Einfach schöner bewegen – Alexander-Technik in Bremen

Liebe Leserinnen und Leser, hiermit lade ich Euch herzlich zu meiner neuen Workshop-Reihe ein! Das Verteilen dieser Einladung ist wärmstens erwünscht!

Ich freue mich auf Euch!
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Einfach schöner bewegen!

In dieser Workshop-Reihe verwandeln wir Alltagsbewegungen in Genussmomente!

Mit Hilfe der Alexander-Technik lernen Sie Ihren Körper besser kennen. Sie werden die tragende, stützende Struktur Ihres Körpers besser nutzen können, statt überforderte Gelenke und Muskeln weiter zu stressen.

Spielerisch erweitern Sie Ihre individuellen körperlichen Möglichkeiten, es sich selber beim Gehen, Sitzen oder Bücken leichter und „wohlfühliger“ zu machen. Denn Bewegungen die sich toll anfühlen, machen Lust auf mehr!

Samstag, 11.04.2015 „Schöner Bücken“:
Die Schuhe schnüren, die Spülmaschine ausräumen, Unkraut jäten – „Bücken“ ist eine der häufigsten – und un-geliebtesten – Bewegungen in unserem Alltag. Dabei ist sie vielfältig, umfasst den ganzen Körper und trainiert nebenbei eine tolle Figur! Gründe genug, diese Bewegung so angenehm zu machen, dass Sie davon gar nicht genug bekommen können!

Stand 22.03.2015: noch 5 Plätze frei

bereits stattgefunden hat:
Samstag, 14.02.2015 „Schöner Gehen“:

Gehen ist unsere natürlichste Bewegungsform. Trotzdem empfinden viele Menschen Gehen als mühsam, anstrengend oder schmerzhaft. In diesem Workshop entdecken Sie neue Möglichkeiten, aufrecht und balanciert durchs Leben zu gehen!
Stand 08.02.2015: ausgebucht, Warteliste und / oder Wiederholungstermin

Samstag, 21.03.2015 „Schöner Sitzen“:
Wir sitzen zu viel. Wir wissen alle, wie „richtig sitzen“ geht. Wir tun es aber nicht, weil es sich nicht gut anfühlt. In diesem Workshop schauen wir, was wir brauchen, damit Sitzen ein Genuss ist.
Stand 06.03.2015: ausgebucht, Warteliste und / oder Wiederholungstermin

Kursgebühr:

  • € 40 /Person pro Workshop bei Einzelanmeldung
  • € 36 /Person pro Workshop bei Anmeldung zu zweit
  • € 105 /Person bei Anmeldung für alle drei Workshops

Zeit: Jeweils 14:00 – 17:30 Uhr, inkl. Pause
Ort:
Gesundheitszentrum Harlekin, Beginenhof 1-7, 28201 Bremen
Anmeldung: Stefanie Buller, Tel: 0421 222 909 28, s.buller@leicht-bewegen.de

Die Alexander-Technik:
Ursprünglich vom Schauspieler F.M. Alexander entwickelt, um der drohenden Berufsunfähigkeit zu entgehen (Stimmverlust ohne „organische Ursache“), zeigte seine Methode bald wünschenswerte Nebenwirkungen: Erhöhtes Wohlbefinden, positive Ausstrahlung und optimalen Körpereinsatz.

„gestapelt – geerdet – getragen“ / „stacked – grounded – supported“ Workshop mit Michael Mazur, USA

Mein Lehrer Michael Mazur kommt aus den USA nach Deutschland und es ist mir gelungen, auch in Bremen einen 1-Tages-Workshop (3. Juli 2014) zu organisieren.

Die Resonanz ist so positiv, dass schon jetzt die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist. Deshalb führe ich jetzt eine Warteliste, damit jemand nachrücken kann, falls ein Teilnehmer absagen muss.

Deshalb: Bekundet mir bitte trotzdem Euer Interesse! Das hilft auch für die Organisation künftiger Events. Danke!

Zu Michael:
Wenn er arbeitet, stapelt er Knochen aufeinander wie Bauklötze.

Mit Geduld, Sicherheit, Humor und sanfter Kraft schafft er den Rahmen für eine starke Erfahrung: sich den eigenen Knochen und der Schwerkraft anzuvertrauen und getragen zu sein. Das Gefühl stabiler Beweglichkeit und sicherer Flexibilität ist so genial – man könnte glauben, man gehe auf Wasser. Dabei weiß der Körper einfach wieder, wo die „tragenden Steine“ sind.
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My teacher Michael Mazur from the U.S. visits Germany and I am happy to announce that I could organize a 1-day-workshop in Bremen ( July 3rd, 2014).

The response is so good, that the maximum number of participants is already reached. Therefore I have a waiting list, so that someone new can participate in case someone has to cancel the date.

So if you are interested please tell me anyway! This is also helpful information for comming events. Thank you!

About Michael:
When he is working, he stacks bones like toy bricks.

With patience, security, humour and soft power he creates a space for a very strong experience: to commit yourself (your weight) to your bones and gravity and be really supported. This sensation of stable movability and secure flexibility is so marvellous  – one could think one was able to walk on water. But the it´s just because the body rememberd where the supporting „stones“ lie.

 

Deine Füße sind flexibel – gönn´ ihnen Bewegung! – Your feet are flexible – allow them to move!

Meine geschätzten Kundinnen und Kunden wissen: In meinem Unterricht hat das Thema „Füße“ an Bedeutung zu genommen. Man könnte sagen, die Füße sind zum „Boden“ meiner Arbeit geworden.

Heute lese ich im Weser-Kurier: „Menschlicher Fuß flexibler als gedacht“. Die Wissenschaft (die „Royal Society“) hat festgestellt: Unsere Füße haben sich mehr Flexibilität aus ihrer Tradition als „Affenfüße“ bewahrt als gedacht. Es wurden 25.000 Fußabdrücke ausgewertet, und siehe da: immer wieder berührte auch der Mittelfuß den Boden – und dass bei ganz normalen, gesunden Menschen! Doll, denk´ich mir – und jetzt? Darüber ist auch in der Veröffentlichung auf der Seite der Royal Society nicht viel zu finden.

Aus diesem Anlass beginne ich damit, meine bisherigen Erfahrungen zusammenzufassen (und wahrscheinlich werde ich mehrere Artikel dafür brauchen). Ich beginne mit den hartnäckigsten, fuß-beengensten Glaubenssätzen:

  1. „Das Gewölbe muss gestützt werden.“
    Das Wunder der Fußgewölbes besteht – siehe oben – aus seiner Elastizität und Flexibilität, d.h. unsere Füße haben dadurch eine eingebaute Federung. Permanentes Hochziehen der Fußgewölbe, Fußbett und Einlagen können diese Funktion eliminieren. Natürlich kann es konkrete, medizinische Gründe für Einlagen geben (z.B. zur Entlastung bei Fersensporn oder wenn das Fußgewölbe gar nicht mehr funktioniert). Wenn aber teilweise seid dem Kindesalter Fußbett und Einlagen getragen werden, „weiß“ der Fuß gar nicht mehr, wie ein elastisches Gewölbe funktioniert – und es fehlen schlicht die nötigen Muskeln. Ich erlebe immer wieder Menschen, die schon gar nicht mehr wissen, WARUM Sie Einlagen tragen (außer: „Das mach ich schon immer!“).

    Mein Vorschläge zum sanften, freundlichen Wiederentdecken der Füße :

    • ab und zu ohne Einlagen gehen, am liebsten barfuß oder mit dünnen, flexiblen Schuhsohlen. Wie geht es Ihnen damit? Können Sie bemerken, wie das Gewölbe sich abflacht beim Autreten und hochfedert, wenn das Gewicht sich löst?
    • Heben Sie im Sitzen einen Oberschenkel mit den Händen an, so dass der Fuß baumelt und lassen den Fuß dann langsam zum Boden nieder. Beobachten und genießen Sie, wie der Fuß sich dem Boden anschmiegt.
    • Spielen Sie mit den Zehen, „raupen“ Sie mit den Füßen vor und zurück, heben Sie Dinge mit den Zehen auf, greifen Sie weiche Bälle – Füße mögen das! (siehe oben)
    • Aber vor allem: Freuen Sie sich an Ihren Füßen und seien Sie in einem netten Kontakt miteinander…

Vielleicht klettern Sie schon bald auf Bäume!

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My valued customers know it: The importance of the subject „feet“ has increased in my lessons. One could say that feet became the basement of my teaching.
Today I read in the local nwespaper: „Human foot more flexible than expcted“. Sience (the „Royal Society“) detected: Our feet preserved more flexibility from their tradition as „ape feet“ than expected. 25.000 footprints were evaluated, there you are: some of them touched the ground with the mid-foot region – of normal, healthy people! Great, I think – and now? The announcement on the Royal Society´s webpage doesn´t offer much.

Therefore I start summarizing my experiences here (and will most likely need more than one article for this). I will start with the most persistent, foot-restricting belief sets:

  1. The arch has to be supported.“
    The miracle of the arch of the feet – as mentioned above – exists because of ist elasticity, which means that our feet have a in-built springiness. Continuous contracting of the arch,  footbeds andinsoles can eliminate this function. Of course – there can be  concrete medical necessities for wearing insoles (e.g. for strain relief with heel spur or when the arch has „quit“ to function). But when sometimes food bed an arch support is worn since childhood, the „forgets“ how an elastic arch works – or simply lacks the musculature.

    Again and again I meet people who can´t even tell, WHY they are wearing them, besides „I have worn them forever“.

So here come my tips for a gentle, friendly rediscovery of your feet :

    • every now and then walk without arch supports, preferebly barefoot or with thin, flexible soles. What´s that like? Can you notice aflattening of the arch as you ut weight on it and a rebounce when the weight releases?
    • Sitting on a chair: Lift your thigh with your hands, so that the lower leg and foot hangs from the knee. Then lower the foot slowly the leg so that the foot releases and rests on the ground. Notice and enjoy how the foot huddles against the ground.
    • Play with your toes, move your feet like inchworms forward and back, lift things with your feet (e.g. socks), grab soft balls – feet appriciate this! (see above)
    • And most important: Enjoy your feet und be in nice, sensitive communication with them…

Maybe you will soon be climbing trees again!

 

Was Cello spielen und Joggen lernen gemeinsam haben / What learning to play the cello and to run have in common

Vor ungefähr drei Monaten ergaben sich plötzlich zwei Situationen, die mein Leben – und mein AT-Lehrerin-sein – so sehr bereichern  dass ich hier einige meiner Erkenntnisse mit Euch teilen möchte.

Ich wollte Cello lernen seit ich fünf Jahre alt war. Die Gründe, weshalb es nie dazu kam, sind zahlreich – und Vergangenheit. Nun habe ich mit einigen Cellisten gearbeitet und gemerkt, wie lebendig dieser Wunsch immer noch ist. Bei einem Bekannten stand plötzlich ein unbespieltes Cello, das er mir leiht. Meinen Unterricht bekomme ich von einer jungen Cellistin, die im Anschluss an die Cellostunde eine Alexanderstunde erhält. Eigentlich ist es ein gemeinsames Lernen – mit Instrumenten. Wenn „mein“ Cello summt, gibt es für mich nur das alte Wort „Wonne“!

Ich konnte nie das, was man „Dauerlauf“ nennt. Nach fünf Minuten bekam ich Seitenstiche. Später wurde mir wegen der Knieverletzungen vom Laufen abgeraten. Ich habe es immer wieder versucht. Mit Walkman und „Hör-Kurs“, mit Büchern, nach Plänen, alleine… immer wieder. Vielleicht schaffte ich mal 7 Minuten – mehr nicht. Kurse und Lauftreffs habe ich nie aufgesucht – denn für die „Anfänger“-Gruppe musste man meistens schon 15 Minuten am Stück laufen können. Dann sah ich das Angebot der Bremer Lauftrainerin Kerstin Meyer, die Kurse anbietet mit dem Ziel, dass jeder am Ende 20 – 30 Minuten langsam laufen kann. Heute habe ich zum zweiten Mal meine 25 Minuten absolviert! Hurra!

Beides fordert mich – meine ganze Person – ohne wenn und aber. Und ich lerne viel über das Loslassen meiner Erwartungen an mich selbst. Wenn es gestern „gut lief“ und ich heute „mindestens so gut wie gestern“ sein will, ist der Frust vorprogrammiert. Die Saiten klingen nicht, das Handgelenk krampft, der rechte Daumen (Bogenhand) erst recht – und erst die Schulter“. Beim Laufen kriege ich keine Luft, alles ist schwer, schwer, schwer…

Laufen und Cello spielen lehren mich, dass ich heute nicht mehr die bin, die ich gestern war. Ob ich mich mit dem Cello hinsetze oder die Gelenke aufwärme vorm Laufen – die erste Frage ist: „Und – Stefanie – wer bist Du heute?“ Und dann lass ich mich von der Antwort überraschen. Und dann steht mir auf einmal alles bisher Gelernte plötzlich zur Verfügung!

About three month ago two opportunities arose which enrich my life and my ‚being an AT teacher‘ so much that I want to share a few of my insights with you.

I wanted to learn to play the cello since I was five. The reasons why this never happened are many – and belong to the past. As I worked with some cellists recently I noticed how lively this wish still is inside of me. A friend has a not-played cello which he lends to me. I am taught by a young cellist who gets after my lesson an AT lesson in return. It´s truly mutual learning – with instruments. When I my cello „hums“ it´s simply bliss.

I could never do what´s called ‚jogging‘ in my life. I got side aches after five minutes. Later I was adviced against running because of knee injuries. I tried it again and again. With walkman, audi courses, books, schedules, alone – again and again. May be I made it to 7 minutes – but not more. I didn´t join running courses or groups because the beginners should be able to run at least 15 minutes. Then I saw the course offering of the running coach Kerstin Meyer in Bremen. The goal of her courses is that everyone can slowly jog 20 – 30 minutes at the end. Today I did the 25 minutes for the second time! Hurray!

Both challenge me – my whole person – without ifs and buts. I learn a lot about letting go of my expectations towards myself. If things worked out well yesterday and today I want to be ‚at least as good as yesterday‘ frustration will occur for sure. The strings don´t resonate, the wrist is cramping, so does the right thumb (bow hand) – and the shoulder! During jogging I don´t get air, everything is heavy, heavy, heavy…

Running and playing the cello teach me that today I am not the same as I was yesterday. Wether I sit down with the cello or do my warm up for running – my first question is: ‚So – Stefanie – who are you today?‘ And then I let the answer suprise me. And then suddenly everything I have learned so far is right at hand!

 

Gedanke des Tages – Thought of the Day

Mein Beine verbinden meinen Kopf mit der Erde.

Sie machen das prima.

Danke.

My legs connect my head with the ground.

They´re doing this really well.

Thanks.

 

 

Ein Evolutionsbiologe übers (Barfuß-)Laufen

In diesem ca. 15 minüigen Interview spricht Professor Daniel Lieberman (Evolutionsbiologe an der Harvar Univerität) über den Vorgang des Gehens und Laufens in Bezug auf´s Barfußlaufen. Das Interview wurde von der Firma „Vivobarefoot“ erstellt. Sie stellt sogenannte „Barfußschuhe“ her. Entwickelt wurden die Schuhe von dem Sohn des Alexandertechniklehrers Richard Brennan.

Hier der Link:

http://www.vimeo.com/20250440