Perfekt unperfekt! – Perfectly imperfect!

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„Schon wieder ein cello-sophischer Blog. Warum gebe ich nicht konkretere, handfestere Tips?“

Geht es hier immer nur um die große Sinnfrage? Den großen Pathos? Psycho-Gelaber? Warum schreibe ich mehr „Tiefsinniges“ als „handfest-Praktisches“ für dich?

Ich kann nicht anders.

Ich bin überzeugt, dass wir zuviel an Symptomen schrauben, anstatt zu akzeptieren, dass verdammt viel einfach „geht“, wenn wir so etwas wie „Integrität“ erleben. Und was aus diesem Zustand heraus entsteht, übersteigt meistens das, was wir vorher für möglich hielten. Also muss man halt ein paar Dinge VORHER klären.

Mein Unterricht basiert auf folgenden Grundsätzen:

  1. Jede Aktion beginnt in Kopf, Herz und Seele
    Und wenn´s gut läuft, sind die sich einig. Wenn nicht, brauche ich nicht an meiner Koordination „schrauben“. Die Intention und innere Haltung mit der ich etwas angehe, bestimmt a) wie es mir bei dabei geht, b) das Resultat und c) wie es mir danach geht, falls es mir gelingt oder ich scheitere.
  2. 1 + 1 = 3
    Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile. Wenn alle Anteile unseres Körpers und Wesens gut „orchestriert“ sind, können Menschen Übermenschliches erreichen.
  3. Unsere innere Weisheit und Koordination ist genialer als jeder Alexander-Technik-Lehrer.
    Für Spezialaufgaben gibt es Spezialisten. Spezialisten gibt man die besten Bedingungen und lässt sie dann ihre Arbeit machen. Und man spricht ihnen aufrichtige Wertschätzung dafür aus.
    Mein Verdauungssystem weiß, wie man Tortilla so in die Einzelteile zerlegt, dass die meisten Nährstoffe im Körper ankommen. Meine Atmung weiß, wann wo was an Sauerstoff rein und an CO2 raus muss. Mein Nervensystem weiß, welche Millionen von Mikro-Justierungen in meinem Körper nötig sind, um ein Schumann-Konzert zu spielen (o.k. – mein Nervensystem weiß das nicht, aber deins vielleicht schon?  😉 ) usw.
    Mein Job ist, eine klare Intention zu formulieren, genügend Übesituationen anzubieten, zu fragen, was gebraucht wird und dann die Spezialisten einen geilen Job machen zu lassen.Sich selber nicht im Weg zu stehen ist die größte Kunst.
  4. Darf´s auch schiefgehen?
    Freier Klang entsteht in einem freien Menschen. Nichts spricht gegen die kraftvolle INTENTION des perfekten Klangs, aber was perfekt sein MUSS, ist nicht frei. Vergiss´es.
  5. Darf´s auch gelingen?
    Wir tun immer so, als hätten wir Angst vorm Scheitern. Ich glaube, viel öfter haben wir Angst vorm Gelingen. Traue ich mir eigentlich das Gelingen zu? Ver-traue ich eigentlich meinem Mega-Spezialisten-Team? Was, wenn ich plötzlich nur halb so grandios wäre, wie in meinen Größenfantasien? Oder scheitere ich lieber, weil ich so Zuwendung bekomme und niemandem auf den Schlips trete?

Nach einer Woche mit drei Workshops und 26 Einzelstunden mit acht jungen, großartigen Musikerpersönlichkeiten war im Schlusskonzert dieser Spirit zu spüren.

Danksagung

Ich danke von Herzen Stephan Schrader, der diesen Raum jedes Jahr schafft, den Cellisten und Cellistinnen und meinem Coach Bärbel Lonczyk, die mich unermüdlich ermutigt, stärkt und inspiriert.

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„Yet another cello-sophic blog article. Why am I not prociding more concrete, practical tipps?

Is this blog always about the question of meaning? The huge pathos? Psycho-talk? Why am I writing a lot more about these „profound“ things than practical-tangible stuff?

I just can´t help it.

I´m convinced that we spend too much time tweaking the symptoms instead of accepting that there´s a really great deal that easily works if we´re in a state of integrity. And in this state the results we procuce pretty often exceed what we thought possible before. And if we´re not in this state there are a few thing to clarifiy – in ADVANCE.

Here are the principles of my teaching:

  1. Every action originates in mind, heart and soul.
    And if things are going well they are at one with each other. If they disagree there´s no use tweaking the coordination. The intention and inner bearing of my approach to a task determines a) my state of being while executing it, b) the result c) the state of my being in case I fail or succeed.
  2. 1 + 1 = 3
    A human being is always more than the sum of its aspects. When all aspects of our self are well „orchestrated“, human beings can achieve super-human results.
  3. Our inner wisdom and coordination is much more genius than any Alexander technique teacher could ever be.Specialists solve special tasks. Specialist are to be provided with the best working conditions and not to be disturbed. And one should regularly express deeply the value and appreciation of their expertise.
    My digestive system knows best how to split a Tortilla into particles so that all the nutrients reach their usage site. My breathing systems knows where oxygen is needed and carbon dioxyde has to be removed. My nervous system knows which of the billions of micro adjustments are neccessary to play a Schumann concert. (well – actually my nervous system doesn´t, but yours propably does) etc.
    My job is to clarify my intention, offer practise opportunities, ask for what´s needed and then hand over to the specialist and let them do their f*ing awesome job.Not to stand in one´s own way is the greatest piece of art.
  4. Am I allowed to fail?
    Free musical expression is the resonance to a free human being. There´s nothing to be said against a powerful INTENION of the perfect sound – but: what MUST be perfect can´t be free. Forget about it.
  5. Am I allowed to succeed??
    We act as if we were anxious of failing. I think more often we are anxious of suceeeding. Do I rely on my ability to succeed? Do I rely on my megy-team of specialists? What if I were have as terrific as in my megalomanian fantasies? Do I prefer failure because it provides attention and I don´t tread on someones toes?

After a week of teaching three workshops and 26 sprivate sessions with 8 young, amazin personalities this spirit was cleary present in the final concert.

From the depth of my heart I thank Stephan Schrader for creating this space every year, the participating cellists and my coach Bärbel Lonczyk, who tirelessly encourages, empowers and inspires me.

Schöner bewegen – Alexander-Technik in Bremen

Bücken ist leicht!Einfach schöner bewegen!

In dieser Workshop-Reihe verwandeln Du Alltagsbewegungen in Genussmomente!

Mit Hilfe der Alexander-Technik lernst Du Deinen Körper besser kennen. Du wirst die tragende, stützende Struktur Deines Körpers besser nutzen können, statt überforderte Gelenke und Muskeln weiter zu stressen.

Spielerisch erweiterst Du Deine individuellen körperlichen Möglichkeiten, es Dir selber beim Gehen, Sitzen oder Bücken leichter und „wohlfühliger“ zu machen. Denn Bewegungen die sich toll anfühlen, machen Lust auf mehr!

Samstag, 19. September 2015 „Schöner Gehen“:
Gehen ist unsere natürlichste Bewegungsform.Ist „Gehen“ trotzdem nicht Deine Lieblingsbewegung? Entdecke In diesem Workshop neue Möglichkeiten, aufrecht und balanciert durchs Leben zu gehen!

Samstag, 24. Oktober 2015 „Schöner Sitzen“:
Sitzen ist schön. Sitzen spart Kraft. Sitzen ist gesellig. Sitzen ist praktisch. Sitzen fühlt sich gut an – wenn Du Deinen Körper dabei gut „gebrauchst“, statt ihn zu „missbrauchen“. In diesem Workshop schauen wir, was Du brauchst, damit Sitzen ein Genuss ist.

Samstag, 21. November 2015 „Schöner Bücken“:
… Gänseblümchen pflücken oder Erdbeeren ernten … Legosteine aufheben oder dreckige Socken einsammeln … die Spülmaschine ausräumen oder die Waschmaschine befüllen … die Strümpfe anziehen oder die Schuhe aus … eine gefallene Münze aufheben oder Scherben … Muscheln sammeln oder einen Käfer finden … Umzugskisten packen oder zum Meditieren setzen … die Katze füttern oder den Hund anleinen … runtergefallene Zettel einsammeln oder unter den Schrank gerollte Murmeln … für den Heiratsantrag auf die Knie gehen oder den Kindern die Schuhe schnüren …

Stell Dir nur all diese Situationen als wohlfühlige, elegante, kraftvolle, würdige Momente vor! Und noch mehr: Schönes Bücken ist wirklich sexy! Wenn Du jetzt Lust auf ein Styling Deiner „Bück-Bewegung“ hast, bist Du hier richtig!

Kursgebühr:

  • € 46 /Person pro Workshop bei Einzelanmeldung
  • € 42 /Person pro Workshop bei Anmeldung zu zweit
  • € 122 /Person bei Anmeldung für alle drei Workshops

Zeit: Jeweils 14:00 – 18:00 Uhr, inkl. Pause
Ort:
Gesundheitszentrum Harlekin, Beginenhof 1-7, 28201 Bremen
Anmeldung: Stefanie Buller, Tel: 0421 222 909 28, s.buller@leicht-bewegen.de

Die Alexander-Technik:
Ursprünglich vom Schauspieler F.M. Alexander entwickelt, um der drohenden Berufsunfähigkeit zu entgehen (Stimmverlust ohne „organische Ursache“), zeigte seine Methode bald wünschenswerte Nebenwirkungen: Erhöhtes Wohlbefinden, positive Ausstrahlung und optimalen Körpereinsatz.

Was zum Freuen!

Meine Tante machte immer zwei Geschenke, etwas „Nützliches“ und „Was zum Freuen“.

„Bewegungsluxus“ ist ein „All-in-one“ – Geschenk! Eure Beschenkten bekommen ein kompetentes Coaching, in dem es individuell um ihre Bewegungsfreude und -qualität geht. Ganz nach Wunsch! Und sie nehmen aus der Stunde konkrete Genuss-Tipps mit in den Alltag. Mit Spaß und ganz viel Herz!

S_Buller_Bewegungsluxus_2014    S_Buller_Bewegungsluxus_20142

… und es ist nachhaltig, produziert keinen Plastikmüll, ….

Einheit à 50 Minuten: € 55 ( erm. € 39) *** drei Einheiten: € 150 ( erm. € 105)
Einheit à 90 Minuten: € 84 ( erm. € 75) *** drei Einheiten: € 240 ( erm. € 210)

Ich wünsche Euch schöne Weihnachts-Winter-Familien-Freunde-Genuss-Zeit!

Eure Stefanie Buller

„Alexandertechnik-Ruder-Projekt Bremen 2014“ – The Alexander technique & Rowing project Bremen 2014

Was braucht es für ein unerhört spannendes und gelungenes Projekt?

1.)    Eine Person mit Ideen, Energie und Initiative:
Alexandra Cornelius, Mentaltrainerin mit Rudertrainer-Lizenz (C), Karlsruhe

2.)    eine zweite, mit Experimentierfreude, die sich anstecken lässt:
Stefanie Buller, Bewegungscoach (Alexander-Technik), Bremen

3.)    einen ambitionierten Athleten, mit Lust auf Veränderung, „neu-Gier“ und Mut:
Ben, 25 Jahre, Wettkampfruderer, Bremen

4.)    eine Kette glücklicher Zufälle

5.)    Fleiß, Zeit und Engagement aller Beteiligten

Im Winter 2013 begann die Planung für das „Alexandertechnik-Ruder-Projekt 2014“: 14 Einheiten à 60 – 90 Minuten, davon vier auf dem Wasser, verteilt auf sieben Monate.

Ausgangsfragestellung:
Inwieweit kann ein Wettkampfruderer von einem Bewegungscoaching (Alexander-Technik) profitieren, in Bezug auf

  1. Effizienz im Krafteinsatz?
  2. Entwicklung der Rudertechnik?
  3. Regeneration?
  4. Leistungsfähigkeit / Überwindung von Leistungsgrenzen?

Bisher arbeitete ich hauptsächlich mit Profimusikern, also Leistungssportlern im feinmotorischen Bereich.

Meine Herausforderung lag darin, einen Zugang zu finden zu diesem neuen – sehr fremden – Feld des Leistungssports, geprägt von Zeitmessung, Konkurrenz, Sieg oder Niederlage und Belastungen weit jenseits Schmerzgrenze. Und gleichzeitig dem Sportler neue Möglichkeiten und unentdeckte Potentiale zu eröffnen.

„Das stellt alles auf den Kopf, wie ich Rudern denke!“
(Ben nach der dritten Einheit)

Die Regattasaison ist noch nicht beendet. Und da Ben in zahlreichen unterschiedlichen Bootsbesetzungen rudert, ist es schwer – leider – den Erfolg mit eindeutigen Zahlen zu untermauern. Da aber schon jetzt alle Beteiligten das Projekt als sehr erfolgreich einstufen, werde ich hier – nach und nach – einige Erkenntnisse und Ergebnisse mit Euch teilen. Also: „Stay tuned“

Eure Stefanie

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What are the ingredients for an undreamt exciting and successful project?

1.)    Someone with ideas, energy and initiative:
Alexandra Cornelius, mental trainer with a licence in rowing training (C), Karlsruhe

2.)    A second one – adventurous – who gets infected by the idea:
Stefanie Buller, movement coach (Alexander Technique), Bremen

3.)    An ambitioned athlete being keen on development, with curiosity and courage
Ben, 25 years, competing oarsman, Bremen

4.)    A row of happy accidents

5.)    Time, effort and energy of the whole team

In winter 2013 we started to plan the “Alexander technique & rowing project 2014”. 14 sessions  60 – 90 minutes each,  four of them on the lake, over seven months.

Opening question:
To what extent can a competing oarsman benefit from a movement coaching (Alexander technique) in terms of

  1. Efficiency in the use of power?
  2. Development of rowing technique?
  3. Regeneration?
  4. performance / overcoming of performance limits?

Up to now I have mainly worked with professional musicians, athletes in fine motor skills.

Now I was challengend to connect to this new – almost alien – field of competitive sport, defined by time measurement, winning or loosing and exertion far beyond the threshold of pain. And to simultaniously offer the athlete ways to discover new opportunities and unknown potential.

„This turns the way I think rowing upside down!“
(Ben after the third session)

The racing season hasn´t finished yet. And as Ben competes in different boats, it is unfortunately difficult to prove the success in comparative figures. But as all participants appreciate the project as successful, I will start to share some of our results and insights here with you. So: „Stay tuned“ 🙂

Yours, Stefanie

Leicht bewegen! Open Air – Coaching

Es sommert in Bremen – und wir bewegen uns draußen. Was liegt da näher, als das Bewegungscoaching mit an die frische Luft zu nehmen?

Die Ruderbewegung optimieren? Trockenübung am Steg und dann fahre ich mit dem Rad nebenher! Wir treffen uns am Werder-See!

Fahrradfahren mit entspannten Schultern und Nacken? Erst heute gab ich ein Coaching im Bürgerpark bei schönstem Wetter. Trockenübungen an einer Parkbank und dann fahren wir zusammen oder ich lauf Dir auch hinterher 🙂

„An meine Hüftgelenke denke ich immer! Seit ich weiß, wo die sind, mache ich beim Laufen größere Schritte und kann viel leichter mit den anderen mithalten!“
Leistungsruderer, Bremen, 26 Jahre

Was machst Du am liebsten in diesem Sommer draußen in Bremen? Skullen –  Joggen – Walken – Radfahren – Inline-Skaten – Slack-line ??? Dann ruf an und buche Dein Bewegungs-Coaching!

 

Deine Füße sind flexibel – gönn´ ihnen Bewegung! – Your feet are flexible – allow them to move!

Meine geschätzten Kundinnen und Kunden wissen: In meinem Unterricht hat das Thema „Füße“ an Bedeutung zu genommen. Man könnte sagen, die Füße sind zum „Boden“ meiner Arbeit geworden.

Heute lese ich im Weser-Kurier: „Menschlicher Fuß flexibler als gedacht“. Die Wissenschaft (die „Royal Society“) hat festgestellt: Unsere Füße haben sich mehr Flexibilität aus ihrer Tradition als „Affenfüße“ bewahrt als gedacht. Es wurden 25.000 Fußabdrücke ausgewertet, und siehe da: immer wieder berührte auch der Mittelfuß den Boden – und dass bei ganz normalen, gesunden Menschen! Doll, denk´ich mir – und jetzt? Darüber ist auch in der Veröffentlichung auf der Seite der Royal Society nicht viel zu finden.

Aus diesem Anlass beginne ich damit, meine bisherigen Erfahrungen zusammenzufassen (und wahrscheinlich werde ich mehrere Artikel dafür brauchen). Ich beginne mit den hartnäckigsten, fuß-beengensten Glaubenssätzen:

  1. „Das Gewölbe muss gestützt werden.“
    Das Wunder der Fußgewölbes besteht – siehe oben – aus seiner Elastizität und Flexibilität, d.h. unsere Füße haben dadurch eine eingebaute Federung. Permanentes Hochziehen der Fußgewölbe, Fußbett und Einlagen können diese Funktion eliminieren. Natürlich kann es konkrete, medizinische Gründe für Einlagen geben (z.B. zur Entlastung bei Fersensporn oder wenn das Fußgewölbe gar nicht mehr funktioniert). Wenn aber teilweise seid dem Kindesalter Fußbett und Einlagen getragen werden, „weiß“ der Fuß gar nicht mehr, wie ein elastisches Gewölbe funktioniert – und es fehlen schlicht die nötigen Muskeln. Ich erlebe immer wieder Menschen, die schon gar nicht mehr wissen, WARUM Sie Einlagen tragen (außer: „Das mach ich schon immer!“).

    Mein Vorschläge zum sanften, freundlichen Wiederentdecken der Füße :

    • ab und zu ohne Einlagen gehen, am liebsten barfuß oder mit dünnen, flexiblen Schuhsohlen. Wie geht es Ihnen damit? Können Sie bemerken, wie das Gewölbe sich abflacht beim Autreten und hochfedert, wenn das Gewicht sich löst?
    • Heben Sie im Sitzen einen Oberschenkel mit den Händen an, so dass der Fuß baumelt und lassen den Fuß dann langsam zum Boden nieder. Beobachten und genießen Sie, wie der Fuß sich dem Boden anschmiegt.
    • Spielen Sie mit den Zehen, „raupen“ Sie mit den Füßen vor und zurück, heben Sie Dinge mit den Zehen auf, greifen Sie weiche Bälle – Füße mögen das! (siehe oben)
    • Aber vor allem: Freuen Sie sich an Ihren Füßen und seien Sie in einem netten Kontakt miteinander…

Vielleicht klettern Sie schon bald auf Bäume!

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My valued customers know it: The importance of the subject „feet“ has increased in my lessons. One could say that feet became the basement of my teaching.
Today I read in the local nwespaper: „Human foot more flexible than expcted“. Sience (the „Royal Society“) detected: Our feet preserved more flexibility from their tradition as „ape feet“ than expected. 25.000 footprints were evaluated, there you are: some of them touched the ground with the mid-foot region – of normal, healthy people! Great, I think – and now? The announcement on the Royal Society´s webpage doesn´t offer much.

Therefore I start summarizing my experiences here (and will most likely need more than one article for this). I will start with the most persistent, foot-restricting belief sets:

  1. The arch has to be supported.“
    The miracle of the arch of the feet – as mentioned above – exists because of ist elasticity, which means that our feet have a in-built springiness. Continuous contracting of the arch,  footbeds andinsoles can eliminate this function. Of course – there can be  concrete medical necessities for wearing insoles (e.g. for strain relief with heel spur or when the arch has „quit“ to function). But when sometimes food bed an arch support is worn since childhood, the „forgets“ how an elastic arch works – or simply lacks the musculature.

    Again and again I meet people who can´t even tell, WHY they are wearing them, besides „I have worn them forever“.

So here come my tips for a gentle, friendly rediscovery of your feet :

    • every now and then walk without arch supports, preferebly barefoot or with thin, flexible soles. What´s that like? Can you notice aflattening of the arch as you ut weight on it and a rebounce when the weight releases?
    • Sitting on a chair: Lift your thigh with your hands, so that the lower leg and foot hangs from the knee. Then lower the foot slowly the leg so that the foot releases and rests on the ground. Notice and enjoy how the foot huddles against the ground.
    • Play with your toes, move your feet like inchworms forward and back, lift things with your feet (e.g. socks), grab soft balls – feet appriciate this! (see above)
    • And most important: Enjoy your feet und be in nice, sensitive communication with them…

Maybe you will soon be climbing trees again!

 

Gewohnheiten des Gesichts – Mimik / Habits of the face – facial expression

Eine meiner Kundinnen erforscht gerade die Spannungen, die wir gewohnheitsmäßig im Gesicht tragen. Es handelt sich dabei um Gewohnheiten, die besonders eng mit einem Gefühl von Identität verknüpft sind. Wie meistens in einer Alexander-Stunde hat sie – mit Hilfe sanfter Berührungen – ein paar dieser Gewohnheits-Muskelspannungen losgelassen und dadurch eine neue Erfahrung mit sich und einem entspannteren Gesicht gemacht.

Ihr Kommentar direkt nach der Einheit:

„Ich wusste gar nicht, das im Gesicht soviel Potential ist.“

Heute – eine Woche später – habe ich sie gefragt, wie es ihr im Laufe der Woche mit dieser Erfahrung ergangen ist. Sie antwortete:

„Ich habe mich immer wieder daran erinnert, dass mein Körper ja auch im Gesicht ist.“

Vielleicht möchtest Du – während Du das hier liest – ausprobieren, was diese Idee für Dich bewirkt.

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One of my clients is at momentexploring the tensions we carry in our faces habitually. These are habits which are very closly connected to our feeling of identity. As in most of Alexander lessons she released some of her habitual muscle tensions – with the assistance of my gentle touch and by this made a new experience of herself and a more stress-less face.

Immediately after the session she commented:

„I didn´t know how much potential is in the face.“

Today – one week later – I asked her, how she dealt with this experience over the week. She answered:

„I reminded myself again and again, that my body is also in the face.“

 

Maybe – as you read it – you want to try what this idea does for you.

Alexander-Technik und Rudern / Alexander Technique and Rowing

Seit November 2016 hat der Geschäftsbereich „Rudern“ eine eigenen Internetseite. Sie finden uns unter: http://effizient-rudern.de/

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

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Rudern ist eine phantastische Sportart – auch für Zuschauer. Ich liebe es, Ruderern beim Training auf der Weser zuzusehen. Auch wer seine Beobachtungsfähigkeit schulen möcht, ist hier richtig: Bis zu 8 Personen machen rhythmisch die selbe Bewegung – und die Unterschiede in der individuellen Koordination treten in den Vordergrund.

Zwei Tage habe ich mich selber in eine Gig gesetzt – aus blanker Neugierde: Hat Alexander-Technik Ruderern etwas zu bieten und wenn ja was?

Erste Gespräche mit Hobby-Ruderern und einer Ruder-Trainerin gingen von: „Wahrscheinlich nur für Frauen!“ bis „Interessant – aber was ist der Vorteil?“

Groß-Britannien – quasi – Heimat der Alexander-Technik ist da schon weiter! Meine Recherchen fanden das hier:

Zwei der vier Goldmedallien-Gewinner haben Alexander-Technik-Stunden genommen.  Ratet mal welche! Die Unterschiede sind frappierend! Schaut Euch das Video an und vergleicht die Ruderer in Hinsicht auf:

  • Aufrichtung und „Länge“ der Wirbelsäule
  • Einsatz / Beugung der Hüftgelenke
  • „rechtwinklinge“ Ausrichtung zum Boot (zwei Teammitglieder liegen etwas „schief“)
  • allgemeiner Eindruck von Gelassenheit trotz der körperlichen HöchstleistungIch bin gespannt auf Eure Kommentare und Rückmeldungen!

Meine Antwort heute auf die o.g. Frage:

  1. Die Alexander-Technik schult Bewegungsökonomie – jede eingesparte Kalorie kann den Unterschied machen!
  2. Die Alexander-Technik schult Balance – wichtig, weil die „Laufruhe“ des Bootes nicht gestört werden soll
  3. Die Alexander-Technik schult Körperwissen. Der korrekte Einsatz der Hüftgelenke entlastet die Wirbelsäule, befreit die Atmung und die volle Kapazität der Armmuskulatur.
  4. Die Alexander-Technik schult einen guten Umgang mit Nervosität und Anspannung

Hier der – englischsprachige Beitrag – mit Zitaten der Kollegin und der Auflösung des Rätsels… http://techniqueforliving.blogspot.de/2013/07/pull-harder-what-about-pulling.html

Danke an Alexandra Cornelius für unglaublich geduldiges Fragen, Erklären und Analysieren!

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Rowing is a phantastic sport – also for the observer. I really appriciate watching the rowers during their training on our river „Weser“.  And watching rowing is an excellent training vor watching movement: Up to 8 people make the same movement simultaiously – and the differences in the individual coordination become really obvious.

For two days now I have been sitting in a „gig“ boat – for cheer curiousity: Does the Alexander Technique something to offer for coaxmen and if yes – what?

First interview with amateur rowers and a rowing coach ranged from “  ´Probably only for women` to ´Interesting – but what are the benefits?`

Great Britain the – quasi – home of the Alexander Technique is far ahead in this case! I found this: Olympic games 2004 Athens – mens coxless four

Two of the for gold medal champions took  Alexander Technique lessons. Guess who! The differences ar amazing! Whatch the video and compare the coaxmen in terms of:

  • poise and „length“ of the spine
  • use / deflection of the hip joints
  • „orthogonal“ orientation with the boat (two of the rowers are a bit „off“)
  • overall impression of calmness and coolness during extreme performanceI am looking forward to your observations and feedback!

I would answer the questions for benefits with my todays knowledge like this:

  1. The Alexander Technique trains movement economy – every spare calory can make a diffrence!
  2. The Alexander Technique trains balance – important, because the course of the boat shouldn´t be disturbed
  3. The Alexander Technique trains body knowledge. the correct use of hip joint releases pressure in the spine, frees the breath and the full range of arm musculature.
  4. The Alexander Technique trains a good use of oneself in terms of excitement and tension.

Find here the  article with quotes of the collegue and the solution of the little quiz: http://techniqueforliving.blogspot.de/2013/07/pull-harder-what-about-pulling.html

Many thanks to Alexandra Cornelius for patient questioning, explaining and analysis!

Alexander-Technik und Cello-Abenteuer! Alexander Technique and Cello Adventure!

Zehn Tage intensivste Studien liegen hinter mir! Ich habe mich – im wahrsten Sinne des Wortes – in die Hände von Vivien Mackie begeben, einer Cellistin, die drei Jahre bei Pablo Casals studiert hat und gleichzeitig eine Alexander-Technik-Lehrerin mit 40 Jahren Berufserfahrung!

 

Ich hatte Cello-Stunden bei Ihr und natürlich Alexander-Unterricht. Aber auch Atmung, Gesang und meine Art die Hände im Unterricht einzusetzen waren Thema. Und immer wieder: Wie entwickle ich einen starken Rücken? Außerdem hatte ich die Gelegenheit drei Stunden unter Ihrer Supervision zu unterrichten. Mit großer Geduld und Ernsthaftigkeit, Humor und Leichtigkeit hat Sie meine Grenzen immer weiter ausgedehnt.

Sie hat ein Buch geschrieben:
„Just Play Naturally“
Account of Her Cello Study with Pablo Casals in the 1950’s and Her Discovery of the Resonance Between His Teaching and the Principles of the Alexander Technique
ISBN-10: 1425708692

Euer lokaler Buchhändler bestellt es gern für Euch!

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Ten days of very intensive studies ly behind me! I gave myself – truly – into the hands of Vivien Mackie, a cellist, who studied three years with  Pablo Casals and who is a  Alexander-Technique-Teacher with  40 years of experience!

I had cello lessons and Alexander lessons of course. Breath, songing and my way of using my hands while teaching where also topics. And repetitively: How can I develop a strong back? Furthermore I had the opportunity of teaching three lessons under her supervision. With great patience and seriousness, humor and ease she stretched my limits beyond my imagination.

This is her book:
„Just Play Naturally“
Account of Her Cello Study with Pablo Casals in the 1950’s and Her Discovery of the Resonance Between His Teaching and the Principles of the Alexander Technique
ISBN-10: 1425708692

You can order it at your local book store!

Alexander-Technik auf der Berlinale 2013 – AT at the Berlinale 2013

Als treue Blog-Leser wisst Ihr längst um meinen „Deutschlandfunk“-Faible! Hier kommt ein weiterer Grund dafür:

Im Februar fand im Rahmen der diesjährigen Berlinale ein „Talent Campus“ statt, der von zwei internationalen Alexander-Technik-Coaches geleitet wurde.

Gleich zwei Beiträge dazu kamen im Deutschlandradio Kultur:
Ein Interview mit Jean-Luis Rodrigue, das mir sehr gefällt:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/1679157/
und ein Beitrag über den „Talent Campus“, den man sogar noch nachhören kann: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/2007844/

Und dann gab es noch einen Filmbeitrag bei „Spiegel Online“:
 http://www.spiegel.de/video/berlinale-talent-campus-schauspieler-lernen-alexander-technik-video-1253508.html

Da sag noch einer, es gäbe keine Publicitiy für die Alexander-Technik!

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As a faithful reader of my blog you allready know about my liking of the radio station „Deutschlandfunk“. Here is another reason for that:

In the context of this years Berlinale in February a „Talent Campus“ took place, which was led by two international Alexander Technique Coaches.

Deutschlandradio Kultur broadcasted to segments about this:
An interview with Jean-Luis Rodrigue, which I like very much:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/1679157/
and a segment about the  „Talent Campus“, which is still available for listening: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/2007844/

And there was an article in „Spiegel Online“:
 http://www.spiegel.de/video/berlinale-talent-campus-schauspieler-lernen-alexander-technik-video-1253508.html

Who says „There is no publicity for the Alexander Technique?“