„Mein Cello, meine Brüste und ich“ – „My cello, my breasts and me“

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In jeder Spezialdisziplin gibt es Themen, die einen ein Leben lang beschäftigen. Für Cellisten kann das Finden einer stabilen, angenehmen Spielhaltung so ein „Dauerbrenner“ sein. Wenn der Cellist Jérôme Pernoo sagt „Jeden Tag lerne ich das Cello spielen neu“ möchte ich betonen: „…und dazu gehört auch die Spielhaltung.“

Wenn es mit dem Sitzen mit Cello einfach „nicht passen“ will, gibt es viele Schrauben, an denen man drehen kann. Und die erste, ist meistens die Schraube zum Verstellen Stachellänge.

Und dann entsteht oft das sogenannte „Moving target“ – Phänomen, d.h. immer wenn es an einer Stelle passt, klemmt es an einer anderen. Der C-Wirbel stört nicht mehr, dafür liegt es nicht mehr am Bein an, die Spitzen der Zargen bohren sich nicht mehr in die Waden, dafür stört der C-Saiten-Wirbel, usw…

Eine dieser „Problemzonen“, möchte ich heute aus ihrem Schattendasein hervorholen und beleuchten.

„Meine Brüste stören beim Cello spielen.“

In meinen Coachings erlebe ich immer wieder, wie befreiend es für manche Cellistinnen ist, dieses Thema endlich zu aussprechen zu können. Und auch Cello-Pädagog*innen sind oft ratlos. Es spricht für jeden / jede Cellolehrer*in, sich darüber unsicher zu sein, wie man dieses Thema am besten anspricht. Erst recht bei jungen Menschen, deren Körper sich quasi täglich verändert. Ich hoffe, dieser Artikel bieten einen guten Ansatz und Unterstützung.

Körperfülle ist kein Grund

Es gibt zwei Ursachen für das Problem. Ganz wichtig ist mir: Kleider- oder Körbchengröße gehören nicht dazu. Aber: das Problem kann sich während PMS und Schwangerschaft verstärken.

Ursache 1: Die eigene Anatomie – ein unbekanntes Feld

Wenn Du schon Erfahrung mit der Alexander-Technik gemacht hast, weißt Du, dass die Vorstellung, die wir von unserer Anatomie haben, unsere Bewegungsqualität bestimmt. Das gilt für unsere Geschlechtsorgane genauso, wie unsere Hüftegelenke, Finger und Wirbelsäule.

Dass die Medizin – und damit auch die Darstellung von Anatomie – sich vorwiegend auf den männlichen Körper konzentriert hat, macht es nicht leichter. Was ich in der folgenden Übung mit euch teile, war für mich selber vor vier Jahren eine erschütternde Erkenntnis: Ich hatte ein erschütternd falsches Bild meiner eigenen, weiblichen Anatomie.

Nimm die folgende Übung bitte ernst, nimm dir Zeit und Muße und geh auf eine Entdeckungsreise:

Die eigene Anatomie – Orientierung lohnt sich!

Wenn Deine Brüste beim Cello-Spielen stören, solltest Du zunächst für anatomische Klarheit sorgen. Hier habe ich einen möglichen Ablauf für Dich aufgeschrieben:

  1. Mach es Dir bequem und sorge dafür, dass Du ungestört bist.
  2. Beginne damit, Deine Atmung wahrzunehmen und die Bewegungen, die durch die Atmung ausgelöst werden, vor allem die der Rippen. Nimm war, wie Deine Brüste sich mit der Atmung mit bewegen.
  3. Taste Deine Rippen. Such Dir eine aus, die Du gut spüren kannst und taste an ihr entlang. Kannst Du merken, wie stark das Gefälle ist? Findest Du die Stelle, wo sie sich mit dem Brustbein verbindet?
  4. Mach Dir bewusst, dass die Rippen von der Wirbelsäule aus bis vorne zum Brustbein um Deinen ganzen Oberkörper herum gehen.
  5. Leg Deine linke Hand auf die Rippen an Deiner linken Seite, die rechte legst Du auf das Brustbein, die Finger zeigen zum Bauchnabel. Probiere aus, wie weit Du Deine Hände zwischen Rippen und Brust schieben kannst und wie Deine Brust über die Rippen gleiten kann. Wechsle die Seite.
  6. Mach Dir bewusst, dass die Verbindung der Rippen zum Brustbein aus elastischem Knorpel besteht und nicht aus Knochen!
  7. Mach Dir bewusst, dass zwischen allen Rippen viele kleine Muskeln sind. Stell Dir vor, wie sie sich entspannen und der Raum zwischen den Rippen sich weiten und verengen kann.
  8. Setz Dich auf einen Stuhl. Lass Dein Cello langsam zu Dir kommen und sanft auf dem Brustbein landen. Erlaub Deinen Brüsten, einfach zur Seite auszuweichen. Bleib im Brustkorb elastisch. Spürst Du, wie der Atem die Rippen, Deine Brüste und Dein Cello bewegt?
  9. Beginne mit leeren Saiten. Atme weiter! Was fällt Dir auf?

Eng verwoben mit unserer Vorstellung vom eigenen Körperbau sind teils sehr subtile Gewohnheiten und Spannungsmuster. Ursache 1 und 2 treten also gern im Tandem auf!

Ursache 2: Die Vortäuschung von Selbstsicherheit

Vortäuschung von Selbstsicherheit

Bewegungsmuster entstehen immer in einem sozialen Kontext. Deswegen ist das Ändern von Gewohnheiten auch eine Spezial-Disziplin. Bei Gewohnheiten, die sich in einem sexuell konnotierten Kontext bilden, gilt das umso mehr.

Daher kann die Beschäftigung auf einer körperlichen Ebene immer auch Erinnerungen und Emotionen wachrufen. Deshalb meine Bitte: Geh achtsam mit Dir um, wenn Du Dich auf die folgenden Gedanken einlässt. Das gilt auch für alle Cello-Lehrer*innen, die dies lesen. Bitte geht sensibel mit dem Thema um! Und scheut Euch nicht, professionelle Hilfe aufzusuchen, wenn sich z.B. plötzlich starke Emotionen regen!

  • Brüste ziehen in unserer Gesellschaft die Blicke auf sich. In der Pubertät verändert sich das Körpergefühl, aber es ändert sich auch der Blick, der auf mich gerichtet wird. Schwabbelt etwas beim Schulsport? Kann ich mit dem tiefen Ausschnitt den Lehrer oder den süßen Typen nervös machen?
  • Wenn ich meine Brüste als zu groß empfinde (oder sie wuchsen früher als bei anderen?), kann ein Muster einsetzen, mit dem wir die Brüste „einziehen“ wollen. Die Brustwirbelsäule rundet sich und die Schultern fallen nach vorn. Das kann den Eindruck von Scham oder Passivität erzeugen.
  • Im Gegensatz dazu empfinden wir ein Hochrecken des Brustbeins, ein Zurückziehen der Schultern und Heben des Kinns als Ausdruck von Sicherheit und Selbstbewusstsein. Mit diesem Muster kompensieren wir unbewusst unsere Unsicherheit in exponierten Situationen. Das ist eine fatale Illusion. Denn diese Spannung schränkt die Atmung ein, macht die Stimme eng, den Nacken fest, den Rücken schwach. Und das Cello wacklig.

Dieses Hochrecken des Brustbeins gibt Dir nur Fake-Sicherheit!

Probier es aus – auch wenn´s komisch klingt: Recke das Brustbein hoch und mach ein Hohlkreuz. Versuch jetzt Deine Brüste mit den Händen zu bewegen! Durch die gespannte Haut, sind sie plötzlich kaum beweglich. Mit Cello würdest Du jetzt das Cello von Dir weg drücken. Jetzt atme aus, lass Dein Brustbein und die Rippen sinken. Beweg die Brüste nochmal: merkst Du, wie sie wieder einfach gleiten? Jetzt können sie sich dem Cello einfach anpassen.

Schau Dir dieses Vorher-Nachher-Bild an!

Vorher: Das Spannungsmuster

  • Das Becken drückt nach vorn („Hohlkreuz“)
  • Das Brustbein schiebt nach oben.
  • Dadurch schiebt sie das Cello von sich weg. Es hat jetzt nur noch eine kleine, wackelige Auflagefläche.

Nachher: Die Auflösung

  • Der ganze Torso kommt von den Hüftgelenken aus weiter vor.
  • Dadurch kann sich der untere Rücken lösen.
  • Dadurch kann sich die Brustwirbelsäule nach oben lösen.
  • Dadurch können Brustbein und Rippen sinken.
  • Dadurch werden die Brüste wieder flexibel und passen sich an.
  • Jetzt kann der Körper das Gewicht des Cellos in sich aufnehmen. Das Cello ruht.

Wie immer kann ein Blog-Artikel nur ein Anlass sein, sich mit einem Thema zu befassen. Aber noch nie war ich so neugierig auf Deine Resonanz! Was hast Du rausgefunden? War das für Dich hilfreich?

Schreib mir gern und trag Dich in meinen Newsletter ein! Etwa einmal im Monat informiere ich Dich dort über Workshops und neue Aktionen.

Der nächste Cello-Glück-Basic-Workshop findet übrigens am 25./26. August in Bremen statt. Und: Online-Coaching geht immer! Buch Deine Stunde einfach gleich per eMail!

Cellistische Grüße – Eure Stefanie

I can´t believe I blurred the nipple so that I may show it on Facebook… 🙂

****************************************************************************************************My Cello, my breasts and me

In every discipline there are these topics which continue to make us engage with them for the whole life. For cellists finding a stable, comfortable posture for playing can be one of those. And when Cellist Jérôme Pernoo says “Every day I re-learn the Cello” I would like to emphasize on “..including your sitting coordination…”.

If the Cello “just won´t fit” as you´re sitting down to play there are many screws one can adjust with. The first one is normally the screw for adjusting the endpin.

And starting with this we often experience the so-called “moving target phenomenon”, which means that whenever one problem is solved another one occurs. The C-string-peg is out of the way, but now the cello doesn´t rest at the legs anymore, the corner of the lower bout isn´t poking in your thighs anymore, but now the C-string peg get´s in the way… and so on and so forth…

Today I want bring one of these problem zones out of its shadowy existence into the spot light.

„My breast are getting in the way.“

In my coachings I experience the freeing impact of simply addressing this problem on female cellists. And also cello teachers are often helpless when it comes to this topic. And it speaks for every cello teacher to be insecure how to address it. Especially when teaching teenagers whose body is basically changing every day. So my hope is to provide some support and a first approach.

Corpulence is NOT the cause.

There are basically to causes for the problem. Your size or cup size does NOT belong to them. That´s really important to understand! But: it can increase with PMS and during pregnancy.

Cause #1: My own anatomy – the unknown territory

If you already had some experience with the Alexander technique you probably know that our concepts of how our bodies are designed determine the quality of our movement. This is equally valid for our genitals as e.g. for our joints.

That the medical profession – and there by the documentation of anatomy – was dominated by and oriented on the male body, doesn´t make things easier. So what I´m sharing with you with the following exercise was only 4 years ago a shattering realization for myself: I had a alarmingly wrong concept of my own, female anatomy.

So please take the following exercise seriously, take time and space for it and start your own expedition:

Your own Anatomy – a little bit of orientation brings a lot of gain!

When your breasts interfere with your cello playing anatomical clarity helps. Here´s a possible routine:

  1. Make yourself comfortable and take care that you will not be disturbed.
  2. Start by noticing your breath and the movements that go along with it, especially of the ribs. Notice how your breasts also move along with the breath.
  3. Palpate your ribs. Choose one you can easily touch and trace the bone. Can you notice the downward slope? Can you trace where it´s connected to the sternum?
  4. Be aware of the fact that your ribs originate at the spinal column and then go all around your chest.
  5. Put your left Hand on your ribs of the left side and the right hand on your sternum, fingers pointing towards the navel. Check out how far you can slide your hands between ribs and breast and how your breast can slide on the ribs. Switch sides.
  6. Consider the fact that the connection between ribs and sternum is made of elastic cartilage – not bone!
  7. Realize the many tiny muscles between your ribs. Imagine how they´re relaxing and how that narrows and widens the space between the ribs.
  8. Sit down on a chair and let your cello gently come towards you and let it land on your sternum. Allow your breasts to simply slide out of the way. Stay elastic in your chest. Can you notice how your breath moves your ribs, your breasts and your cello?
  9. Start with playing some open strings. Keep breathing! What do you notice?

Inextricably interwoven with our concepts about our design are habits and tension patterns that can be really subtle. So causes #1 and #2 like to show up in a “Tandem” relationship.

Cause #2: The typical „Fake Confidence“ tension pattern

Fake Confidence

Movement patterns always develop in a social context. This is why the changing of habits is really a special discipline. This is especially true for habits that were developed in a sexual connoted context.

That´s also the reason why addressing these habits on a physical layer may wake up related memories and emotions. So please: Take care for yourself and don´t be shy to ask for professional help if you think you need it. And teachers: Your sensitivity is important too!

  • Breasts attract attention in our society. During adolescence not only the own body image changes but also the way I am looked at. Is something wobbling during physical education at school? Can I tease my teacher or the cute guy with my deep neckline?
  • If I consider my breasts as too big (or maybe they developed earlier than for others) a pattern can develop in order to contract the breasts. We round our thoracic spine and the shoulders drop forward. This can result in an overall impression of shame and passivity.
  • On the contrary we perceive a lifting of the sternum, the pulling back of the shoulders and a lifting of the chin as an expression confidence and security (see picture above). But mostly we´re just compensating with this pattern for our insecurity especially when we´re exposed to an audience. That´s a fatal illusion. This pattern restricts the breath, narrows the voice, tightens your neck and weakens our back. And: the cello becomes wobbly.

The lifting of the sternum only provides FAKE confidence!

Try this – even if it´s a bit weird: Push up your sternum and make a hollow back. Now try to move your breast with your hands. Because of the tension you can barely move them. With cello they would now push the cello away from you. Now exhale, letting your sternum and ribs sink. Now move your breasts again. Can you notice how flexible they suddenly are? Now they can easily adjust to your cello.

Look at this before & after – picture:

Before: The pattern

  • The pelvis is pushing forward (hollow back)
  • The sternum is pushing up.
  • Thereby she´s pushing the cello away. The contact with the instrument at the chest becomes small and insecure.

After: The release

  • The whole torso is hinging a bit more forward from the hip joints.
  • Thereby the lower back can release down,
  • Thereby the thoracic spine can release up
  • Thereby sternum and ribs can soften
  • Thereby the breasts stay flexible and give way for the cello
  • Now the torso can take in the weight of the cello so that it can rest.

As always a blog post can only be an occasion to address a problem. But I´m ever so curious if you found it useful. What did you find helpful?

Please eMail me to s.buller@leicht-bewegen.de and subscribe to my newsletter. About once a month you´ll get updates.

The next Cello Bliss Workshop will be on 25th/26th August in Bremen, Germany. If you´re interested on 1:1 online sessions just send me an eMail for details.

Best wishes – Yours, Stefanie

Perfekt unperfekt! – Perfectly imperfect!

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„Schon wieder ein cello-sophischer Blog. Warum gebe ich nicht konkretere, handfestere Tips?“

Geht es hier immer nur um die große Sinnfrage? Den großen Pathos? Psycho-Gelaber? Warum schreibe ich mehr „Tiefsinniges“ als „handfest-Praktisches“ für dich?

Ich kann nicht anders.

Ich bin überzeugt, dass wir zuviel an Symptomen schrauben, anstatt zu akzeptieren, dass verdammt viel einfach „geht“, wenn wir so etwas wie „Integrität“ erleben. Und was aus diesem Zustand heraus entsteht, übersteigt meistens das, was wir vorher für möglich hielten. Also muss man halt ein paar Dinge VORHER klären.

Mein Unterricht basiert auf folgenden Grundsätzen:

  1. Jede Aktion beginnt in Kopf, Herz und Seele
    Und wenn´s gut läuft, sind die sich einig. Wenn nicht, brauche ich nicht an meiner Koordination „schrauben“. Die Intention und innere Haltung mit der ich etwas angehe, bestimmt a) wie es mir bei dabei geht, b) das Resultat und c) wie es mir danach geht, falls es mir gelingt oder ich scheitere.
  2. 1 + 1 = 3
    Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile. Wenn alle Anteile unseres Körpers und Wesens gut „orchestriert“ sind, können Menschen Übermenschliches erreichen.
  3. Unsere innere Weisheit und Koordination ist genialer als jeder Alexander-Technik-Lehrer.
    Für Spezialaufgaben gibt es Spezialisten. Spezialisten gibt man die besten Bedingungen und lässt sie dann ihre Arbeit machen. Und man spricht ihnen aufrichtige Wertschätzung dafür aus.
    Mein Verdauungssystem weiß, wie man Tortilla so in die Einzelteile zerlegt, dass die meisten Nährstoffe im Körper ankommen. Meine Atmung weiß, wann wo was an Sauerstoff rein und an CO2 raus muss. Mein Nervensystem weiß, welche Millionen von Mikro-Justierungen in meinem Körper nötig sind, um ein Schumann-Konzert zu spielen (o.k. – mein Nervensystem weiß das nicht, aber deins vielleicht schon?  😉 ) usw.
    Mein Job ist, eine klare Intention zu formulieren, genügend Übesituationen anzubieten, zu fragen, was gebraucht wird und dann die Spezialisten einen geilen Job machen zu lassen.Sich selber nicht im Weg zu stehen ist die größte Kunst.
  4. Darf´s auch schiefgehen?
    Freier Klang entsteht in einem freien Menschen. Nichts spricht gegen die kraftvolle INTENTION des perfekten Klangs, aber was perfekt sein MUSS, ist nicht frei. Vergiss´es.
  5. Darf´s auch gelingen?
    Wir tun immer so, als hätten wir Angst vorm Scheitern. Ich glaube, viel öfter haben wir Angst vorm Gelingen. Traue ich mir eigentlich das Gelingen zu? Ver-traue ich eigentlich meinem Mega-Spezialisten-Team? Was, wenn ich plötzlich nur halb so grandios wäre, wie in meinen Größenfantasien? Oder scheitere ich lieber, weil ich so Zuwendung bekomme und niemandem auf den Schlips trete?

Nach einer Woche mit drei Workshops und 26 Einzelstunden mit acht jungen, großartigen Musikerpersönlichkeiten war im Schlusskonzert dieser Spirit zu spüren.

Danksagung

Ich danke von Herzen Stephan Schrader, der diesen Raum jedes Jahr schafft, den Cellisten und Cellistinnen und meinem Coach Bärbel Lonczyk, die mich unermüdlich ermutigt, stärkt und inspiriert.

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„Yet another cello-sophic blog article. Why am I not prociding more concrete, practical tipps?

Is this blog always about the question of meaning? The huge pathos? Psycho-talk? Why am I writing a lot more about these „profound“ things than practical-tangible stuff?

I just can´t help it.

I´m convinced that we spend too much time tweaking the symptoms instead of accepting that there´s a really great deal that easily works if we´re in a state of integrity. And in this state the results we procuce pretty often exceed what we thought possible before. And if we´re not in this state there are a few thing to clarifiy – in ADVANCE.

Here are the principles of my teaching:

  1. Every action originates in mind, heart and soul.
    And if things are going well they are at one with each other. If they disagree there´s no use tweaking the coordination. The intention and inner bearing of my approach to a task determines a) my state of being while executing it, b) the result c) the state of my being in case I fail or succeed.
  2. 1 + 1 = 3
    A human being is always more than the sum of its aspects. When all aspects of our self are well „orchestrated“, human beings can achieve super-human results.
  3. Our inner wisdom and coordination is much more genius than any Alexander technique teacher could ever be.Specialists solve special tasks. Specialist are to be provided with the best working conditions and not to be disturbed. And one should regularly express deeply the value and appreciation of their expertise.
    My digestive system knows best how to split a Tortilla into particles so that all the nutrients reach their usage site. My breathing systems knows where oxygen is needed and carbon dioxyde has to be removed. My nervous system knows which of the billions of micro adjustments are neccessary to play a Schumann concert. (well – actually my nervous system doesn´t, but yours propably does) etc.
    My job is to clarify my intention, offer practise opportunities, ask for what´s needed and then hand over to the specialist and let them do their f*ing awesome job.Not to stand in one´s own way is the greatest piece of art.
  4. Am I allowed to fail?
    Free musical expression is the resonance to a free human being. There´s nothing to be said against a powerful INTENION of the perfect sound – but: what MUST be perfect can´t be free. Forget about it.
  5. Am I allowed to succeed??
    We act as if we were anxious of failing. I think more often we are anxious of suceeeding. Do I rely on my ability to succeed? Do I rely on my megy-team of specialists? What if I were have as terrific as in my megalomanian fantasies? Do I prefer failure because it provides attention and I don´t tread on someones toes?

After a week of teaching three workshops and 26 sprivate sessions with 8 young, amazin personalities this spirit was cleary present in the final concert.

From the depth of my heart I thank Stephan Schrader for creating this space every year, the participating cellists and my coach Bärbel Lonczyk, who tirelessly encourages, empowers and inspires me.

Alexander-Technik und Cello-Abenteuer! Alexander Technique and Cello Adventure!

Zehn Tage intensivste Studien liegen hinter mir! Ich habe mich – im wahrsten Sinne des Wortes – in die Hände von Vivien Mackie begeben, einer Cellistin, die drei Jahre bei Pablo Casals studiert hat und gleichzeitig eine Alexander-Technik-Lehrerin mit 40 Jahren Berufserfahrung!

 

Ich hatte Cello-Stunden bei Ihr und natürlich Alexander-Unterricht. Aber auch Atmung, Gesang und meine Art die Hände im Unterricht einzusetzen waren Thema. Und immer wieder: Wie entwickle ich einen starken Rücken? Außerdem hatte ich die Gelegenheit drei Stunden unter Ihrer Supervision zu unterrichten. Mit großer Geduld und Ernsthaftigkeit, Humor und Leichtigkeit hat Sie meine Grenzen immer weiter ausgedehnt.

Sie hat ein Buch geschrieben:
„Just Play Naturally“
Account of Her Cello Study with Pablo Casals in the 1950’s and Her Discovery of the Resonance Between His Teaching and the Principles of the Alexander Technique
ISBN-10: 1425708692

Euer lokaler Buchhändler bestellt es gern für Euch!

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Ten days of very intensive studies ly behind me! I gave myself – truly – into the hands of Vivien Mackie, a cellist, who studied three years with  Pablo Casals and who is a  Alexander-Technique-Teacher with  40 years of experience!

I had cello lessons and Alexander lessons of course. Breath, songing and my way of using my hands while teaching where also topics. And repetitively: How can I develop a strong back? Furthermore I had the opportunity of teaching three lessons under her supervision. With great patience and seriousness, humor and ease she stretched my limits beyond my imagination.

This is her book:
„Just Play Naturally“
Account of Her Cello Study with Pablo Casals in the 1950’s and Her Discovery of the Resonance Between His Teaching and the Principles of the Alexander Technique
ISBN-10: 1425708692

You can order it at your local book store!

Alexander-Technik am Arbeitsplatz – laut „Zeit“ geeignet

Dear English speaking reader: this is about articles about the Alexander Technique in an important German newspaper. Sorry – but no translation available!

Wenn man bei www.zeit.de den Suchbegriff „Alexander-Technik“ eingibt, bekommt man immerhin 15 Ergebnisse. Das ist wirklich viel! Nun ja – warum sich die Gegner des Humboldt-Forums in Berlin „Protestkollektiv Alexandertechnik“ nennen, ist mir schleierhaft. Aber die nächsten zehn Artikel sind wahrlich lesenswert und „Zeit“-typisch detailliert, umfangreich und informativ.

Da geht es um „Wenn jeder Ton zur Qual wird“ (Musikergesundheit), und dass der Nordwestdeutsche Rundfunk Alexander-Technik für die Orchestermitglieder anbietet. In „Unmöglich, so zu leben“ wird die Geschichte eines „Schleudertrauma – Geschädigten“ erzählt. Leider verwirft er die Möglichkeit, Alexander-Technik zu lernen – aus Verwirrung über die vielen alternativen Methoden. Schade…

Aber am besten gefällt mir der hier:
„Bewegungskurse: Wohlfühlen am Arbeitsplatz“
Denn da steht, dass in immer mehr Unternehmen  „in Bewegungs- und Verhaltenskursen ein ausgewogenes Körpergefühl am Arbeitsplatz und im Leben gelehrt“ wird. Weil es so schön ist, nochmal: „ein ausgewogenes Körpergefühl am Arbeitsplatz und im Leben“. Und die Alexander-Technik führt die geeigneten Methoden an!

In Bremen macht es eine Behörde vor: Im Finanzressort biete ich seit über einem Jahr die Alexander-Technik im Rahmen des Gesundheitsprogramms an.

Nachtrag: In der Schweiz ist die Firma Victorinox AG 2001 auf´s Alexandern gekommen und hat damit sogar 2008 den Wettbewerb „Bewegung ist möglich“ der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gewonnen.

Kammermusik und Alexander-Technik – verkörperter Klang / Chamber Music and the Alexander Technique – embodied sound

Auf Einladung von Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wirkte ich letztes Wochenende an einem Workshop für „Laien-Kammermusik-Ensembles“ mit.

Ein Experiment – hat doch fast jeder Profi-Musiker zumindest von Alexander-Technik gehört.. Aber bei den Amateuren ist das anders. Und so war eine wiederkehrende,skeptische Frage: „Wofür brauch´ ich das? Ich hab doch keine Probleme.“ „Für Profis? Klar! Für mich? Och nööö…“ Eine Herausforderung.

Ein Hauptunterschied zwischen Profis und Amateuren: Die einen müssen sich permanent neuen Anforderungen anpassen (wechselnde Dirigenten, wechselnde Rahmenbedingungen) – nicht zu vergessen den permanenten Wettbewerbsdruck. Die anderen lieben die Gewohnheit, das Ritual. Sie kennen die Stücke zum Teil seit Jahrzehnten und diese sind treue Freunde und Begleiter in emotionalen Lebenssituationen geworden. Das ritualisierte Treffen zum Musizieren gibt Struktur, Entspannung und Kontakt.

Also nochmal: Was haben Sie als Amateurmusiker/-in davon, Alexander-Technik zu lernen?
1.: Auch Amateur-Musiker bekommen Schmerzen durch hinderliche Gewohnheiten. Und je älter man wird umso schlimmer wird´s. Spätestens wenn Sie wegen Rücken- oder Schulterschmerzen eine Probe absagen wollen, ist es Zeit sich diese Gewohnheiten anzuschauen.

2.: Ein Instrument zu spielen, was man als Kind gelernt hat, kann ambivalente Gefühle erzeugen. Vielleicht war es nicht das Wunschinstrument. Vielleicht gab es Druck und Strafen. Vielleicht wurde man ausgelacht (ich sag nur: „Blockflöte“). An all diese Erfahrungen knüpfen unsere physischen Gewohnheiten an. Etablieren Sie die Freude, die Ihnen Ihr Instrument geschenkt hat! Misten Sie die alten Gewohnheiten aus! Es liegen noch viele beglückende Erfahrungen mit sich und Ihrem Instrument vor Ihnen!

3.:  Auch im Streichquartett ist´s nicht immer nett…. Ensemblespiel ist Teamwork. Unterschiedliche Fähigkeiten, Interessen und Fertigkeiten wollen koordiniert werden. Bei einem so leidenschaftlichen Hobby wie dem Musizieren kann das hitzig werden. Von einer  musikalischen Alexander-Technik-Lehrerin bekommen Sie Ideen, wie Sie sich untereinander koordinieren können – und das ganz entspannt  mit viel Spaß!

Heute kam diese Rückmeldung:
Ich habe diese Tage sehr verinnerlicht durch die Freude an dem Werden unseres Projekts und durch die leise und doch intensive Nähe, mit der Du uns hörend und beratend begleitet hast. So bleibt etwas sehr Beglückendes bestehen, und dafür möchte ich mich nochmal sehr von Herzen bedanken.“

Ich hab´zu danken.

Und hier eine Auswahl der Stücke, die ich bei der Arbeit genießen durfte: 🙂

Following an invitation of musicians of the Deutsche Kammerphilharmonie Bremen I contributed last weekend to a workshop for amateur chambermusic ensembles.

An experiment – as nearly every professional musician has at least heard of the Alexander Technique it is totally different with the amateurs. So I heard repetitively sceptic questions like: „Why should I need this? I don´t have any trouble.“ „For pro´s? Sure! For myself? Oh no….“ A challenge.

One difference between professionals and amateurs: The former have to adjust all the time to new requirements (changing conducters,changing frame conditions) – not to forget the ongoing competeing with collegues. The latter enjoy the habit, the ritual. They partly know the pieces that they play for decades and they are like faithful friends and companions in emotional life situations. The ritualized session for making music offers structure, relaxation and and contact.

Again: What can you as a amateur chamber musician get out of learning the Alexander Technique?
1.:
Amateur musician get hurt through obstructive habits. And the older one gets the worse it becomes. At the latest wenn you want to quit a session because of back pain it is time to look at these habits.

2.: To play an instrument which was learned as a child can create ambivalent emotions. Maybe it wasn´t the instrument of the own desire. Maybe there were pressure and punishment. Maybe one was laughed at ( I just mention: „recorder“) All this experiences are connected with our physical habits. Establish the joy, that the instrument brought to your life!. Clear out the obstructive habits! There are many pleasing expieriences lying ahead of you – with yourself and your instrument!

3.:  Playing as an ensemble isn´t always just nice… Ensemble play is teamwork. Diffrent skills, abilities and interests ask to be coordinated. With such a passionate hobby making music cann become heatedly. A musical Alexander Technique Teacher offers new ideas how you can coordinate yourself – really relaxes and with a lot of fun!

Today I received this feedback
„I really internelized these days because of the pleasure of the growth of our project and because of your quiet yet intensive presence by which you accompanied us – in an listening and consultative manner. By this something very pleasurable withstands and for this I want to thank you from my heart.

My pleasure!

Above you can find a „play list“ of the music I could enjoy during my work 🙂 !

 

 

Gewohnheit – hausgemacht… Habit – homemade…

Über Weihnachten gab es eine längere Phase ohne Cello-Unterricht, weshalb ich recht viel auf eigene Faust – ohne Kontrolle – geübt habe. Meine privater „Anfänger-Kampf“ bezieht sich gerade auf meine linke Hand, die einen großen, blinden Fleck auf meiner „Körperlandkarte“ darstellt.

Nun fällt es mir erschütternd schwer, die Rundheit der Hand beim Greifen zu bewahren und die Finger so zu beugen, dass die ersten Fingerglieder verhältnismäßig steil auf Saite und Griffbrett stehen (was für den Klang wichtig ist). Außerdem widerspricht diese Haltung erstmal dem, was ich als „ideal“ für andere Instrumente (Klavier und Blockflöte) und die Alexander-Technik gelernt habe. Also: Was tut die ambitionierte „Jacqueline du Pré – in – spe“?  Genau. Videos ansehen – viele… sehr viele… Danach war ich der Überzeugung, dass es wichtig ist, dass die Finger parallel auf dem Griffbrett stehen. Das ist zwar völlig unergonomisch – aber: ich hab´s ja gesehen….

Meine Lehrerin bemerkte nun glücklicherweise mein krampfhaftes Mühen, und als ich berichtete, dass ich die Finger parallel stellen wolle, sagte sie: „Aber wer hat dir gesagt, dass du das tun sollst?“ Und mit einem Augenzwinkern: „Oder hast du das irgendwo gelesen?“

Die einzige Antwort ist: Ich. Niemand sonst.

Das ist bitter.

Ich kann niemanden verantwortlich machen. Und ich frage mich, wie viele meiner hinderlichen Gewohnheiten ich mir noch auf Basis völliger Freiwilligkeit antrainiert habe. Und ich habe den Verdacht, dass diese auch die hartnäckigsten ihrer Art sind…

Over Christmas there was a longer period without Cello lessons,so I practised quite a lot on my own account – without supervision. My private „beginners´battlefield“ is my left hand, which is huge blind spot in my body map.

It´s shattering how hard it is for me to maintain the roundness of the hand  while pressing the strings and to bend the finger in a way which makes the first finger bones „stand“ quite steeply on the fingerboard (which is important for the sound). Furthermore this position is against what I´ve learned to be „ideal“ for other instruments (like the piano and the recorder) and even the Alexander technique – in the first place. So what does an ambitioned „Jacqueline du Pré to be“? Exactly: What videos! … lots of videos… Eventually I was convicted that the fingers have to be standing parallel on the fingerboard. This is absolutely un-ergonomical – but: I saw it!

My teacher fortunately saw my convulsive struggling and when I reported that I want to make by that my fingers stand parallel she answered: „But who told you to do this?“ and with a twinkle in the eye: „Or did you read it somewhere?“

The answer is: Me. Nobody else.

This is bitter.

I cannot make anybody responsible for it. And I am ansking myself how many of my hindering habits I acquired in a state of total voluntariness. And I have the suspicion that those are the ones of the most insistant kind.

Was Cello spielen und Joggen lernen gemeinsam haben / What learning to play the cello and to run have in common

Vor ungefähr drei Monaten ergaben sich plötzlich zwei Situationen, die mein Leben – und mein AT-Lehrerin-sein – so sehr bereichern  dass ich hier einige meiner Erkenntnisse mit Euch teilen möchte.

Ich wollte Cello lernen seit ich fünf Jahre alt war. Die Gründe, weshalb es nie dazu kam, sind zahlreich – und Vergangenheit. Nun habe ich mit einigen Cellisten gearbeitet und gemerkt, wie lebendig dieser Wunsch immer noch ist. Bei einem Bekannten stand plötzlich ein unbespieltes Cello, das er mir leiht. Meinen Unterricht bekomme ich von einer jungen Cellistin, die im Anschluss an die Cellostunde eine Alexanderstunde erhält. Eigentlich ist es ein gemeinsames Lernen – mit Instrumenten. Wenn „mein“ Cello summt, gibt es für mich nur das alte Wort „Wonne“!

Ich konnte nie das, was man „Dauerlauf“ nennt. Nach fünf Minuten bekam ich Seitenstiche. Später wurde mir wegen der Knieverletzungen vom Laufen abgeraten. Ich habe es immer wieder versucht. Mit Walkman und „Hör-Kurs“, mit Büchern, nach Plänen, alleine… immer wieder. Vielleicht schaffte ich mal 7 Minuten – mehr nicht. Kurse und Lauftreffs habe ich nie aufgesucht – denn für die „Anfänger“-Gruppe musste man meistens schon 15 Minuten am Stück laufen können. Dann sah ich das Angebot der Bremer Lauftrainerin Kerstin Meyer, die Kurse anbietet mit dem Ziel, dass jeder am Ende 20 – 30 Minuten langsam laufen kann. Heute habe ich zum zweiten Mal meine 25 Minuten absolviert! Hurra!

Beides fordert mich – meine ganze Person – ohne wenn und aber. Und ich lerne viel über das Loslassen meiner Erwartungen an mich selbst. Wenn es gestern „gut lief“ und ich heute „mindestens so gut wie gestern“ sein will, ist der Frust vorprogrammiert. Die Saiten klingen nicht, das Handgelenk krampft, der rechte Daumen (Bogenhand) erst recht – und erst die Schulter“. Beim Laufen kriege ich keine Luft, alles ist schwer, schwer, schwer…

Laufen und Cello spielen lehren mich, dass ich heute nicht mehr die bin, die ich gestern war. Ob ich mich mit dem Cello hinsetze oder die Gelenke aufwärme vorm Laufen – die erste Frage ist: „Und – Stefanie – wer bist Du heute?“ Und dann lass ich mich von der Antwort überraschen. Und dann steht mir auf einmal alles bisher Gelernte plötzlich zur Verfügung!

About three month ago two opportunities arose which enrich my life and my ‚being an AT teacher‘ so much that I want to share a few of my insights with you.

I wanted to learn to play the cello since I was five. The reasons why this never happened are many – and belong to the past. As I worked with some cellists recently I noticed how lively this wish still is inside of me. A friend has a not-played cello which he lends to me. I am taught by a young cellist who gets after my lesson an AT lesson in return. It´s truly mutual learning – with instruments. When I my cello „hums“ it´s simply bliss.

I could never do what´s called ‚jogging‘ in my life. I got side aches after five minutes. Later I was adviced against running because of knee injuries. I tried it again and again. With walkman, audi courses, books, schedules, alone – again and again. May be I made it to 7 minutes – but not more. I didn´t join running courses or groups because the beginners should be able to run at least 15 minutes. Then I saw the course offering of the running coach Kerstin Meyer in Bremen. The goal of her courses is that everyone can slowly jog 20 – 30 minutes at the end. Today I did the 25 minutes for the second time! Hurray!

Both challenge me – my whole person – without ifs and buts. I learn a lot about letting go of my expectations towards myself. If things worked out well yesterday and today I want to be ‚at least as good as yesterday‘ frustration will occur for sure. The strings don´t resonate, the wrist is cramping, so does the right thumb (bow hand) – and the shoulder! During jogging I don´t get air, everything is heavy, heavy, heavy…

Running and playing the cello teach me that today I am not the same as I was yesterday. Wether I sit down with the cello or do my warm up for running – my first question is: ‚So – Stefanie – who are you today?‘ And then I let the answer suprise me. And then suddenly everything I have learned so far is right at hand!

 

Cello: neues Video gefunden! New discovery!

Ich liebe diese Filme! I love this videos!

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