Make piece – not war – with your tensions

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Eine Seuche geht um in der Welt. Ganz besonders gefährdet sind Musiker und Musikerinnen aller Couleur. Sie ist hochansteckend und so weit verbreitet, dass sie uns ganz normal vorkommt.

Die „Entspann-Dich“-Epidemie, kurz: EDE.

Andere Namen: „Lass-mal-locker“-Seuche oder „Relaxation disease“.

Symptome:

  • Du bist unzufrieden mit dir, denn glaubst, du müsstest lockerer sein.
  • Du hast Lehrerinnen und Lehrer, die dir empfehlen, du sollest „lernen zu entspannen“.
  • Wie ein Mantra sagst du dir immer wieder: „locker lassen, locker“. Gern in Verbindung mit dem Wort „einfach“ (einfach locker lassen)
  • Du strengst dich an, locker zu sein zu müssen.Fortgeschrittenes Stadium:
  • Du bist frustriert, weil du es dir immer wieder sagen musst. Anscheinend bist du selbst zum locker lassen zu blöde.
  • Du erlebst deinen Körper als Gegner, weil er ja immer wieder diese unnötigen Spannungen produziert. Obwohl du ihm doch das Gegenteil sagst.
  • Besonders in Auftrittssituationen merkst du, wie unlocker du bist. Du spürst, wie dein Atem stockt, die Oberschenkel fest werden und die Arme hart. Du weißt: Verspannt klingt scheiße. Also musst du dich jetzt entspannen. Sofort. Klappt aber nicht.Zwei Jobs gleichzeitig: 1. Spielen 2. Entspannt sein.

Das schlimmste Leid der Betroffenen ist aber ein perfides Gefühl des Versagens und der Unzulänglichkeit.

Du bist nicht allein.

Ursache: Der weitverbreitete Glaubenssatz, es gäbe so etwas wie „unnötige Spannungen“. Per Definition entsteht dadurch ein Konflikt zwischen dem Körper der diese angeblichen „unnötigen“ Spannungen produziert und einem Willen, der „Entspannung“ fordert.

Ein Land im Krieg kann nicht erblühen.

Erst Frieden schließen. Dann Wiederaufbau. Und möglichst alle Parteien einbeziehen.

Im Krieg mit dir selbst kannst du nicht klingen.

Erst Frieden schließen, dann aufbauen. Mit allen Beteiligten: Körper, Geist, Herz, Seele, Verstand, Instrument, Umgebung.

In diesem Video erfährst du, wie du Frieden schließen kannst mit deinen Spannungen.

Und trotzdem: Feste Arme, krallende Hände, hochgezogene Schultern und Füße: Wir wissen, dass das nicht gut klingen kann.

Richte deine Aufmerksamkeit konsequent, absichtsvoll und ausschließlich auf das was trägt, stützt und stabilisiert. In jeder Hinsicht. Jederzeit. Und deine Spannungen werden sich in Luft auflösen. Garantiert.

Sei geduldig.

Und vergiss nicht zu FEIERN!!!!

Du willst wissen, wie es weitergeht? Oder wo du an einem CelloBliss-Workshop teilnehmen kannst?

Hier kannst du dich in meinen Mailverteiler eintragen!

Bleib dran. Es ist wichtig.

Make peace – not war.

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A disease is spreading all over the world. Musicians of all kinds are especially in danger to be infected. It´s epidemic, highly infectious  and already so common that we think it´s normal.

The „Relaxation diseaseRD.

Other synonym: „Letting-go“-Plague

Symptoms:

  • You´re not satisfied with yourself because you think you should be more relaxed.
  • Teachers are advising you to “learn to relax”.
  • Like a mantra you´re repetitively telling yourself „let go, let go“. Often combined with the word “just”: “just let go”.
  • You´re trying hard to be more relaxed.Advanced stadium:
  • You´re frustrated as you have to keep telling yourself to let go. Seems like your even to stupid to let go.
  • You experience your body as an enemy because it keeps producing these unnecessary tensions – although you´re telling it the opposite.
  • You realize especially in performance situations you how tight you are. You notice how your breathing stops, your thighs and arms become hard. You know: Playing like this will sound horrible. So you´ll have to relax. NOW. Immediately. But you don´t succeed.Two jobs simultaneously: 1. Play 2. Be

The worst suffering of those infected is a nagging feeling of failure and inferiority.

You are not alone.

The reason: The common belief that there were such things as “unnecessary tensions”. This belief creates – qua definition – a conflict between a body (producing these so called unnecessary tensions) and the intention of the mind to produce “relaxtion”.

A country won´t flourish during war.

First: peace. Then rebuilt. Including as many as possible.

Your sound won´t shine if you´re in war with yourself.

Make peace, then rebuilt. With all participants: body, mind, soul, spirit, instrument, surrounding.

Watch this video to understand your tensions and how to get rid of them.

And yet: tight arms, cramping fingers, tense shoulders and feet: We all know that this can´t produce a rich sound.

Direct your awareness deliberately and consequently only to everything that supports, carrys and stabilises. In every way. All the time. And your tensions will disappear. Guaranteed.

Be patient.

And don´t forget to CELEBRATE!!!

You want to know how to continue? You want to know where to participate a CelloBliss-Workshop?

Sign up here. And stay tuned. It´s important.

Make peace – not war.

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