„Mein Cello, meine Brüste und ich“ – „My cello, my breasts and me“

Please scroll down for English version!

In jeder Spezialdisziplin gibt es Themen, die einen ein Leben lang beschäftigen. Für Cellisten kann das Finden einer stabilen, angenehmen Spielhaltung so ein „Dauerbrenner“ sein. Wenn der Cellist Jérôme Pernoo sagt „Jeden Tag lerne ich das Cello spielen neu“ möchte ich betonen: „…und dazu gehört auch die Spielhaltung.“

Wenn es mit dem Sitzen mit Cello einfach „nicht passen“ will, gibt es viele Schrauben, an denen man drehen kann. Und die erste, ist meistens die Schraube zum Verstellen Stachellänge.

Und dann entsteht oft das sogenannte „Moving target“ – Phänomen, d.h. immer wenn es an einer Stelle passt, klemmt es an einer anderen. Der C-Wirbel stört nicht mehr, dafür liegt es nicht mehr am Bein an, die Spitzen der Zargen bohren sich nicht mehr in die Waden, dafür stört der C-Saiten-Wirbel, usw…

Eine dieser „Problemzonen“, möchte ich heute aus ihrem Schattendasein hervorholen und beleuchten.

„Meine Brüste stören beim Cello spielen.“

In meinen Coachings erlebe ich immer wieder, wie befreiend es für manche Cellistinnen ist, dieses Thema endlich zu aussprechen zu können. Und auch Cello-Pädagog*innen sind oft ratlos. Es spricht für jeden / jede Cellolehrer*in, sich darüber unsicher zu sein, wie man dieses Thema am besten anspricht. Erst recht bei jungen Menschen, deren Körper sich quasi täglich verändert. Ich hoffe, dieser Artikel bieten einen guten Ansatz und Unterstützung.

Körperfülle ist kein Grund

Es gibt zwei Ursachen für das Problem. Ganz wichtig ist mir: Kleider- oder Körbchengröße gehören nicht dazu. Aber: das Problem kann sich während PMS und Schwangerschaft verstärken.

Ursache 1: Die eigene Anatomie – ein unbekanntes Feld

Wenn Du schon Erfahrung mit der Alexander-Technik gemacht hast, weißt Du, dass die Vorstellung, die wir von unserer Anatomie haben, unsere Bewegungsqualität bestimmt. Das gilt für unsere Geschlechtsorgane genauso, wie unsere Hüftegelenke, Finger und Wirbelsäule.

Dass die Medizin – und damit auch die Darstellung von Anatomie – sich vorwiegend auf den männlichen Körper konzentriert hat, macht es nicht leichter. Was ich in der folgenden Übung mit euch teile, war für mich selber vor vier Jahren eine erschütternde Erkenntnis: Ich hatte ein erschütternd falsches Bild meiner eigenen, weiblichen Anatomie.

Nimm die folgende Übung bitte ernst, nimm dir Zeit und Muße und geh auf eine Entdeckungsreise:

Die eigene Anatomie – Orientierung lohnt sich!

Wenn Deine Brüste beim Cello-Spielen stören, solltest Du zunächst für anatomische Klarheit sorgen. Hier habe ich einen möglichen Ablauf für Dich aufgeschrieben:

  1. Mach es Dir bequem und sorge dafür, dass Du ungestört bist.
  2. Beginne damit, Deine Atmung wahrzunehmen und die Bewegungen, die durch die Atmung ausgelöst werden, vor allem die der Rippen. Nimm war, wie Deine Brüste sich mit der Atmung mit bewegen.
  3. Taste Deine Rippen. Such Dir eine aus, die Du gut spüren kannst und taste an ihr entlang. Kannst Du merken, wie stark das Gefälle ist? Findest Du die Stelle, wo sie sich mit dem Brustbein verbindet?
  4. Mach Dir bewusst, dass die Rippen von der Wirbelsäule aus bis vorne zum Brustbein um Deinen ganzen Oberkörper herum gehen.
  5. Leg Deine linke Hand auf die Rippen an Deiner linken Seite, die rechte legst Du auf das Brustbein, die Finger zeigen zum Bauchnabel. Probiere aus, wie weit Du Deine Hände zwischen Rippen und Brust schieben kannst und wie Deine Brust über die Rippen gleiten kann. Wechsle die Seite.
  6. Mach Dir bewusst, dass die Verbindung der Rippen zum Brustbein aus elastischem Knorpel besteht und nicht aus Knochen!
  7. Mach Dir bewusst, dass zwischen allen Rippen viele kleine Muskeln sind. Stell Dir vor, wie sie sich entspannen und der Raum zwischen den Rippen sich weiten und verengen kann.
  8. Setz Dich auf einen Stuhl. Lass Dein Cello langsam zu Dir kommen und sanft auf dem Brustbein landen. Erlaub Deinen Brüsten, einfach zur Seite auszuweichen. Bleib im Brustkorb elastisch. Spürst Du, wie der Atem die Rippen, Deine Brüste und Dein Cello bewegt?
  9. Beginne mit leeren Saiten. Atme weiter! Was fällt Dir auf?

Eng verwoben mit unserer Vorstellung vom eigenen Körperbau sind teils sehr subtile Gewohnheiten und Spannungsmuster. Ursache 1 und 2 treten also gern im Tandem auf!

Ursache 2: Die Vortäuschung von Selbstsicherheit

Vortäuschung von Selbstsicherheit

Bewegungsmuster entstehen immer in einem sozialen Kontext. Deswegen ist das Ändern von Gewohnheiten auch eine Spezial-Disziplin. Bei Gewohnheiten, die sich in einem sexuell konnotierten Kontext bilden, gilt das umso mehr.

Daher kann die Beschäftigung auf einer körperlichen Ebene immer auch Erinnerungen und Emotionen wachrufen. Deshalb meine Bitte: Geh achtsam mit Dir um, wenn Du Dich auf die folgenden Gedanken einlässt. Das gilt auch für alle Cello-Lehrer*innen, die dies lesen. Bitte geht sensibel mit dem Thema um! Und scheut Euch nicht, professionelle Hilfe aufzusuchen, wenn sich z.B. plötzlich starke Emotionen regen!

  • Brüste ziehen in unserer Gesellschaft die Blicke auf sich. In der Pubertät verändert sich das Körpergefühl, aber es ändert sich auch der Blick, der auf mich gerichtet wird. Schwabbelt etwas beim Schulsport? Kann ich mit dem tiefen Ausschnitt den Lehrer oder den süßen Typen nervös machen?
  • Wenn ich meine Brüste als zu groß empfinde (oder sie wuchsen früher als bei anderen?), kann ein Muster einsetzen, mit dem wir die Brüste „einziehen“ wollen. Die Brustwirbelsäule rundet sich und die Schultern fallen nach vorn. Das kann den Eindruck von Scham oder Passivität erzeugen.
  • Im Gegensatz dazu empfinden wir ein Hochrecken des Brustbeins, ein Zurückziehen der Schultern und Heben des Kinns als Ausdruck von Sicherheit und Selbstbewusstsein. Mit diesem Muster kompensieren wir unbewusst unsere Unsicherheit in exponierten Situationen. Das ist eine fatale Illusion. Denn diese Spannung schränkt die Atmung ein, macht die Stimme eng, den Nacken fest, den Rücken schwach. Und das Cello wacklig.

Dieses Hochrecken des Brustbeins gibt Dir nur Fake-Sicherheit!

Probier es aus – auch wenn´s komisch klingt: Recke das Brustbein hoch und mach ein Hohlkreuz. Versuch jetzt Deine Brüste mit den Händen zu bewegen! Durch die gespannte Haut, sind sie plötzlich kaum beweglich. Mit Cello würdest Du jetzt das Cello von Dir weg drücken. Jetzt atme aus, lass Dein Brustbein und die Rippen sinken. Beweg die Brüste nochmal: merkst Du, wie sie wieder einfach gleiten? Jetzt können sie sich dem Cello einfach anpassen.

Schau Dir dieses Vorher-Nachher-Bild an!

Vorher: Das Spannungsmuster

  • Das Becken drückt nach vorn („Hohlkreuz“)
  • Das Brustbein schiebt nach oben.
  • Dadurch schiebt sie das Cello von sich weg. Es hat jetzt nur noch eine kleine, wackelige Auflagefläche.

Nachher: Die Auflösung

  • Der ganze Torso kommt von den Hüftgelenken aus weiter vor.
  • Dadurch kann sich der untere Rücken lösen.
  • Dadurch kann sich die Brustwirbelsäule nach oben lösen.
  • Dadurch können Brustbein und Rippen sinken.
  • Dadurch werden die Brüste wieder flexibel und passen sich an.
  • Jetzt kann der Körper das Gewicht des Cellos in sich aufnehmen. Das Cello ruht.

Wie immer kann ein Blog-Artikel nur ein Anlass sein, sich mit einem Thema zu befassen. Aber noch nie war ich so neugierig auf Deine Resonanz! Was hast Du rausgefunden? War das für Dich hilfreich?

Schreib mir gern und trag Dich in meinen Newsletter ein! Etwa einmal im Monat informiere ich Dich dort über Workshops und neue Aktionen.

Der nächste Cello-Glück-Basic-Workshop findet übrigens am 25./26. August in Bremen statt. Und: Online-Coaching geht immer! Buch Deine Stunde einfach gleich per eMail!

Cellistische Grüße – Eure Stefanie

I can´t believe I blurred the nipple so that I may show it on Facebook… 🙂

****************************************************************************************************My Cello, my breasts and me

In every discipline there are these topics which continue to make us engage with them for the whole life. For cellists finding a stable, comfortable posture for playing can be one of those. And when Cellist Jérôme Pernoo says “Every day I re-learn the Cello” I would like to emphasize on “..including your sitting coordination…”.

If the Cello “just won´t fit” as you´re sitting down to play there are many screws one can adjust with. The first one is normally the screw for adjusting the endpin.

And starting with this we often experience the so-called “moving target phenomenon”, which means that whenever one problem is solved another one occurs. The C-string-peg is out of the way, but now the cello doesn´t rest at the legs anymore, the corner of the lower bout isn´t poking in your thighs anymore, but now the C-string peg get´s in the way… and so on and so forth…

Today I want bring one of these problem zones out of its shadowy existence into the spot light.

„My breast are getting in the way.“

In my coachings I experience the freeing impact of simply addressing this problem on female cellists. And also cello teachers are often helpless when it comes to this topic. And it speaks for every cello teacher to be insecure how to address it. Especially when teaching teenagers whose body is basically changing every day. So my hope is to provide some support and a first approach.

Corpulence is NOT the cause.

There are basically to causes for the problem. Your size or cup size does NOT belong to them. That´s really important to understand! But: it can increase with PMS and during pregnancy.

Cause #1: My own anatomy – the unknown territory

If you already had some experience with the Alexander technique you probably know that our concepts of how our bodies are designed determine the quality of our movement. This is equally valid for our genitals as e.g. for our joints.

That the medical profession – and there by the documentation of anatomy – was dominated by and oriented on the male body, doesn´t make things easier. So what I´m sharing with you with the following exercise was only 4 years ago a shattering realization for myself: I had a alarmingly wrong concept of my own, female anatomy.

So please take the following exercise seriously, take time and space for it and start your own expedition:

Your own Anatomy – a little bit of orientation brings a lot of gain!

When your breasts interfere with your cello playing anatomical clarity helps. Here´s a possible routine:

  1. Make yourself comfortable and take care that you will not be disturbed.
  2. Start by noticing your breath and the movements that go along with it, especially of the ribs. Notice how your breasts also move along with the breath.
  3. Palpate your ribs. Choose one you can easily touch and trace the bone. Can you notice the downward slope? Can you trace where it´s connected to the sternum?
  4. Be aware of the fact that your ribs originate at the spinal column and then go all around your chest.
  5. Put your left Hand on your ribs of the left side and the right hand on your sternum, fingers pointing towards the navel. Check out how far you can slide your hands between ribs and breast and how your breast can slide on the ribs. Switch sides.
  6. Consider the fact that the connection between ribs and sternum is made of elastic cartilage – not bone!
  7. Realize the many tiny muscles between your ribs. Imagine how they´re relaxing and how that narrows and widens the space between the ribs.
  8. Sit down on a chair and let your cello gently come towards you and let it land on your sternum. Allow your breasts to simply slide out of the way. Stay elastic in your chest. Can you notice how your breath moves your ribs, your breasts and your cello?
  9. Start with playing some open strings. Keep breathing! What do you notice?

Inextricably interwoven with our concepts about our design are habits and tension patterns that can be really subtle. So causes #1 and #2 like to show up in a “Tandem” relationship.

Cause #2: The typical „Fake Confidence“ tension pattern

Fake Confidence

Movement patterns always develop in a social context. This is why the changing of habits is really a special discipline. This is especially true for habits that were developed in a sexual connoted context.

That´s also the reason why addressing these habits on a physical layer may wake up related memories and emotions. So please: Take care for yourself and don´t be shy to ask for professional help if you think you need it. And teachers: Your sensitivity is important too!

  • Breasts attract attention in our society. During adolescence not only the own body image changes but also the way I am looked at. Is something wobbling during physical education at school? Can I tease my teacher or the cute guy with my deep neckline?
  • If I consider my breasts as too big (or maybe they developed earlier than for others) a pattern can develop in order to contract the breasts. We round our thoracic spine and the shoulders drop forward. This can result in an overall impression of shame and passivity.
  • On the contrary we perceive a lifting of the sternum, the pulling back of the shoulders and a lifting of the chin as an expression confidence and security (see picture above). But mostly we´re just compensating with this pattern for our insecurity especially when we´re exposed to an audience. That´s a fatal illusion. This pattern restricts the breath, narrows the voice, tightens your neck and weakens our back. And: the cello becomes wobbly.

The lifting of the sternum only provides FAKE confidence!

Try this – even if it´s a bit weird: Push up your sternum and make a hollow back. Now try to move your breast with your hands. Because of the tension you can barely move them. With cello they would now push the cello away from you. Now exhale, letting your sternum and ribs sink. Now move your breasts again. Can you notice how flexible they suddenly are? Now they can easily adjust to your cello.

Look at this before & after – picture:

Before: The pattern

  • The pelvis is pushing forward (hollow back)
  • The sternum is pushing up.
  • Thereby she´s pushing the cello away. The contact with the instrument at the chest becomes small and insecure.

After: The release

  • The whole torso is hinging a bit more forward from the hip joints.
  • Thereby the lower back can release down,
  • Thereby the thoracic spine can release up
  • Thereby sternum and ribs can soften
  • Thereby the breasts stay flexible and give way for the cello
  • Now the torso can take in the weight of the cello so that it can rest.

As always a blog post can only be an occasion to address a problem. But I´m ever so curious if you found it useful. What did you find helpful?

Please eMail me to s.buller@leicht-bewegen.de and subscribe to my newsletter. About once a month you´ll get updates.

The next Cello Bliss Workshop will be on 25th/26th August in Bremen, Germany. If you´re interested on 1:1 online sessions just send me an eMail for details.

Best wishes – Yours, Stefanie

Vom Missverständnis zum Körperglück – From Misconception to body-blessing

Bild

Wie 1980 an der Grundschule Anatomie unterrichtet wurde.

Wie 1986 an der Grundschule Anatomie unterrichtet wurde.

Immer wieder werde ich gefragt, woher eigentlich all diese Fehlannahmen über unseren eigenen Körper kommen.
Ich zeige dann gerne Bilder aus der Werbung, von Matratzenherstellern oder Pseudo-Orthopädie-Magazinen, die die seltsamsten Irrtümer streuen – mit denen sich hervorragend Pseudo-Hilfsprodukte verkaufen lassen. Was für ein Markt!

Beim Aufräumen fiel mir mein altes Schulheft in die Hände: „Sachkunde – 4. Klasse 1986“.

Der Unterricht bei Frau S. (Gott-hab-sie-selig) bestand Stunde für Stunde darin, dass sie Dinge an die Tafel malte – exakt nach ihren Vorlagen, die sie seit den 60er-Jahren benutzte – und wir das abmalten. Für die Notengebung wurden dann die Hefte kontrolliert. Fragen, die ihr „bewährtes“ Material in Frage stellten, wurden abgeschmettert. Aber dazu mehr – zu einem anderen Zeitpunkt.

Zeitsprung: Es muss 2010 gewesen sein. Im Rahmen meiner Ausbildung zur Lehrerin der Alexander-Technik stand sogenanntes „Body-Mapping“ auf dem Stundenplan. Der Inhalt besteht darin, das eigene Körperverständnis mit der anatomischen Realität abzugeleichen und den Effekt zu beobachten, den diese Korrektur bewirkt.

Und ich erinnere mich gut, wie ich die Augen nicht von diesem Wirbelkörper lassen konnte und immer wieder dachte: „Aber das Rückenmark? Wo ist denn das Rückenmark? Wenn doch das ganze Körpergewicht auf der Wirbelsäule lastet, dann wird doch das Rückenmark gestaucht!“

Es dauerte, bis ich verstand. Die Wirbelkörper mit den Bandscheiben sind stabile, tragende Elemente. Der Kanal für das Rückenmark ist weiter „hinten“ und knöchern ummantelt.

Der Effekt war grandios! Schließlich hatte ich – ganz unbewusst – mein Leben lang versucht, der Wirbelsäule nicht „soviel zuzumuten“, schließlich könnte das mein Rückenmark gefährden. Mein Selbstbild änderte sich schlagartig von unbewusster Vorsicht zu bewusstem Zutrauen in meinen Rücken. Die Bewegungen veränderten entsprechend die Qualität.

Und ich begann mich zu fragen, woher diese felsenfeste Überzeugung in mir kam, dass das Rückenmark durch die Bandscheiben verläuft. Heute weiß ich es. Und Du auch. Was für ein (Körper)-Glück!

Welche herrlichen Irrtümer hast Du zu bieten? Ich freue mich auf Deine Fragen und Anregungen!
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Time and time again I am asked where all these misconceptions about our own bodies come from.
I like to show pictures from advertising mostly. Advertisements from manufacturers of matrasses or pseudo-orthopädic-magazines, which spread strange misbeliefs  – which boost the sales of pseudo-healthproducts. What a market!

While tidying up one day I found an old school book of mine: „Biology 4th class – 1986“

The content of Mrs. S´s lessons (God have mercy on her soul) was that we had to copy from the board what she drew on it – copying it herself exactly from her material of the 60´s. Grads were based on the exercise books that were checked for „correct copying“. Any questions we had were rejected. But I will tell you more about this – at another time.

Leap in time: It must have been 2010. During my training as a teacher of the Alexander technique so-called „body mapping“ was on the schedule. The content of this class was to compare your own body concepts with the anatomical reality and to observe the effect, that this redefined knowledge produces.

I remember vividly how I just couldn´t let my eyes off the vertebra. I kept thinking: „What about the spinal cord? Where is the spinal cord? If the whole body weight weighs on the spinal column the spinal cord will be squeezed!“

It took a long time until I understood: The vertebrae together with the discs are stable, weight-bearing elements. The canal for the spinal cord is „further back“ and a bony structure.

The result was amazing! Unconsciously I had tried all my life not to burden my spine with too much weight, for in my belief it would be dangorous for the spinal cord. My self-perception shifted from unconscious cautiousness to conscious trust in my back. And the quality of all my movements shifted accordingly.

And I started asking myself where this rock-solid conviction originated: that my spinal cord runs right through the discs. Today I know. You too. What a (body-) blessing!

Which wonderful misconceptions do you have to offer? I am looking forward to hearing about it!

Vocabulary:
Rückenmarkkanal = spinal canal
Wirbelkörper = body of vertebra

Einfach schöner bewegen – Alexander-Technik in Bremen

Liebe Leserinnen und Leser, hiermit lade ich Euch herzlich zu meiner neuen Workshop-Reihe ein! Das Verteilen dieser Einladung ist wärmstens erwünscht!

Ich freue mich auf Euch!
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Einfach schöner bewegen!

In dieser Workshop-Reihe verwandeln wir Alltagsbewegungen in Genussmomente!

Mit Hilfe der Alexander-Technik lernen Sie Ihren Körper besser kennen. Sie werden die tragende, stützende Struktur Ihres Körpers besser nutzen können, statt überforderte Gelenke und Muskeln weiter zu stressen.

Spielerisch erweitern Sie Ihre individuellen körperlichen Möglichkeiten, es sich selber beim Gehen, Sitzen oder Bücken leichter und „wohlfühliger“ zu machen. Denn Bewegungen die sich toll anfühlen, machen Lust auf mehr!

Samstag, 11.04.2015 „Schöner Bücken“:
Die Schuhe schnüren, die Spülmaschine ausräumen, Unkraut jäten – „Bücken“ ist eine der häufigsten – und un-geliebtesten – Bewegungen in unserem Alltag. Dabei ist sie vielfältig, umfasst den ganzen Körper und trainiert nebenbei eine tolle Figur! Gründe genug, diese Bewegung so angenehm zu machen, dass Sie davon gar nicht genug bekommen können!

Stand 22.03.2015: noch 5 Plätze frei

bereits stattgefunden hat:
Samstag, 14.02.2015 „Schöner Gehen“:

Gehen ist unsere natürlichste Bewegungsform. Trotzdem empfinden viele Menschen Gehen als mühsam, anstrengend oder schmerzhaft. In diesem Workshop entdecken Sie neue Möglichkeiten, aufrecht und balanciert durchs Leben zu gehen!
Stand 08.02.2015: ausgebucht, Warteliste und / oder Wiederholungstermin

Samstag, 21.03.2015 „Schöner Sitzen“:
Wir sitzen zu viel. Wir wissen alle, wie „richtig sitzen“ geht. Wir tun es aber nicht, weil es sich nicht gut anfühlt. In diesem Workshop schauen wir, was wir brauchen, damit Sitzen ein Genuss ist.
Stand 06.03.2015: ausgebucht, Warteliste und / oder Wiederholungstermin

Kursgebühr:

  • € 40 /Person pro Workshop bei Einzelanmeldung
  • € 36 /Person pro Workshop bei Anmeldung zu zweit
  • € 105 /Person bei Anmeldung für alle drei Workshops

Zeit: Jeweils 14:00 – 17:30 Uhr, inkl. Pause
Ort:
Gesundheitszentrum Harlekin, Beginenhof 1-7, 28201 Bremen
Anmeldung: Stefanie Buller, Tel: 0421 222 909 28, s.buller@leicht-bewegen.de

Die Alexander-Technik:
Ursprünglich vom Schauspieler F.M. Alexander entwickelt, um der drohenden Berufsunfähigkeit zu entgehen (Stimmverlust ohne „organische Ursache“), zeigte seine Methode bald wünschenswerte Nebenwirkungen: Erhöhtes Wohlbefinden, positive Ausstrahlung und optimalen Körpereinsatz.

„Alexandertechnik-Ruder-Projekt Bremen 2014“ – The Alexander technique & Rowing project Bremen 2014

Was braucht es für ein unerhört spannendes und gelungenes Projekt?

1.)    Eine Person mit Ideen, Energie und Initiative:
Alexandra Cornelius, Mentaltrainerin mit Rudertrainer-Lizenz (C), Karlsruhe

2.)    eine zweite, mit Experimentierfreude, die sich anstecken lässt:
Stefanie Buller, Bewegungscoach (Alexander-Technik), Bremen

3.)    einen ambitionierten Athleten, mit Lust auf Veränderung, „neu-Gier“ und Mut:
Ben, 25 Jahre, Wettkampfruderer, Bremen

4.)    eine Kette glücklicher Zufälle

5.)    Fleiß, Zeit und Engagement aller Beteiligten

Im Winter 2013 begann die Planung für das „Alexandertechnik-Ruder-Projekt 2014“: 14 Einheiten à 60 – 90 Minuten, davon vier auf dem Wasser, verteilt auf sieben Monate.

Ausgangsfragestellung:
Inwieweit kann ein Wettkampfruderer von einem Bewegungscoaching (Alexander-Technik) profitieren, in Bezug auf

  1. Effizienz im Krafteinsatz?
  2. Entwicklung der Rudertechnik?
  3. Regeneration?
  4. Leistungsfähigkeit / Überwindung von Leistungsgrenzen?

Bisher arbeitete ich hauptsächlich mit Profimusikern, also Leistungssportlern im feinmotorischen Bereich.

Meine Herausforderung lag darin, einen Zugang zu finden zu diesem neuen – sehr fremden – Feld des Leistungssports, geprägt von Zeitmessung, Konkurrenz, Sieg oder Niederlage und Belastungen weit jenseits Schmerzgrenze. Und gleichzeitig dem Sportler neue Möglichkeiten und unentdeckte Potentiale zu eröffnen.

„Das stellt alles auf den Kopf, wie ich Rudern denke!“
(Ben nach der dritten Einheit)

Die Regattasaison ist noch nicht beendet. Und da Ben in zahlreichen unterschiedlichen Bootsbesetzungen rudert, ist es schwer – leider – den Erfolg mit eindeutigen Zahlen zu untermauern. Da aber schon jetzt alle Beteiligten das Projekt als sehr erfolgreich einstufen, werde ich hier – nach und nach – einige Erkenntnisse und Ergebnisse mit Euch teilen. Also: „Stay tuned“

Eure Stefanie

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What are the ingredients for an undreamt exciting and successful project?

1.)    Someone with ideas, energy and initiative:
Alexandra Cornelius, mental trainer with a licence in rowing training (C), Karlsruhe

2.)    A second one – adventurous – who gets infected by the idea:
Stefanie Buller, movement coach (Alexander Technique), Bremen

3.)    An ambitioned athlete being keen on development, with curiosity and courage
Ben, 25 years, competing oarsman, Bremen

4.)    A row of happy accidents

5.)    Time, effort and energy of the whole team

In winter 2013 we started to plan the “Alexander technique & rowing project 2014”. 14 sessions  60 – 90 minutes each,  four of them on the lake, over seven months.

Opening question:
To what extent can a competing oarsman benefit from a movement coaching (Alexander technique) in terms of

  1. Efficiency in the use of power?
  2. Development of rowing technique?
  3. Regeneration?
  4. performance / overcoming of performance limits?

Up to now I have mainly worked with professional musicians, athletes in fine motor skills.

Now I was challengend to connect to this new – almost alien – field of competitive sport, defined by time measurement, winning or loosing and exertion far beyond the threshold of pain. And to simultaniously offer the athlete ways to discover new opportunities and unknown potential.

„This turns the way I think rowing upside down!“
(Ben after the third session)

The racing season hasn´t finished yet. And as Ben competes in different boats, it is unfortunately difficult to prove the success in comparative figures. But as all participants appreciate the project as successful, I will start to share some of our results and insights here with you. So: „Stay tuned“ 🙂

Yours, Stefanie

„gestapelt – geerdet – getragen“ / „stacked – grounded – supported“ Workshop mit Michael Mazur, USA

Mein Lehrer Michael Mazur kommt aus den USA nach Deutschland und es ist mir gelungen, auch in Bremen einen 1-Tages-Workshop (3. Juli 2014) zu organisieren.

Die Resonanz ist so positiv, dass schon jetzt die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist. Deshalb führe ich jetzt eine Warteliste, damit jemand nachrücken kann, falls ein Teilnehmer absagen muss.

Deshalb: Bekundet mir bitte trotzdem Euer Interesse! Das hilft auch für die Organisation künftiger Events. Danke!

Zu Michael:
Wenn er arbeitet, stapelt er Knochen aufeinander wie Bauklötze.

Mit Geduld, Sicherheit, Humor und sanfter Kraft schafft er den Rahmen für eine starke Erfahrung: sich den eigenen Knochen und der Schwerkraft anzuvertrauen und getragen zu sein. Das Gefühl stabiler Beweglichkeit und sicherer Flexibilität ist so genial – man könnte glauben, man gehe auf Wasser. Dabei weiß der Körper einfach wieder, wo die „tragenden Steine“ sind.
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My teacher Michael Mazur from the U.S. visits Germany and I am happy to announce that I could organize a 1-day-workshop in Bremen ( July 3rd, 2014).

The response is so good, that the maximum number of participants is already reached. Therefore I have a waiting list, so that someone new can participate in case someone has to cancel the date.

So if you are interested please tell me anyway! This is also helpful information for comming events. Thank you!

About Michael:
When he is working, he stacks bones like toy bricks.

With patience, security, humour and soft power he creates a space for a very strong experience: to commit yourself (your weight) to your bones and gravity and be really supported. This sensation of stable movability and secure flexibility is so marvellous  – one could think one was able to walk on water. But the it´s just because the body rememberd where the supporting „stones“ lie.

 

Bewegungslust statt Frust

Heute eine ganz aktuelle Meldung:

Am 12. Mai 2014 beginnt der neue Kurs „Bewegungslust statt Frust“ beim TSV Borgfeld. Anmeldungen werden ab sofort dort entgegengenommen!

Ich freue mich besonders, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele spannende Aktivitäten mitbringen, die sie gern etwas „leichter“ ausführen würden.

Die Details stehen heute im Weser-Kurier:
http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Bewegungslust-statt-Frust-_arid,836405.html

Herzliche Einladung!
Eurer Stefanie

Alexander-Technik und Cello-Abenteuer! Alexander Technique and Cello Adventure!

Zehn Tage intensivste Studien liegen hinter mir! Ich habe mich – im wahrsten Sinne des Wortes – in die Hände von Vivien Mackie begeben, einer Cellistin, die drei Jahre bei Pablo Casals studiert hat und gleichzeitig eine Alexander-Technik-Lehrerin mit 40 Jahren Berufserfahrung!

 

Ich hatte Cello-Stunden bei Ihr und natürlich Alexander-Unterricht. Aber auch Atmung, Gesang und meine Art die Hände im Unterricht einzusetzen waren Thema. Und immer wieder: Wie entwickle ich einen starken Rücken? Außerdem hatte ich die Gelegenheit drei Stunden unter Ihrer Supervision zu unterrichten. Mit großer Geduld und Ernsthaftigkeit, Humor und Leichtigkeit hat Sie meine Grenzen immer weiter ausgedehnt.

Sie hat ein Buch geschrieben:
„Just Play Naturally“
Account of Her Cello Study with Pablo Casals in the 1950’s and Her Discovery of the Resonance Between His Teaching and the Principles of the Alexander Technique
ISBN-10: 1425708692

Euer lokaler Buchhändler bestellt es gern für Euch!

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Ten days of very intensive studies ly behind me! I gave myself – truly – into the hands of Vivien Mackie, a cellist, who studied three years with  Pablo Casals and who is a  Alexander-Technique-Teacher with  40 years of experience!

I had cello lessons and Alexander lessons of course. Breath, songing and my way of using my hands while teaching where also topics. And repetitively: How can I develop a strong back? Furthermore I had the opportunity of teaching three lessons under her supervision. With great patience and seriousness, humor and ease she stretched my limits beyond my imagination.

This is her book:
„Just Play Naturally“
Account of Her Cello Study with Pablo Casals in the 1950’s and Her Discovery of the Resonance Between His Teaching and the Principles of the Alexander Technique
ISBN-10: 1425708692

You can order it at your local book store!

Alexander-Technik am Arbeitsplatz – laut „Zeit“ geeignet

Dear English speaking reader: this is about articles about the Alexander Technique in an important German newspaper. Sorry – but no translation available!

Wenn man bei www.zeit.de den Suchbegriff „Alexander-Technik“ eingibt, bekommt man immerhin 15 Ergebnisse. Das ist wirklich viel! Nun ja – warum sich die Gegner des Humboldt-Forums in Berlin „Protestkollektiv Alexandertechnik“ nennen, ist mir schleierhaft. Aber die nächsten zehn Artikel sind wahrlich lesenswert und „Zeit“-typisch detailliert, umfangreich und informativ.

Da geht es um „Wenn jeder Ton zur Qual wird“ (Musikergesundheit), und dass der Nordwestdeutsche Rundfunk Alexander-Technik für die Orchestermitglieder anbietet. In „Unmöglich, so zu leben“ wird die Geschichte eines „Schleudertrauma – Geschädigten“ erzählt. Leider verwirft er die Möglichkeit, Alexander-Technik zu lernen – aus Verwirrung über die vielen alternativen Methoden. Schade…

Aber am besten gefällt mir der hier:
„Bewegungskurse: Wohlfühlen am Arbeitsplatz“
Denn da steht, dass in immer mehr Unternehmen  „in Bewegungs- und Verhaltenskursen ein ausgewogenes Körpergefühl am Arbeitsplatz und im Leben gelehrt“ wird. Weil es so schön ist, nochmal: „ein ausgewogenes Körpergefühl am Arbeitsplatz und im Leben“. Und die Alexander-Technik führt die geeigneten Methoden an!

In Bremen macht es eine Behörde vor: Im Finanzressort biete ich seit über einem Jahr die Alexander-Technik im Rahmen des Gesundheitsprogramms an.

Nachtrag: In der Schweiz ist die Firma Victorinox AG 2001 auf´s Alexandern gekommen und hat damit sogar 2008 den Wettbewerb „Bewegung ist möglich“ der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gewonnen.

Kammermusik und Alexander-Technik – verkörperter Klang / Chamber Music and the Alexander Technique – embodied sound

Auf Einladung von Musikern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wirkte ich letztes Wochenende an einem Workshop für „Laien-Kammermusik-Ensembles“ mit.

Ein Experiment – hat doch fast jeder Profi-Musiker zumindest von Alexander-Technik gehört.. Aber bei den Amateuren ist das anders. Und so war eine wiederkehrende,skeptische Frage: „Wofür brauch´ ich das? Ich hab doch keine Probleme.“ „Für Profis? Klar! Für mich? Och nööö…“ Eine Herausforderung.

Ein Hauptunterschied zwischen Profis und Amateuren: Die einen müssen sich permanent neuen Anforderungen anpassen (wechselnde Dirigenten, wechselnde Rahmenbedingungen) – nicht zu vergessen den permanenten Wettbewerbsdruck. Die anderen lieben die Gewohnheit, das Ritual. Sie kennen die Stücke zum Teil seit Jahrzehnten und diese sind treue Freunde und Begleiter in emotionalen Lebenssituationen geworden. Das ritualisierte Treffen zum Musizieren gibt Struktur, Entspannung und Kontakt.

Also nochmal: Was haben Sie als Amateurmusiker/-in davon, Alexander-Technik zu lernen?
1.: Auch Amateur-Musiker bekommen Schmerzen durch hinderliche Gewohnheiten. Und je älter man wird umso schlimmer wird´s. Spätestens wenn Sie wegen Rücken- oder Schulterschmerzen eine Probe absagen wollen, ist es Zeit sich diese Gewohnheiten anzuschauen.

2.: Ein Instrument zu spielen, was man als Kind gelernt hat, kann ambivalente Gefühle erzeugen. Vielleicht war es nicht das Wunschinstrument. Vielleicht gab es Druck und Strafen. Vielleicht wurde man ausgelacht (ich sag nur: „Blockflöte“). An all diese Erfahrungen knüpfen unsere physischen Gewohnheiten an. Etablieren Sie die Freude, die Ihnen Ihr Instrument geschenkt hat! Misten Sie die alten Gewohnheiten aus! Es liegen noch viele beglückende Erfahrungen mit sich und Ihrem Instrument vor Ihnen!

3.:  Auch im Streichquartett ist´s nicht immer nett…. Ensemblespiel ist Teamwork. Unterschiedliche Fähigkeiten, Interessen und Fertigkeiten wollen koordiniert werden. Bei einem so leidenschaftlichen Hobby wie dem Musizieren kann das hitzig werden. Von einer  musikalischen Alexander-Technik-Lehrerin bekommen Sie Ideen, wie Sie sich untereinander koordinieren können – und das ganz entspannt  mit viel Spaß!

Heute kam diese Rückmeldung:
Ich habe diese Tage sehr verinnerlicht durch die Freude an dem Werden unseres Projekts und durch die leise und doch intensive Nähe, mit der Du uns hörend und beratend begleitet hast. So bleibt etwas sehr Beglückendes bestehen, und dafür möchte ich mich nochmal sehr von Herzen bedanken.“

Ich hab´zu danken.

Und hier eine Auswahl der Stücke, die ich bei der Arbeit genießen durfte: 🙂

Following an invitation of musicians of the Deutsche Kammerphilharmonie Bremen I contributed last weekend to a workshop for amateur chambermusic ensembles.

An experiment – as nearly every professional musician has at least heard of the Alexander Technique it is totally different with the amateurs. So I heard repetitively sceptic questions like: „Why should I need this? I don´t have any trouble.“ „For pro´s? Sure! For myself? Oh no….“ A challenge.

One difference between professionals and amateurs: The former have to adjust all the time to new requirements (changing conducters,changing frame conditions) – not to forget the ongoing competeing with collegues. The latter enjoy the habit, the ritual. They partly know the pieces that they play for decades and they are like faithful friends and companions in emotional life situations. The ritualized session for making music offers structure, relaxation and and contact.

Again: What can you as a amateur chamber musician get out of learning the Alexander Technique?
1.:
Amateur musician get hurt through obstructive habits. And the older one gets the worse it becomes. At the latest wenn you want to quit a session because of back pain it is time to look at these habits.

2.: To play an instrument which was learned as a child can create ambivalent emotions. Maybe it wasn´t the instrument of the own desire. Maybe there were pressure and punishment. Maybe one was laughed at ( I just mention: „recorder“) All this experiences are connected with our physical habits. Establish the joy, that the instrument brought to your life!. Clear out the obstructive habits! There are many pleasing expieriences lying ahead of you – with yourself and your instrument!

3.:  Playing as an ensemble isn´t always just nice… Ensemble play is teamwork. Diffrent skills, abilities and interests ask to be coordinated. With such a passionate hobby making music cann become heatedly. A musical Alexander Technique Teacher offers new ideas how you can coordinate yourself – really relaxes and with a lot of fun!

Today I received this feedback
„I really internelized these days because of the pleasure of the growth of our project and because of your quiet yet intensive presence by which you accompanied us – in an listening and consultative manner. By this something very pleasurable withstands and for this I want to thank you from my heart.

My pleasure!

Above you can find a „play list“ of the music I could enjoy during my work 🙂 !

 

 

Aphorismus – Aphorism

„Ich werde nie versuchen, dich zu kennen.
Ich werde beständig danach streben, dich zu sehen.“

„I will never try to know you. I will forever try to see you.“

Thommy Thompson