Gewohnheiten des Gesichts – Mimik / Habits of the face – facial expression

Eine meiner Kundinnen erforscht gerade die Spannungen, die wir gewohnheitsmäßig im Gesicht tragen. Es handelt sich dabei um Gewohnheiten, die besonders eng mit einem Gefühl von Identität verknüpft sind. Wie meistens in einer Alexander-Stunde hat sie – mit Hilfe sanfter Berührungen – ein paar dieser Gewohnheits-Muskelspannungen losgelassen und dadurch eine neue Erfahrung mit sich und einem entspannteren Gesicht gemacht.

Ihr Kommentar direkt nach der Einheit:

„Ich wusste gar nicht, das im Gesicht soviel Potential ist.“

Heute – eine Woche später – habe ich sie gefragt, wie es ihr im Laufe der Woche mit dieser Erfahrung ergangen ist. Sie antwortete:

„Ich habe mich immer wieder daran erinnert, dass mein Körper ja auch im Gesicht ist.“

Vielleicht möchtest Du – während Du das hier liest – ausprobieren, was diese Idee für Dich bewirkt.

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One of my clients is at momentexploring the tensions we carry in our faces habitually. These are habits which are very closly connected to our feeling of identity. As in most of Alexander lessons she released some of her habitual muscle tensions – with the assistance of my gentle touch and by this made a new experience of herself and a more stress-less face.

Immediately after the session she commented:

„I didn´t know how much potential is in the face.“

Today – one week later – I asked her, how she dealt with this experience over the week. She answered:

„I reminded myself again and again, that my body is also in the face.“

 

Maybe – as you read it – you want to try what this idea does for you.

Ein Gedanke zu „Gewohnheiten des Gesichts – Mimik / Habits of the face – facial expression

  1. Liebe Stefanie, darauf springe ich aber total an: Kürzlich erinnerte ich mich schon mal an ein Erlebnis, das ich mal in einer kleinen Selbsterfahrungsgruppe hatte: Ich war der Aufforderung nachgekommen, mich dicht vor eine der Zimmerwände zu stellen und genau zu beobachten, was dabei in mir vorgeht: So deutlich wie nie sonst und stärker als alle anderen Wahrnehmungen merkte ich, wie ich mein Gesicht „loslassen“ konnte, weil ich es niemandem „zeigen“ mußte.
    Ich war geradezu erschrocken, weil mir sofort die Frage kam, ob ich denn gewöhnlich anderen Menschen ein „falsches“ Gesicht zeige….Und wie ich das hier formuliere, da wird mir auch wieder bewußt, daß ich immer noch – und immer noch – und noch immer „Rest“-Spannungen in meinem Gesicht loslassen könnte – wenn ich sie denn erst mal wahrgenommen habe……
    Hans-Henny Jahnn hat mal gesagt, an den Füßen glaube er leichter das Wesen eines Menschen erkennen zu können…..Ich vermute, daß wir gar nicht an die Ausdrucksfähigkeit unserer Füße denken – und daher gar nichts daran verändern zu müssen glauben……
    So sehr wir uns (wir Alexanderer zumal) über Menschen mit leichtem, geschmeidigem und aufrechtem Gang freuen, so freue ich mich immer wieder, wenn ich älteren Menschen begegne, mit vollen, nicht verpreßten Lippen…..

    Gute nacht. Sehn wir uns Mitte Sept?

    Lieben Gruß: Klaus

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