7 gute Gründe mit dem Sitzen Frieden zu schließen! – 7 good reasons for making peace with sitting!!

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falsches_sitzen

Das einzig richtige Sitzhaltung als Reaktion auf den Biologieunterricht 1986

Sitzen kann tödlich sein! Sitzen ist das neue Rauchen!

Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!
Erich Kästner

Mein altes Biologieheft ist ein wahrer Fundus authentischen Materials, das dokumentiert, wie sich Glaubenssätze entwickeln und unsere Einstellung zu unserem Körper geprägt wird.

Ein spindeldürres Strichmännchen sitzt auf einem viel zu kleinen Stuhl. Die Beine sind gebeugt und haben keine Gelenke. Die Füßchen sind winzig und ohne Ferse, die Oberschenkel gehen direkt in die Wirbelsäule über und der Kopf – viel zu schwer für die dünne Wirbelsäule – liegt vorwärts auf dem Tisch. Ohren hat es nicht. Aber: es lächelt! Darüber ein roter Pfeil. Anklagend zeigt er auf die gerundete Wirbelsäule und konstatiert: „falsches Sitzen“.

So. Das ist also falsch. Aber was ist richtig? Hier überlässt mich das Schulsystem ratlos – zumindest mein Biologieheft gibt darüber keine Auskunft.

Zahlreiche Antworten auf diese Frage hat – hurra – die Wirtschaft! In Gestalt unzähliger Waren und Dienstleistungen bietet sie uns Rettung vor dem langsamenTod am Schreibtisch. „Bürostuhl gegen Rückenschmerzen“ ist eine besonders häufig in den Suchmaschinen eingebene Anfrage. Nicht nur Sex sells. Angst auch.

Angst ist eine schlechte Ratgeberin. Der freie Markt auch.

Ja, wir sitzen sehr viel, und natürlich hat das Auswirkungen auf unsere Körper. Wir ver-körpern unser Leben. Und der im Sitzen verbrachte Anteil hat sich erhöht. Der im Gehen verbrachte erheblich reduziert. Sind wir „damals“ hauptsächlich gegangen, können wir heute fast alles sitzend erledigen. Die Idee des menschlichen Organismus ist Bewegung, Sitzen ist der Inbegriff von Bewegungslosigkeit.

Wenn also der Mangel an Bewegung der Kern des Problems ist, liegen drei Lösungsansätze nahe:

  • Beim Sitzen bewegen. Das nennen wir „dynamisches Sitzen“ und produzieren wackelige Stühle, sitzen auf Bällen und wippen und pendeln und verspannen uns nur noch mehr.
  • Weniger Sitzen. Also produzieren wir Stehtische fürs Büro oder halten Besprechungen im Stehen.
  • Richtig Sitzen. Wir sitzen zwar seit der Einschulung im Alter von 6 Jahren, sind aber so inkompetent, dass wir nicht wissen, wie „richtig sitzen“ geht.

Hand aufs Herz: Funktioniert das bei dir? Bei mir nicht. Und so schleicht sich ein gemeines Schuldgefühl ein, willensschwach zu sein, zu undiszipliniert, zu schwach und blöde zum richtigen Sitzen. Wie dumm bin ich doch, wenn ich weiß, wie gefährlich Sitzen ist, und ich es weiterhin tue? Selbst Schuld, wenn ich einen Bandscheibenvorfall habe – hätte ich nur in der Rückenschule besser aufgepasst! Und mit diesem unverantwortlichen Sitzverhalten liege ich auch noch dem Gesundheitssystem auf der Tasche…

Angst macht bewegungslos und lässt uns zusammensacken.

„Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.“ Albert Einstein

Es gibt kein „schwarz-weiß“, „richtig und falsch“. Wir sind soziale Wesen, komplexe, lebendige Menschen und vielen Einflüssen ausgesetzt. Ich hoffe sehr, dass meine Liste für das Sitzen dir das Gefühl gibt,  dich in einer langen, spannenden Tradition des Sitzens zu befinden, die sich nicht „mal eben“ wegwischen lässt. Mich hat das sehr entlastet und mein Sitzen verändert. Vielleicht erleichtert es dich auch:

  1. Als stuhllose Nomanden zogen wir einst durch die Welt. Irgendwann wurden wir „seßhaft„, wir be-setzten Land, und wenn wir auf ihm saßen, „be-saßen“ wir es auch. Sitzen ist unsprüngliches „be-sitzen“ – im wahrsten Sinn des Wortes.
  2. Im alten Ägypten saß nur der Pharao. Er hatte den „Vor-sitz“. Gleichzeitig war er der einzige, der nie körperliche Arbeit leistete. Nur so konnte er als Wissensspeicher des Volkes dienen. Wer saß, herrschte.
  3. In der alten katholischen Kirche durfte nur der Priester sitzen, das niedere Volk stand in den Kathedralen. Wer als Mönch oder Nonne im Chorraum die Stehhilfen (Misericordien)  in Anspruch nahm, beging eine Sünde. Deshalb wurden unter den diesen Misericorien zur Abschreckung for dem Hinsetzen furchterregende Monster angebracht. Erst nach der Reformation ab 1517 gab es nach und nach auch Stühle für die Gemeindemitglieder. Wir dürfen also gerade mal seit 500 Jahren alle „auf einer Ebene sitzen“. Das ist eine Errungenschaft!
  4. Das stille Sitzen – die Fähigkeit, nicht jedem Bewegungsimpuls nachzugeben – ist eine enorme zivilisatorische Kulturleistung. Aber sie ermöglicht auch dem Geist, sich über den Körper zu erheben, komplexen Gedanken zu folgen, abstrake Zusammenhänge zu erkennen. Große Philosophische Werke und Literatur entstand sitzend am Schreibtisch. Und in vielen alten Traditionen wie dem Zen und Vipassana liegt Erkenntnis und Erleuchtung in der Praxis des Stillsitzens.
  5. Sitzen ist Entlastung für Füße und Beine. Das war während der Industrialisierung unfassbarer Luxus und damit Ausdruck von Status. Gearbeitet wurde stundenlang im Stehen, an Fließbändern und Maschinen. Selbst die Buchhaltung wurde an Stehpulten gemacht. Wer sitzen durfte, hatte Glück! Jeder Buchhändler und jede Schuhverkäuferin kann heute noch ein Lied davon singen.
  6. Sitzen schafft Augenhöhe, die Art des Sitzens schafft sozialen Zusammenhalt. Als Teenager „gerade zu sitzen“ ist uncool und würde den Rückhalt der Peer-Group gefährden.
  7. Sitzen schafft Vertrauen und Gemeinschaft. „Komm, wir setzen uns erstmal.“ Dieser Satz schenkt Ruhe und stabilisiert. Wenn wir uns „zusammensetzen“ signalisiert das, dass wir uns Zeit nehmen, das wir nicht im nächsten Moment aufspringen und wegrennen. Mit Lehne im Rücken fühlen wir uns sicherer als ohne Rückendeckung.
  8. Sitzen ist bequem, vielfältig und macht Spaß!

Lass dich von Hysterie und Angstmachern nicht anstecken. Lass dir kein schlechtes Gewissen einreden. Lass dich nicht verrücktmachen. Die einzige Person, die das Recht hat, über dein Sitzen zu urteilen, bist du selbst.

Also: Nimm Platz! Entspann dich und lass die Gedanken schweifen. Spür die Entlastung der Beine und fantasiere dich in ein Leben, in dem Sitzen kein Stress ist. Was brauchst du dafür? Möchtest du wirklich weniger sitzen? Oder einfach mehr Gehen? Dann dreh doch heute Abend einfach noch eine stille Runde um den Wohnblock.

Schließe Frieden mit dem Sitzen. Du bist in guter Gesellschaft!

Wenn Du eintauchen willst in die aufregende Geschichte des Sitzens, kann ich Dir nur wärmstens ans Herz legen: „Himmelsthron und Schaukelstuhl – Die Geschichte des Sitzens“ von Hajo Eickhoff ISBN 3-446-17376-5 (nur noch gebraucht verfügbar)

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Sitting will kill you! Sitting is the new smoking!

Let´s face it: The most dangerous threat to life is life itself!
Erich Kästner

My old biology book is a wonderful resource of authentic material documenting how set beliefs are developed and our attitude towards our bodies shaped.

A reed-thin stick figure ist sitting on a tiny chair. The bent legs have no joints. The feet are tiny and without heels, the thighs join directly into the spine and the head – far too heavy for the fragile spine – is laying face forward on the table. No ears. But: it smiles! Above is a red arrow. Accusingly it points toward the rounded spine, stating: „wrong way to sit“.

So. So that´s wrong. But what´s right? The school system leaves me helpless – at least my biology book refuses to give any advice.

But economy – hurray – offers numerous answers to this question. Countless products and services offer to rescue us from the slowly appoaching „death at the desk“. „Best office chair back pain“ ist entered very often into the search engines. Not only sex sells. Fear too.

Anxiety is a poor advisor. The free market too.

Yes, we do sit a lot and yes, it has consequences for our body. We in-corporate our lives. The amount of sitting has increased and the amount of walking decreased. Most of the things we had to walk for can now be accomplished with a mouse click. Yes: the idea of the human organism is movement. Sitting is the embodiment of motionlessness.

So if motionlessness is the core of the problem, there are three obvious ways of solving it: 

  • Move as you sit. We call it „dynamic sitting“ so we produce shaky chairs,  and sitting balls to rock and swing and only get more tense.
  • Sit less. So we produce adjustable high tables for offices and do our meetings standing.
  • Sit correctly. You have been sitting since the age of 5 but you are so incompetent, that you have no idea how to do it correctly.

Let´s face it: Does this work for you? Not for me. And so a sense of guilt creeps under my skin as I must be to weak-minded, not disciplined enough, too weak and too stupid to sit correctly.  How stupid I am, as I know how dangerous it is as I´m continuing to do it. Blame myself for the slipped disc – if I had only exercised more! And with this irresponsible sitting behaviour I am creating costs for the general public.

Anxiety makes us motionless and makes us slump..

A theory should be as simple as possible – but not simpler.“ Albert Einstein

There is no „black and white“, „right and wrong“. We are social beings, complex, alive and under many influences. I really hope that this „pro-sitting-list“ gives you a sense of feeling for the long, exciting history and tradition of sitting. This history is not something we can just wash away. Understanding the cultural importance of sitting was a relief for me and changed my way of sitting. What about you?

  1. As nomads we lived a chairless life moving through the countryside. As we settled we became sedenetary. By sitting on the land we literaly posessed it. The Latin root of all this words is „possidere“ which means „to sit on“.
  2. In old Egyptian times only one person sat: the pharao. He was the chair-man, the pre-sident. Being the only one who never did any physical labour he could serve as a knowledge-reservoir for the people. Who sits, reigns.
  3. In old catholic times only the priest was allowed to sit down. Common people had to stand in the cathedrals. Using the standing aids (Misericordien) a monk or nun in the sanctuary sinned. Therefore ugly monsters were attached beneath this misericordiae to deter sitting down. Only after the beginning of the reformation from 1517 onwards were chairs gradually provided for the parishioners. So it´s only for 500 years that we have all been allowed to sit at an equal level. What an achievement!
  4. Sitting still – the skill of not following every impulse to move – is a tremendous cultural achievement. It allows the mind to transcend over the body, to think complex thoughts, to recognise abstract relations. Important philosophical oeuvres and literature were created sitting at a desk. And in many old traditions as Zen or Vipassana understanding and enlightenment lies in the practise of sitting still.
  5. Sitting is a relief for feet and legs. During industrialization that was great luxury and expressed a high status. At machines and assembly lines work was done standing – for hours and hours. Even the accounting clerks had standing desks. One was very lucky if one could sit down! And every bookseller and shoe shop assistant can tell you about it.
  6. Sitting creates eye level and how you sit creates social bonds. Sitting up straight as a teenager is really not cool and would cost the support of the peer group.
  7. Sitting creates trust and community. „Let´s take a seat.“ This sentence calms and gives stability. Sitting together signals that we are taking time, that we won´t jump and run away in the next moment. The back of the chair is shelter, security and support.
  8. Sitting is comfortable, versatile and fun!

Don´t let yourself be infected by hysteria and scare mongers. Don´t let anyone give you a guilty conscience. Don´t let anyone drive you mad. The only person to judge your sitting is you.

So: Take a seat! Relax and let your mind wander. Sense the relief for your legs and dream yourself into a life without sitting-stress. What would that require? Do you really want to sit less? Or rather walk more? Then go for a quiet walk this evening – right now around the block.

Make peace with sitting. You´re in respectable company!

Vom Missverständnis zum Körperglück – From Misconception to body-blessing

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Wie 1980 an der Grundschule Anatomie unterrichtet wurde.

Wie 1986 an der Grundschule Anatomie unterrichtet wurde.

Immer wieder werde ich gefragt, woher eigentlich all diese Fehlannahmen über unseren eigenen Körper kommen.
Ich zeige dann gerne Bilder aus der Werbung, von Matratzenherstellern oder Pseudo-Orthopädie-Magazinen, die die seltsamsten Irrtümer streuen – mit denen sich hervorragend Pseudo-Hilfsprodukte verkaufen lassen. Was für ein Markt!

Beim Aufräumen fiel mir mein altes Schulheft in die Hände: „Sachkunde – 4. Klasse 1986“.

Der Unterricht bei Frau S. (Gott-hab-sie-selig) bestand Stunde für Stunde darin, dass sie Dinge an die Tafel malte – exakt nach ihren Vorlagen, die sie seit den 60er-Jahren benutzte – und wir das abmalten. Für die Notengebung wurden dann die Hefte kontrolliert. Fragen, die ihr „bewährtes“ Material in Frage stellten, wurden abgeschmettert. Aber dazu mehr – zu einem anderen Zeitpunkt.

Zeitsprung: Es muss 2010 gewesen sein. Im Rahmen meiner Ausbildung zur Lehrerin der Alexander-Technik stand sogenanntes „Body-Mapping“ auf dem Stundenplan. Der Inhalt besteht darin, das eigene Körperverständnis mit der anatomischen Realität abzugeleichen und den Effekt zu beobachten, den diese Korrektur bewirkt.

Und ich erinnere mich gut, wie ich die Augen nicht von diesem Wirbelkörper lassen konnte und immer wieder dachte: „Aber das Rückenmark? Wo ist denn das Rückenmark? Wenn doch das ganze Körpergewicht auf der Wirbelsäule lastet, dann wird doch das Rückenmark gestaucht!“

Es dauerte, bis ich verstand. Die Wirbelkörper mit den Bandscheiben sind stabile, tragende Elemente. Der Kanal für das Rückenmark ist weiter „hinten“ und knöchern ummantelt.

Der Effekt war grandios! Schließlich hatte ich – ganz unbewusst – mein Leben lang versucht, der Wirbelsäule nicht „soviel zuzumuten“, schließlich könnte das mein Rückenmark gefährden. Mein Selbstbild änderte sich schlagartig von unbewusster Vorsicht zu bewusstem Zutrauen in meinen Rücken. Die Bewegungen veränderten entsprechend die Qualität.

Und ich begann mich zu fragen, woher diese felsenfeste Überzeugung in mir kam, dass das Rückenmark durch die Bandscheiben verläuft. Heute weiß ich es. Und Du auch. Was für ein (Körper)-Glück!

Welche herrlichen Irrtümer hast Du zu bieten? Ich freue mich auf Deine Fragen und Anregungen!
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Time and time again I am asked where all these misconceptions about our own bodies come from.
I like to show pictures from advertising mostly. Advertisements from manufacturers of matrasses or pseudo-orthopädic-magazines, which spread strange misbeliefs  – which boost the sales of pseudo-healthproducts. What a market!

While tidying up one day I found an old school book of mine: „Biology 4th class – 1986“

The content of Mrs. S´s lessons (God have mercy on her soul) was that we had to copy from the board what she drew on it – copying it herself exactly from her material of the 60´s. Grads were based on the exercise books that were checked for „correct copying“. Any questions we had were rejected. But I will tell you more about this – at another time.

Leap in time: It must have been 2010. During my training as a teacher of the Alexander technique so-called „body mapping“ was on the schedule. The content of this class was to compare your own body concepts with the anatomical reality and to observe the effect, that this redefined knowledge produces.

I remember vividly how I just couldn´t let my eyes off the vertebra. I kept thinking: „What about the spinal cord? Where is the spinal cord? If the whole body weight weighs on the spinal column the spinal cord will be squeezed!“

It took a long time until I understood: The vertebrae together with the discs are stable, weight-bearing elements. The canal for the spinal cord is „further back“ and a bony structure.

The result was amazing! Unconsciously I had tried all my life not to burden my spine with too much weight, for in my belief it would be dangorous for the spinal cord. My self-perception shifted from unconscious cautiousness to conscious trust in my back. And the quality of all my movements shifted accordingly.

And I started asking myself where this rock-solid conviction originated: that my spinal cord runs right through the discs. Today I know. You too. What a (body-) blessing!

Which wonderful misconceptions do you have to offer? I am looking forward to hearing about it!

Vocabulary:
Rückenmarkkanal = spinal canal
Wirbelkörper = body of vertebra

Einfach schöner bewegen – Alexander-Technik in Bremen

Liebe Leserinnen und Leser, hiermit lade ich Euch herzlich zu meiner neuen Workshop-Reihe ein! Das Verteilen dieser Einladung ist wärmstens erwünscht!

Ich freue mich auf Euch!
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Einfach schöner bewegen!

In dieser Workshop-Reihe verwandeln wir Alltagsbewegungen in Genussmomente!

Mit Hilfe der Alexander-Technik lernen Sie Ihren Körper besser kennen. Sie werden die tragende, stützende Struktur Ihres Körpers besser nutzen können, statt überforderte Gelenke und Muskeln weiter zu stressen.

Spielerisch erweitern Sie Ihre individuellen körperlichen Möglichkeiten, es sich selber beim Gehen, Sitzen oder Bücken leichter und „wohlfühliger“ zu machen. Denn Bewegungen die sich toll anfühlen, machen Lust auf mehr!

Samstag, 11.04.2015 „Schöner Bücken“:
Die Schuhe schnüren, die Spülmaschine ausräumen, Unkraut jäten – „Bücken“ ist eine der häufigsten – und un-geliebtesten – Bewegungen in unserem Alltag. Dabei ist sie vielfältig, umfasst den ganzen Körper und trainiert nebenbei eine tolle Figur! Gründe genug, diese Bewegung so angenehm zu machen, dass Sie davon gar nicht genug bekommen können!

Stand 22.03.2015: noch 5 Plätze frei

bereits stattgefunden hat:
Samstag, 14.02.2015 „Schöner Gehen“:

Gehen ist unsere natürlichste Bewegungsform. Trotzdem empfinden viele Menschen Gehen als mühsam, anstrengend oder schmerzhaft. In diesem Workshop entdecken Sie neue Möglichkeiten, aufrecht und balanciert durchs Leben zu gehen!
Stand 08.02.2015: ausgebucht, Warteliste und / oder Wiederholungstermin

Samstag, 21.03.2015 „Schöner Sitzen“:
Wir sitzen zu viel. Wir wissen alle, wie „richtig sitzen“ geht. Wir tun es aber nicht, weil es sich nicht gut anfühlt. In diesem Workshop schauen wir, was wir brauchen, damit Sitzen ein Genuss ist.
Stand 06.03.2015: ausgebucht, Warteliste und / oder Wiederholungstermin

Kursgebühr:

  • € 40 /Person pro Workshop bei Einzelanmeldung
  • € 36 /Person pro Workshop bei Anmeldung zu zweit
  • € 105 /Person bei Anmeldung für alle drei Workshops

Zeit: Jeweils 14:00 – 17:30 Uhr, inkl. Pause
Ort:
Gesundheitszentrum Harlekin, Beginenhof 1-7, 28201 Bremen
Anmeldung: Stefanie Buller, Tel: 0421 222 909 28, s.buller@leicht-bewegen.de

Die Alexander-Technik:
Ursprünglich vom Schauspieler F.M. Alexander entwickelt, um der drohenden Berufsunfähigkeit zu entgehen (Stimmverlust ohne „organische Ursache“), zeigte seine Methode bald wünschenswerte Nebenwirkungen: Erhöhtes Wohlbefinden, positive Ausstrahlung und optimalen Körpereinsatz.

Bewegungslust statt Frust

Heute eine ganz aktuelle Meldung:

Am 12. Mai 2014 beginnt der neue Kurs „Bewegungslust statt Frust“ beim TSV Borgfeld. Anmeldungen werden ab sofort dort entgegengenommen!

Ich freue mich besonders, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele spannende Aktivitäten mitbringen, die sie gern etwas „leichter“ ausführen würden.

Die Details stehen heute im Weser-Kurier:
http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Bewegungslust-statt-Frust-_arid,836405.html

Herzliche Einladung!
Eurer Stefanie

Jauchzet, frohlocket! – Shout out for joy! Rejoice!

Eichhorn_BremenMorgen ist Heiligabend. Wie jedes Jahr.

Es nervt. Werbung und Schaufensterdekos sagen: Kaufe! Kaufe! Schenke! Schenke! Ich nenne das mal die „Kommerzfraktion“.

Glaubt Ihr, jetzt kommt eine Anti-Konsum-Predigt? Nein. Denn die nerven doch genauso! Mehr „Innehalten“, „Zeit schenken“, „kein Geschenkstress“, „den tiefen Sinn des Festes entdecken“… Ich nenne das die „alternative-Gutmenschen-Fraktion“.

Bla bla bla… Was nervt mich so?

Weil beide Fraktionen mit ihren Ratschlägen die Botschaft senden: „Wie Du es machst, ist nicht genug.“ nicht üppig genug – nicht still genug – nicht friedlich genug – nicht bio genug – nicht familiär genug – nicht traditionell genug – nicht bewusst genug – nicht alternativ genug….

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, dreht sich dieses Fest um Geburt, Leben und Liebe und Licht. Und wenn darum geht, dann muss es auch um Lebenslust gehen!

Deshalb wünsche ich Ihnen und Euch lustvolle Weihnachten! Ich wünsche Euch die Fähigkeit der Hingabe in das WAS kommt und WIE es kommt. (Es lässt sich ab einem gewissen Punkt eh nicht mehr steuern.)

Mit Hingabe schlemmen und am zweiten Feiertag vollgefressen vor der Glotze liegen? Genießt es aus vollen Zügen! Spannend ist auch die Frage, mit wieviel Hingabe ich im Kochstress sein kann! Der übliche Familienstreit? Dann bitte mit lustvoll (mit Respekt)!

Ob Weihnachtlieder singen oder Lichtmediation: Ich wünsche Euch in diesen Tagen das Loslassen der inneren, angezogenen Handbremse – ohne schlechtes Gewissen!

Wie immer Du diese Tage gestaltest oder verdaddelst: Es ist genug. Es ist genauso wie es sein muss. Unverwechselbar: DEINE Feiertage!

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten! Jauchzet, frohlocket!

Eure Stefanie

Ach so: Solltest Du jetzt das Gefühl haben, nicht hingebungsvoll GENUG zu sein, habe ich meine Aussage wohl unklar rübergebracht…

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It sucks.

Tomorrow is Christmas Eve. As every year.

Commercials and shop windows shout: Buy! Buy! Give! Give! I call it the „commerce group“.

Do you expect an „anti-commerce-speach“ now? No. Because they just suck the same. More inhibition, time as gift, no stress with presents, dicover the profound meaning of the feast,… I cal it the „alternitive-gooders-group“.

Blah, blah, blah,… Why does it suck that much?

Because both groups with all their advices send the message: „How you celebrate, is not enough.“ not abundant enough – not quiet enough – not peaceful enough – not organic enough – not familial enough – not traditional enough – not aware enough – not alternative enough….

If I got something right this feast is about birth, life and light and love. And if this is true it is also about lust for life.

Therefor I wish you x-mas days filled with lust! I wish you the ability of surrender to WHAT happens and HOW. (From some point on you don´t have a chance to control it anyway.)

Feast with devotion and lying full in front of the TV on the second christmas day? Enjoy it completely! It is also an interesting question how devoted one can be to stress in the kitchen. The traditional family quarrel? Yes – with lust!

Christmas carols or light meditation – these days I wish you to loosen the inner handbrake – without bad conscience.

However you design this days or „waste“ the time: It is enough. You are enough. It is exactly as it should be. Unmistakeable: YOUR feast!

In this spirit: Merry Christmas! Shout out for joy! Rejoice!

Love, Stefanie

By the way: If you now feel like you aren´t devoted ENOUGH – I failed to make my point!

Das Weihnachtsgeschenk in Bremen – Leicht bewegen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Bewegungsfreude können Sie jetzt auch verschenken!

***herzlich***nachhaltig***mit Spaßfaktor***gesund***umweltfreundlich***lokal***

Einfach perfekt!

GutscheinBitte senden Sie mir Ihre Bestellung per eMail! Die Zahlung ist bar oder per Überweisung als Vorkasse möglich.

Dauer: 50 Minuten *** EUR 50,00 *** Studenten: EUR 35,00 *** ein Jahr gültig

Ich wünsche Ihnen bunte, bewegte Festtage!

Eure und Ihre
Stefanie Buller

Deine Füße sind flexibel – gönn´ ihnen Bewegung! – Your feet are flexible – allow them to move!

Meine geschätzten Kundinnen und Kunden wissen: In meinem Unterricht hat das Thema „Füße“ an Bedeutung zu genommen. Man könnte sagen, die Füße sind zum „Boden“ meiner Arbeit geworden.

Heute lese ich im Weser-Kurier: „Menschlicher Fuß flexibler als gedacht“. Die Wissenschaft (die „Royal Society“) hat festgestellt: Unsere Füße haben sich mehr Flexibilität aus ihrer Tradition als „Affenfüße“ bewahrt als gedacht. Es wurden 25.000 Fußabdrücke ausgewertet, und siehe da: immer wieder berührte auch der Mittelfuß den Boden – und dass bei ganz normalen, gesunden Menschen! Doll, denk´ich mir – und jetzt? Darüber ist auch in der Veröffentlichung auf der Seite der Royal Society nicht viel zu finden.

Aus diesem Anlass beginne ich damit, meine bisherigen Erfahrungen zusammenzufassen (und wahrscheinlich werde ich mehrere Artikel dafür brauchen). Ich beginne mit den hartnäckigsten, fuß-beengensten Glaubenssätzen:

  1. „Das Gewölbe muss gestützt werden.“
    Das Wunder der Fußgewölbes besteht – siehe oben – aus seiner Elastizität und Flexibilität, d.h. unsere Füße haben dadurch eine eingebaute Federung. Permanentes Hochziehen der Fußgewölbe, Fußbett und Einlagen können diese Funktion eliminieren. Natürlich kann es konkrete, medizinische Gründe für Einlagen geben (z.B. zur Entlastung bei Fersensporn oder wenn das Fußgewölbe gar nicht mehr funktioniert). Wenn aber teilweise seid dem Kindesalter Fußbett und Einlagen getragen werden, „weiß“ der Fuß gar nicht mehr, wie ein elastisches Gewölbe funktioniert – und es fehlen schlicht die nötigen Muskeln. Ich erlebe immer wieder Menschen, die schon gar nicht mehr wissen, WARUM Sie Einlagen tragen (außer: „Das mach ich schon immer!“).

    Mein Vorschläge zum sanften, freundlichen Wiederentdecken der Füße :

    • ab und zu ohne Einlagen gehen, am liebsten barfuß oder mit dünnen, flexiblen Schuhsohlen. Wie geht es Ihnen damit? Können Sie bemerken, wie das Gewölbe sich abflacht beim Autreten und hochfedert, wenn das Gewicht sich löst?
    • Heben Sie im Sitzen einen Oberschenkel mit den Händen an, so dass der Fuß baumelt und lassen den Fuß dann langsam zum Boden nieder. Beobachten und genießen Sie, wie der Fuß sich dem Boden anschmiegt.
    • Spielen Sie mit den Zehen, „raupen“ Sie mit den Füßen vor und zurück, heben Sie Dinge mit den Zehen auf, greifen Sie weiche Bälle – Füße mögen das! (siehe oben)
    • Aber vor allem: Freuen Sie sich an Ihren Füßen und seien Sie in einem netten Kontakt miteinander…

Vielleicht klettern Sie schon bald auf Bäume!

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My valued customers know it: The importance of the subject „feet“ has increased in my lessons. One could say that feet became the basement of my teaching.
Today I read in the local nwespaper: „Human foot more flexible than expcted“. Sience (the „Royal Society“) detected: Our feet preserved more flexibility from their tradition as „ape feet“ than expected. 25.000 footprints were evaluated, there you are: some of them touched the ground with the mid-foot region – of normal, healthy people! Great, I think – and now? The announcement on the Royal Society´s webpage doesn´t offer much.

Therefore I start summarizing my experiences here (and will most likely need more than one article for this). I will start with the most persistent, foot-restricting belief sets:

  1. The arch has to be supported.“
    The miracle of the arch of the feet – as mentioned above – exists because of ist elasticity, which means that our feet have a in-built springiness. Continuous contracting of the arch,  footbeds andinsoles can eliminate this function. Of course – there can be  concrete medical necessities for wearing insoles (e.g. for strain relief with heel spur or when the arch has „quit“ to function). But when sometimes food bed an arch support is worn since childhood, the „forgets“ how an elastic arch works – or simply lacks the musculature.

    Again and again I meet people who can´t even tell, WHY they are wearing them, besides „I have worn them forever“.

So here come my tips for a gentle, friendly rediscovery of your feet :

    • every now and then walk without arch supports, preferebly barefoot or with thin, flexible soles. What´s that like? Can you notice aflattening of the arch as you ut weight on it and a rebounce when the weight releases?
    • Sitting on a chair: Lift your thigh with your hands, so that the lower leg and foot hangs from the knee. Then lower the foot slowly the leg so that the foot releases and rests on the ground. Notice and enjoy how the foot huddles against the ground.
    • Play with your toes, move your feet like inchworms forward and back, lift things with your feet (e.g. socks), grab soft balls – feet appriciate this! (see above)
    • And most important: Enjoy your feet und be in nice, sensitive communication with them…

Maybe you will soon be climbing trees again!

 

Gewohnheiten des Gesichts – Mimik / Habits of the face – facial expression

Eine meiner Kundinnen erforscht gerade die Spannungen, die wir gewohnheitsmäßig im Gesicht tragen. Es handelt sich dabei um Gewohnheiten, die besonders eng mit einem Gefühl von Identität verknüpft sind. Wie meistens in einer Alexander-Stunde hat sie – mit Hilfe sanfter Berührungen – ein paar dieser Gewohnheits-Muskelspannungen losgelassen und dadurch eine neue Erfahrung mit sich und einem entspannteren Gesicht gemacht.

Ihr Kommentar direkt nach der Einheit:

„Ich wusste gar nicht, das im Gesicht soviel Potential ist.“

Heute – eine Woche später – habe ich sie gefragt, wie es ihr im Laufe der Woche mit dieser Erfahrung ergangen ist. Sie antwortete:

„Ich habe mich immer wieder daran erinnert, dass mein Körper ja auch im Gesicht ist.“

Vielleicht möchtest Du – während Du das hier liest – ausprobieren, was diese Idee für Dich bewirkt.

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One of my clients is at momentexploring the tensions we carry in our faces habitually. These are habits which are very closly connected to our feeling of identity. As in most of Alexander lessons she released some of her habitual muscle tensions – with the assistance of my gentle touch and by this made a new experience of herself and a more stress-less face.

Immediately after the session she commented:

„I didn´t know how much potential is in the face.“

Today – one week later – I asked her, how she dealt with this experience over the week. She answered:

„I reminded myself again and again, that my body is also in the face.“

 

Maybe – as you read it – you want to try what this idea does for you.

„Woran merke ich, dass ich lebendig bin?“ – Ein „Feier“-tags-Gedanke / „Whereby do I notice that I am alive?“ – A „Holy“-days´-thought

Worum geht es in der Alexander-Technik? Immer wieder stelle ich mir diese Frage, um eine Antwort zu haben, wenn mich jemand danach fragt. Hier kommt mein Gedanke von heute, „Karfreitag“ dazu.

In der Alexander-Technik gibt es den Begriff des „Innehaltens“. Er beschreibt ein Pausieren in der momentanen Aktivität, um den Freiraum zu gewinnen, möglicherweise die Richtung zu ändern. Ich vergleiche dieses Innehalten gern mit dem „Auskuppeln“ beim Autofahren: Es braucht ein Entkoppeln der bestehenden Verbindung, um einen neuen Gang einzulegen. Aber: Ziel des Innehaltens ist kein ewiges Verharren in diesem Zustand des „Leerlaufs“, sondern die freie Entscheidung für den nächsten Gang : Hochschalten? Runterschalten? Anhalten? Weiterfahren? Richtung ändern?

Aber auch zum Innehalten muss ich mich erstmal entscheiden. Feiertage sind eine äußere Unterstützung darin. Ostern ist da natürlich besonders geeignet.

In der Alexander-Technik geht es – für mich – darum, zu merken, dass ich lebendig bin. Deshalb kommen hier zwei praktische Inspirationen zum „Innehalten-im-Kleinen“ oder „Instant-Ostern in drei Schritten“:

Du kannst Dich fragen:

  1. Wie ist mein aktueller Zustand? Angespannt? Gestresst? Träge? Vital?
  2. Woran merke ich genau jetzt, dass ich lebendig bin? Atmung? Bewegung? Emotionen?
  3. Wenn ich mag, kann ich mich einfach daran freuen! Ein „Mini-Feiern“ das ich lebendig bin!

Dieses stille Anhalten kann manchmal auch bedrohlich scheinen. Es kann gute Gründe geben, „das was ist“ gerade nicht wahrnehmen zu wollen. Dann richte ich meine Wahrnehmung auf das, was um mich herum lebendig ist:

  1. Ich beobachte ein Tier (bevorzugt Eichhörnchen) oder eine Pflanze, die vom Wind bewegt wird.
  2. Ich höre Musik. Und besonders lebendig fühle ich mich gerade, wenn ich das hier höre: Leonard Rose spielt: Tchaikovsky – Variationen über ein Rockocko-Thema für  Cello und Orchester in A-Dur op. 33

Ich wünsche Euch lebendige Feier-Tage!

Stefanie

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What ist he Alexander Technique about?  I repeatedly ask myself this question – hoping to have an answer, when someone asks me. This is my thought of today – „Good Friday“.

Within the Alexander Technique there is the term „Inhibition“. It describes a pausing oft he current activitiy in order to create a free space with the option potentially to change direction. I like to compare this inhibition with „de-clutching“ while driving a car: A disengaging oft he current state is necessary to change gear. But: The goal of inhibition is not persisting in this idle state, but the potential to  freely choose the next gear : Change up? Change down? Stop? Continue? Change direction?

But I even have to choose to inhibit. Holidays can be a great support for this. And easter is especially convenient.

For me Alexander Technique is about noticing that I am alive. That is why I provide two practical inspirations for „inhibition-in-a-nutshell“ or „instant easter in three steps“:

Ask yourself

  1. What is my current state of being? Tense? Stressed? Dull? Vital?
  2. Whereby can I notice – now – that I am alive? Breath? Movement? Emotions?
  3. If I like I can simply enjoy this! I can make a mini-celebration that I am alive!

This silent stopping can appear threatening. There can be good reasons for not wanting to notice what is going on inside myself now. Than I can direct my awareness to something alive in my surrounding area:

  1. I  watch an animal (I prefer  squirrels) or a  flower, moved by the wind.
  2. I listen to music. At the moment I feel very alive when I listen to this: Leonard Rose plays: Tchaikovsky-Variations on a Rococo Theme for Cello and Orchestra in A Major op. 33

I wish you all lively easter holidays!

Stefanie

Alexander-Technik am Arbeitsplatz – laut „Zeit“ geeignet

Dear English speaking reader: this is about articles about the Alexander Technique in an important German newspaper. Sorry – but no translation available!

Wenn man bei www.zeit.de den Suchbegriff „Alexander-Technik“ eingibt, bekommt man immerhin 15 Ergebnisse. Das ist wirklich viel! Nun ja – warum sich die Gegner des Humboldt-Forums in Berlin „Protestkollektiv Alexandertechnik“ nennen, ist mir schleierhaft. Aber die nächsten zehn Artikel sind wahrlich lesenswert und „Zeit“-typisch detailliert, umfangreich und informativ.

Da geht es um „Wenn jeder Ton zur Qual wird“ (Musikergesundheit), und dass der Nordwestdeutsche Rundfunk Alexander-Technik für die Orchestermitglieder anbietet. In „Unmöglich, so zu leben“ wird die Geschichte eines „Schleudertrauma – Geschädigten“ erzählt. Leider verwirft er die Möglichkeit, Alexander-Technik zu lernen – aus Verwirrung über die vielen alternativen Methoden. Schade…

Aber am besten gefällt mir der hier:
„Bewegungskurse: Wohlfühlen am Arbeitsplatz“
Denn da steht, dass in immer mehr Unternehmen  „in Bewegungs- und Verhaltenskursen ein ausgewogenes Körpergefühl am Arbeitsplatz und im Leben gelehrt“ wird. Weil es so schön ist, nochmal: „ein ausgewogenes Körpergefühl am Arbeitsplatz und im Leben“. Und die Alexander-Technik führt die geeigneten Methoden an!

In Bremen macht es eine Behörde vor: Im Finanzressort biete ich seit über einem Jahr die Alexander-Technik im Rahmen des Gesundheitsprogramms an.

Nachtrag: In der Schweiz ist die Firma Victorinox AG 2001 auf´s Alexandern gekommen und hat damit sogar 2008 den Wettbewerb „Bewegung ist möglich“ der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gewonnen.