Gewohnheiten des Gesichts – Mimik / Habits of the face – facial expression

Eine meiner Kundinnen erforscht gerade die Spannungen, die wir gewohnheitsmäßig im Gesicht tragen. Es handelt sich dabei um Gewohnheiten, die besonders eng mit einem Gefühl von Identität verknüpft sind. Wie meistens in einer Alexander-Stunde hat sie – mit Hilfe sanfter Berührungen – ein paar dieser Gewohnheits-Muskelspannungen losgelassen und dadurch eine neue Erfahrung mit sich und einem entspannteren Gesicht gemacht.

Ihr Kommentar direkt nach der Einheit:

„Ich wusste gar nicht, das im Gesicht soviel Potential ist.“

Heute – eine Woche später – habe ich sie gefragt, wie es ihr im Laufe der Woche mit dieser Erfahrung ergangen ist. Sie antwortete:

„Ich habe mich immer wieder daran erinnert, dass mein Körper ja auch im Gesicht ist.“

Vielleicht möchtest Du – während Du das hier liest – ausprobieren, was diese Idee für Dich bewirkt.

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One of my clients is at momentexploring the tensions we carry in our faces habitually. These are habits which are very closly connected to our feeling of identity. As in most of Alexander lessons she released some of her habitual muscle tensions – with the assistance of my gentle touch and by this made a new experience of herself and a more stress-less face.

Immediately after the session she commented:

„I didn´t know how much potential is in the face.“

Today – one week later – I asked her, how she dealt with this experience over the week. She answered:

„I reminded myself again and again, that my body is also in the face.“

 

Maybe – as you read it – you want to try what this idea does for you.

Buchtip: Laban, Alexander, Feldenkrais. Pioniere bewußter Wahrnehmung durch Bewegungserfahrung

Im Buch von Elly D. Friedmann findet sich eine Zusammenstellung von Essays über diese „Pioniere bewußter Wahrnehmung durch Bewegungserfahrung“.

Erschienen ist es ursprünglich 1989 in der Reihe „Innovative Psychotherapie und Humanwissenschaften“ bei Junfermann. Herausgeber ist Prof. Dr. Dr. Hilarion Petzold, der an der Universität Amsterdam einen Lehrstuhl für Klinische Bewegungstherapie und Psychomotorik innehat (hatte?)

Er hat auch das Nachwort geschrieben, und auch das kann ich nur jedem empfehlen, der möchte, dass die Alexander-Technik auch medizinisch und psychologisch ernstgenommen wird. In sehr klarer Sprache werden die Stärken – aber eben auch die Schwächen – der Methoden aufgezeigt, wenn es um den Einsatz in einem professionellen, klinischen Umfeld geht.

Einzelne Exemplare sind noch zu beziehen:

http://www.amazon.de/Alexander-Feldenkrais-Pioniere-Wahrnehmung-Bewegungserfahrung/dp/3873872994/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1355151645&sr=8-1

„Man muss sich auf die Welt und die Dinge einlassen“ – Maurice Merleau-Ponty

„Die Wahrheit bewohnt nicht bloß den inneren Menschen. Denn es gibt keinen inneren Menschen. Der Mensch kennt sich allein in der Welt.“
Maurice Merleau-Ponty

Wenn ich das richtig verstanden habe – mit meinen basalen philosophischen Kenntnissen – kann man Maurice Merleau-Ponty („Die Phänomenologie der Wahrnehmung“) als den intellektuellen Vater der Körpertherapien bezeichen.

Als großer Deutschlandfunk „Essay und Diskurs“ – Fan kommt hier der Link zum Skript einer Sendung, die der DLF vor einiger Zeit ausstrahlte. Für jeden, der Körpermethoden auch philosophie-geschichtlich einordnen möchte, ein MUSS!

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1081844/

für Alexander-Technik-Lehrer/-innen /for AT-teachers

Hier kommt ein Link, der mir sehr am Herzen liegt: eine Sammlung von Texten und Bildern von Walter Carrington. Ich mag besonders die Klarheit der Gedanken und der Sprache. Nicht zum „Nebenher Lesen“.

http://waltercarrington.com/

I want to share this link, which is really close to my heart at the moment: a collection of texts and pictures of Walter Carrington. I really enjoy the clarity of thought and language. Nothing for „diagonal reading“ or speed reading…

Nobelpreisträger über Alexander-Technik – Nobelprice Laureate about Alexander technique

1973 ging der Nobelpreis für Physiologie und Medizin an Nikolas Tinbergen, der einen großen Teil seiner Dankesrede F.M. Alexander und seiner Methode widmete. Dies kann man jetzt auf Youtube sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=XXr-9kQZ0ow&w=320&h=180

 The winner of the 1973 Nobel Prize for Physiology and Medicine, Nikolaas Tinbergen,  devoted a major portion of his acceptance speech to the benefits of the Alexander Technique. You can finally see this on youtube.

Tun und Lassen – Essay und Diskurs beim Deutschlandfunk

An den Weihnachtsfeiertagen hat der Deutschlandfunk die Sendung „Essay und Diskurs“ unter das Thema „Tun und Lassen“ gestellt. Zweimal 30 Minuten aktuelles, philosophisches Gespräch zu dem Thema, was anscheinend auch in der Geisteswissenschaft an Aktualität gewinnt.

Teil 1: „Das entflammte Selbst“ – Gespräch mit der Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1599713/

Teil 2: „Die Kunst der Passivität“ – Gespräch mit der Philosophin Alice Lagaay
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1618056/

Noch bis Mai im Internet und zum Runterladen auf den MP3-Player.

Zeit für eine Hymne! :-)

Ihr Lieben!

Im Juni habe ich schonmal einen Song von Maike Rosa Vogel an´s Ohr und Herz gelegt.

http://selbstverstaendlich.wordpress.com/2010/06/13/horenswert-maike-rosa-vogel/

Hier kommt einer aus dem neuen Album „Unvollkommen“: http://www.youtube.com/watch?v=LdB8Hp12hZA&feature=related

Einfach hören, lauschen, nochmal hören, lauschen….

Zeitungsartikel: Gute Körperhaltung nützt mehr als gute Vorsätze

Maja Storch ist  ist Diplompsychologin, Psychodramatherapeutin und Jungsche Psychoanalytikerin und arbeitet als Projektleiterin von ZRM research an der Universität Zürich.

In diesem Zeitungsartikel der Aargauer Zeitung (Schweiz) vom Dezember 2010 http://www.majastorch.de/download/110110_Koerperhaltung.pdf schreibt sie über den Einfluss der Körperhaltung auf die Motivation.

Frau Dr. Storch hat die Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge auf äußerst unterhaltsame Weise darzustellen. Meine Lieblingsbücher sind „Die Sehnsucht der starken Frau nach dem starken Mann“ und „Machen Sie doch was Sie wollen“.

Außerdem ist sie Mitautorin des Buches „Embodiment“, in dem vier Experten unterschiedlicher Disziplinen das Thema „Körper-Geist-Einheit“ beleuchten.

Was allerdings Frau Storch´s „Motto-Ziele“ angeht, die sie als Alternative zu den allseits bekannten „S.M.A.R.T.“ – Zielen anbietet, habe ich ambivalente Affekte. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass es sich dabei nur um eine psychologisch verträglichere und verfeinerte Version zur Manipulation von Mitarbeitern im Sinne des „Shareholder-Value“ hadelt. Trotzdem: Wer im Beruf schonmal mit „S.M.A.R.T.en“ Zielen genervt wurde, wird sich über jede halbwegs vernünftige Alternative freuen 🙂

meine erste Presse – und ich hab´s gar nicht bemerkt

Manchmal ist des doch interessant, den eigenen Namen zu „Googlen“ …..

Gefunden habe ich diesen Weser-Kurier-Artikel über das Kunst-Mitmach-Projekt  „Aller:Ort“ in Bremen Hemelingen. Ein zauberhaftes Projekt – es hat meinen Sommer bereichert!

Hier der Artikel:

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Stadtteile/Hemelingen/415466/Nur-die-Birkenfeige-wollte-keiner-haben.html

Ich darf in der zweiten Spalte zu Wort kommen…

Viel Spaß beim Lesen!

P.S.: Dem Ficus geht´s prima, die Fuchsie leidet etwas – aber sie darf ja bald in den Winterschlaf…

Radiobeitrag: Was ist Gesundheit?

Im Nordwest-Radio lief kürzlich eine Sendung zum Thema: „Gesundheit“. Interessant finde ich besonders den Anfang: O-Töne von Menschen, denen die Frage nach Gesundheit gestellt wird.

Den Podcast findet Ihr hier: http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/051962/051962_178942.mp3

Weitere Beiträge (Interviews etc.) hier: http://www.radiobremen.de/podcast/glauben-und-wissen/

Viel Spaß!