „Protestkollektiv Alexandertechnik“ nennen, ist mir schleierhaft. Aber die nächsten zehn Artikel sind wahrlich lesenswert und „Zeit“-typisch detailliert, umfangreich und informativ.

Da geht es um „Wenn jeder Ton zur Qual wird“ (Musikergesundheit), und dass der Nordwestdeutsche Rundfunk Alexander-Technik für die Orchestermitglieder anbietet. In „Unmöglich, so zu leben“ wird die Geschichte eines „Schleudertrauma – Geschädigten“ erzählt. Leider verwirft er die Möglichkeit, Alexander-Technik zu lernen – aus Verwirrung über die vielen alternativen Methoden. Schade…

Aber am besten gefällt mir der hier:
„Bewegungskurse: Wohlfühlen am Arbeitsplatz“
Denn da steht, dass in immer mehr Unternehmen  „in Bewegungs- und Verhaltenskursen ein ausgewogenes Körpergefühl am Arbeitsplatz und im Leben gelehrt“ wird. Weil es so schön ist, nochmal: „ein ausgewogenes Körpergefühl am Arbeitsplatz und im Leben“. Und die Alexander-Technik führt die geeigneten Methoden an!

In Bremen macht es eine Behörde vor: Im Finanzressort biete ich seit über einem Jahr die Alexander-Technik im Rahmen des Gesundheitsprogramms an.

Nachtrag: In der Schweiz ist die Firma Victorinox AG 2001 auf´s Alexandern gekommen und hat damit sogar 2008 den Wettbewerb „Bewegung ist möglich“ der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gewonnen.

Neues vom High-Heel-Guru – News from Chyna Whyne

Es gibt einen kleinen Fernsehbeitrag über Chyna Whyne, leider nur auf Englisch…

There is a little TV report about Chyna Whyne…

http://tvnz.co.nz/close-up/taking-agony-stilettos-3952174/video

Zeitungsartikel: Gute Körperhaltung nützt mehr als gute Vorsätze

Maja Storch ist  ist Diplompsychologin, Psychodramatherapeutin und Jungsche Psychoanalytikerin und arbeitet als Projektleiterin von ZRM research an der Universität Zürich.

In diesem Zeitungsartikel der Aargauer Zeitung (Schweiz) vom Dezember 2010 http://www.majastorch.de/download/110110_Koerperhaltung.pdf schreibt sie über den Einfluss der Körperhaltung auf die Motivation.

Frau Dr. Storch hat die Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge auf äußerst unterhaltsame Weise darzustellen. Meine Lieblingsbücher sind „Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann“ und „Machen Sie doch was Sie wollen“.

Außerdem ist sie Mitautorin des Buches „Embodiment“, in dem vier Experten unterschiedlicher Disziplinen das Thema „Körper-Geist-Einheit“ beleuchten.

Was allerdings Frau Storch´s „Motto-Ziele“ angeht, die sie als Alternative zu den allseits bekannten „S.M.A.R.T.“ – Zielen anbietet, habe ich ambivalente Affekte. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass es sich dabei nur um eine psychologisch verträglichere und verfeinerte Version zur Manipulation von Mitarbeitern im Sinne des „Shareholder-Value“ hadelt. Trotzdem: Wer im Beruf schonmal mit „S.M.A.R.T.en“ Zielen genervt wurde, wird sich über jede halbwegs vernünftige Alternative freuen 🙂