Mit dem Körper rudern – statt gegen ihn

Das Alexander-Technik – Ruder-Projekt ist nun schon ein Jahr her – und wie ein Stein, der im Wasser Kreise zieht, verbreitet sich auch die Information in Ruderkreisen (bzw. „Quallen“).

S.Buller Rudern

Durch das stabile Becken kommt die Kraft der Beine in den Armen an!

Besonderer Dank gilt Dr. Wolfgang Fritsch von der Uni Konstanz, der nach meinem Bericht sofort überzeugt war, dass dieses Pilotprojekt in das „Trainingsspecial“ der Zeitschrift Rudersport gehört.

Den ganzen Artikel aus der Zeitschrift rudersport gibt es hier :

Ihr sucht neue Impulse für den Unterricht erwachsener Anfänger? Die Masters suchen neue Trainingsimpulse? Du hast eine individuelle Frage zu deinem Bewegungsablauf? Ich freue mich auf jede Frage, besonders auf die ganz kniffligen!!!

Herzlich, Stefanie

 

 

„Alexandertechnik-Ruder-Projekt Bremen 2014“ – The Alexander technique & Rowing project Bremen 2014

Was braucht es für ein unerhört spannendes und gelungenes Projekt?

1.)    Eine Person mit Ideen, Energie und Initiative:
Alexandra Cornelius, Mentaltrainerin mit Rudertrainer-Lizenz (C), Karlsruhe

2.)    eine zweite, mit Experimentierfreude, die sich anstecken lässt:
Stefanie Buller, Bewegungscoach (Alexander-Technik), Bremen

3.)    einen ambitionierten Athleten, mit Lust auf Veränderung, „neu-Gier“ und Mut:
Ben, 25 Jahre, Wettkampfruderer, Bremen

4.)    eine Kette glücklicher Zufälle

5.)    Fleiß, Zeit und Engagement aller Beteiligten

Im Winter 2013 begann die Planung für das „Alexandertechnik-Ruder-Projekt 2014“: 14 Einheiten à 60 – 90 Minuten, davon vier auf dem Wasser, verteilt auf sieben Monate.

Ausgangsfragestellung:
Inwieweit kann ein Wettkampfruderer von einem Bewegungscoaching (Alexander-Technik) profitieren, in Bezug auf

  1. Effizienz im Krafteinsatz?
  2. Entwicklung der Rudertechnik?
  3. Regeneration?
  4. Leistungsfähigkeit / Überwindung von Leistungsgrenzen?

Bisher arbeitete ich hauptsächlich mit Profimusikern, also Leistungssportlern im feinmotorischen Bereich.

Meine Herausforderung lag darin, einen Zugang zu finden zu diesem neuen – sehr fremden – Feld des Leistungssports, geprägt von Zeitmessung, Konkurrenz, Sieg oder Niederlage und Belastungen weit jenseits Schmerzgrenze. Und gleichzeitig dem Sportler neue Möglichkeiten und unentdeckte Potentiale zu eröffnen.

„Das stellt alles auf den Kopf, wie ich Rudern denke!“
(Ben nach der dritten Einheit)

Die Regattasaison ist noch nicht beendet. Und da Ben in zahlreichen unterschiedlichen Bootsbesetzungen rudert, ist es schwer – leider – den Erfolg mit eindeutigen Zahlen zu untermauern. Da aber schon jetzt alle Beteiligten das Projekt als sehr erfolgreich einstufen, werde ich hier – nach und nach – einige Erkenntnisse und Ergebnisse mit Euch teilen. Also: „Stay tuned“

Eure Stefanie

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What are the ingredients for an undreamt exciting and successful project?

1.)    Someone with ideas, energy and initiative:
Alexandra Cornelius, mental trainer with a licence in rowing training (C), Karlsruhe

2.)    A second one – adventurous – who gets infected by the idea:
Stefanie Buller, movement coach (Alexander Technique), Bremen

3.)    An ambitioned athlete being keen on development, with curiosity and courage
Ben, 25 years, competing oarsman, Bremen

4.)    A row of happy accidents

5.)    Time, effort and energy of the whole team

In winter 2013 we started to plan the “Alexander technique & rowing project 2014”. 14 sessions  60 – 90 minutes each,  four of them on the lake, over seven months.

Opening question:
To what extent can a competing oarsman benefit from a movement coaching (Alexander technique) in terms of

  1. Efficiency in the use of power?
  2. Development of rowing technique?
  3. Regeneration?
  4. performance / overcoming of performance limits?

Up to now I have mainly worked with professional musicians, athletes in fine motor skills.

Now I was challengend to connect to this new – almost alien – field of competitive sport, defined by time measurement, winning or loosing and exertion far beyond the threshold of pain. And to simultaniously offer the athlete ways to discover new opportunities and unknown potential.

„This turns the way I think rowing upside down!“
(Ben after the third session)

The racing season hasn´t finished yet. And as Ben competes in different boats, it is unfortunately difficult to prove the success in comparative figures. But as all participants appreciate the project as successful, I will start to share some of our results and insights here with you. So: „Stay tuned“ 🙂

Yours, Stefanie